Zeit der Stille…

In der Hektik des Alltags kann es schwierig sein, einen Moment der Ruhe zu finden, um in Gottes Wort einzutauchen. Bei „Silence Time“ lade ich Dich dazu ein in Gottes Wort zu forschen, um im Glauben und im Vertrauen an Gott und Jesus Christus, meinem Herrn zu wachsen.

Der Olivenbaum

Der Olivenbaum hat in der Bibel eine symbolische Bedeutung und wird in verschiedenen Passagen als Symbol für Frieden, Wohlstand, Langlebigkeit und göttliche Gnade verwendet.

Psalmen 52:10
Ich aber werde bleiben wie ein grünender Ölbaum im Hause Gottes;ich verlasse mich auf Gottes Güte immer und ewig.

Römer 11:17-18
Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und DU, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt DICH.

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Biblische Geschichten zum Vorlesen…

Tagesvers:

aber bei allen Kindern Israel soll nicht ein Hund mucken, unter Menschen sowohl als unter Vieh, auf dass ihr erfahret, wie der HErr Ägypten und Israel scheide.

2 Mose 11:7

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Anmerkung:
Ich bin im Alltag unendlich dankbar, dass Jesus Christus mich trägt. Wie eine Olive hänge ich am Baum und kann ohne seine Unterstützung nichts tun. Er versorgt mich mit allem, was ich benötige.


Wir leben in der letzten Zeit:


Patrick erzählt, wie er zum lebendigen Glauben an Jesus Christus fand...

Anna schrieb um 09:30 Uhr:
Patrick, darf ich dich etwas Persönliches fragen? Wie bist du eigentlich zum lebendigen Glauben an Jesus Christus gekommen?
Patrick schrieb um 09:34 Uhr:
Ja, sehr gern. Das ist für mich keine Theorie, sondern meine Lebensgeschichte. Ich stamme nicht aus einem christlichen Elternhaus.
Anna schrieb um 09:34 Uhr:
Also bist du nicht automatisch mit Gemeinde, Bibel und Glauben groß geworden?
Patrick schrieb um 09:34 Uhr:
Nein. Ich wuchs mit drei Geschwistern auf. Meine Schwester Diana ist sechs Jahre älter als ich. Meine Brüder Simon und Marcus sind Zwillinge und vier Jahre älter.
Anna schrieb um 09:34 Uhr:
Wie war deine Familie damals geprägt?
Patrick schrieb um 09:38 Uhr:
Mein Vater Georg arbeitete sehr viel. Er war Krankenpfleger und tat viel, um unsere Familie durchzubringen. Meine Mutter war eigentlich examinierte Krankenschwester, blieb aber zu Hause und kümmerte sich um uns Kinder.
Anna schrieb um 09:38 Uhr:
Hatte deine Mutter damals schon Glauben an Jesus Christus?
Patrick schrieb um 09:38 Uhr:
Sie hatte noch keine lebendige Beziehung zu Gott. Aber sie war eine suchende Frau. Sie sehnte sich nach echter Liebe, nach Annahme und nach jemandem, der sie wirklich sieht.
Anna schrieb um 09:38 Uhr:
Das klingt sehr menschlich. Hat sie trotzdem gebetet?
Patrick schrieb um 09:42 Uhr:
Ja. Sie betete jeden Abend mit uns Kindern. Rückblickend sehe ich darin Gottes Vorbereitung. Auch wenn sie Gott noch nicht persönlich kannte, war da schon eine Sehnsucht nach ihm.
Anna schrieb um 09:42 Uhr:
Wann kam dann die erste klare Veränderung in eure Familie?
Patrick schrieb um 09:42 Uhr:
Im Jahr 1986 fand mein Bruder Simon zum lebendigen Glauben an Jesus Christus. Plötzlich las er in der Bibel, sprach anders über Gott und nahm den Glauben ernst.
Anna schrieb um 09:42 Uhr:
Wie habt ihr darauf reagiert?
Patrick schrieb um 09:46 Uhr:
Ganz ehrlich: Wir dachten erst, er sei in einer Sekte gelandet. Für uns war das fremd. Wenn jemand plötzlich die Bibel liest und von Jesus Christus spricht, wirkt das ohne geistliches Verständnis erst einmal ungewöhnlich.
Anna schrieb um 09:46 Uhr:
Und blieb Simon allein mit seinem Glauben?
Patrick schrieb um 09:46 Uhr:
Nein. Ein Jahr später bekehrten sich meine Mutter und mein Bruder Marcus. Das war für unsere Familie ein weiterer starker Schritt. Gott wirkte nicht nur an einer Person, sondern begann, unsere Familie zu verändern.
Anna schrieb um 09:46 Uhr:
Wie kamst du selbst dann damit in Berührung?
Patrick schrieb um 09:50 Uhr:
Mein Bruder Marcus lud mich in eine Jugendgruppe ein. Dort fand ich ganz neue Freunde. Es war eine Atmosphäre, die ich vorher so nicht kannte: ehrlich, herzlich, lebendig und auf Jesus Christus ausgerichtet.
Anna schrieb um 09:50 Uhr:
War das für dich sofort überzeugend?
Patrick schrieb um 09:50 Uhr:
Nicht alles sofort. Aber ich merkte: Diese Menschen haben etwas, das echt ist. Es ging nicht nur um Religion, Regeln oder Tradition, sondern um eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus.
Anna schrieb um 09:50 Uhr:
Was war dann der entscheidende Moment?
Patrick schrieb um 09:54 Uhr:
Im Jahr 1988 organisierte diese Gemeinde eine Evangelisation in Bremen beim Roland Center. Dort predigte Wilhelm Pahls. Ich hörte zum ersten Mal klar, was es bedeutet, sich zu Gott zu kehren und umzukehren.
Anna schrieb um 09:54 Uhr:
Was hat dich an dieser Predigt besonders getroffen?
Patrick schrieb um 09:54 Uhr:
Ich hörte von Gottes Liebe. Und ich hörte, was Jesus Christus für mich persönlich am Kreuz getan hat. Nicht nur allgemein für die Welt, sondern für meine Schuld, mein Leben und meine Rettung.
Anna schrieb um 09:54 Uhr:
Was bedeutet für dich Schuld vor Gott? Viele Menschen sagen ja: Ich bin doch kein schlechter Mensch.
Patrick schrieb um 09:58 Uhr:
Das dachte ich früher auch. Aber vor Gott geht es nicht nur darum, ob ich äußerlich anständig wirke. Die Bibel zeigt, dass jeder Mensch Schuld hat und Gott braucht. Römer 3:23 sagt: Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen.
Anna schrieb um 09:59 Uhr:
Das klingt ernst. Ist die christliche Botschaft dann zuerst eine schlechte Nachricht?
Patrick schrieb um 09:59 Uhr:
Sie ist ehrlich. Gott beschönigt unsere Lage nicht. Aber gerade deshalb ist das Evangelium so kostbar. Jesus Christus kam nicht, weil wir uns selbst retten können, sondern weil wir Rettung brauchen.
Anna schrieb um 09:59 Uhr:
Und was hat Jesus Christus am Kreuz für dich getan?
Patrick schrieb um 10:03 Uhr:
Er trug meine Schuld. Er starb stellvertretend für mich. Ich musste verstehen: Meine Vergebung kostet etwas. Sie kostete Jesus Christus sein Leben. Aber er blieb nicht im Grab. Er ist auferstanden und lebt.
Anna schrieb um 10:03 Uhr:
Wie hast du darauf reagiert?
Patrick schrieb um 10:03 Uhr:
Ich entschied mich, mit Gott zu gehen. Ich ging damals ins Gebetszelt. Dort bekannte ich meine Schuld vor Gott und vertraute mein Leben Jesus Christus an.
Anna schrieb um 10:03 Uhr:
War das für dich eine emotionale Entscheidung oder eine bewusste Umkehr?
Patrick schrieb um 10:07 Uhr:
Beides hatte seinen Platz. Aber entscheidend war nicht ein Gefühl, sondern die bewusste Umkehr zu Gott. Ich erkannte: Ich brauche Vergebung. Ich brauche Jesus Christus. Und ich will nicht mehr ohne ihn leben.
Anna schrieb um 10:07 Uhr:
Du sagst, du wurdest von Neuem geboren. Was meinst du damit?
Patrick schrieb um 10:07 Uhr:
Das ist ein biblischer Ausdruck. Jesus Christus sagt in Johannes 3:3: Es sei denn, dass jemand von Neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. Es geht um neues Leben von Gott, nicht nur um bessere Gewohnheiten.
Anna schrieb um 10:07 Uhr:
Hat sich dein Leben danach sofort komplett verändert?
Patrick schrieb um 10:11 Uhr:
Manches veränderte sich sofort, anderes wuchs über Jahre. Aber ich wusste: Ich gehöre jetzt Jesus Christus. Ich bin nicht mehr allein. Ich darf mit meiner Schuld, meinen Fragen und meinem ganzen Leben zu ihm kommen.
Anna schrieb um 10:11 Uhr:
Wie ging es mit deiner Familie weiter?
Patrick schrieb um 10:11 Uhr:
Später bekehrte sich auch meine Schwester Diana. Und zuletzt fand auch mein Vater Georg zum Glauben. Das war für mich sehr bewegend. Gott hatte Geduld mit unserer ganzen Familie.
Anna schrieb um 10:11 Uhr:
War dein Vater durch seine viele Arbeit eher schwer erreichbar für Glaubensthemen?
Patrick schrieb um 10:15 Uhr:
Ja, er war viel beschäftigt und trug Verantwortung. Aber Gott kann auch Herzen erreichen, die lange verschlossen wirken. Niemand ist zu weit weg für Jesus Christus.
Anna schrieb um 10:15 Uhr:
Du wurdest als Baby getauft. Warum hast du dich 2023 noch einmal taufen lassen?
Patrick schrieb um 10:15 Uhr:
Ich wollte meinen Glauben bewusst und öffentlich bekennen. Da ich als Baby getauft wurde, konnte ich damals selbst noch keine persönliche Entscheidung ausdrücken. 2023 habe ich mich entschieden, mich taufen zu lassen und öffentlich zu bekennen: Ich gehöre Jesus Christus.
Anna schrieb um 10:16 Uhr:
War das für dich ein wichtiger Schritt?
Patrick schrieb um 10:20 Uhr:
Ja, sehr. Die Taufe rettet nicht automatisch. Aber sie ist ein klares Bekenntnis. Sie zeigt: Mein altes Leben gehört der Vergangenheit, und ich will mit Jesus Christus leben.
Anna schrieb um 10:20 Uhr:
Gab es in deinem Glaubensleben auch schwierige Zeiten?
Patrick schrieb um 10:20 Uhr:
Ja, natürlich. Christsein bedeutet nicht, dass alles leicht wird. Aber ich durfte in all den Jahren erleben, dass der Herr Jesus Christus treu ist. Er trägt, korrigiert, vergibt und richtet wieder auf.
Anna schrieb um 10:20 Uhr:
Was hat dich im Glauben besonders geprägt?
Patrick schrieb um 10:24 Uhr:
Die Bibel, Gebet, Gemeinde und Gottes Geduld mit mir. Ich habe viele wunderbare Erfahrungen mit dem Herrn Jesus Christus gemacht. Nicht immer spektakulär, aber echt und lebensverändernd.
Anna schrieb um 10:24 Uhr:
Was würdest du jemandem sagen, der Zweifel hat?
Patrick schrieb um 10:24 Uhr:
Ich würde sagen: Sei ehrlich vor Gott. Du musst ihm nichts vorspielen. Bring deine Fragen zu ihm. Lies die Evangelien und schau auf Jesus Christus. Glaube ist kein blinder Sprung, sondern Vertrauen auf den, der sich offenbart hat.
Anna schrieb um 10:24 Uhr:
Muss man erst sein Leben in Ordnung bringen, bevor man zu Jesus Christus kommen kann?
Patrick schrieb um 10:28 Uhr:
Nein. Das ist eines der größten Missverständnisse. Wir kommen nicht zu Jesus Christus, weil wir schon sauber sind. Wir kommen zu ihm, weil wir Reinigung brauchen. Er ruft Sünder zur Umkehr, nicht perfekte Menschen.
Anna schrieb um 10:28 Uhr:
Was bedeutet Umkehr ganz praktisch?
Patrick schrieb um 10:28 Uhr:
Umkehr bedeutet: Ich erkenne meine Schuld, kehre mich weg von meinem alten Weg und wende mich Jesus Christus zu. Ich vertraue nicht mehr auf mich selbst, sondern auf seine Gnade.
Anna schrieb um 10:28 Uhr:
Und was ist mit Menschen, die sagen, Religion sei Privatsache?
Patrick schrieb um 10:30 Uhr:
Glaube ist persönlich, aber nicht versteckt. Wenn Jesus Christus mein Leben gerettet hat, dann darf mein Leben davon erzählen. Nicht aufdringlich, aber klar und liebevoll.
Anna schrieb um 10:30 Uhr:
Wie sieht dein Leben heute aus?
Patrick schrieb um 10:30 Uhr:
Heute bin ich Vater von zwei Kindern und lebe in Vechta. Ich gehe in eine russlanddeutsche Gemeinde und bin lebendig mit dem Herrn unterwegs.
Anna schrieb um 10:30 Uhr:
Was bedeutet dir Gemeinde?
Patrick schrieb um 10:30 Uhr:
Gemeinde ist für mich geistliche Familie. Dort hört man Gottes Wort, betet miteinander, trägt einander und wächst im Glauben. Allein wird man schnell müde, aber gemeinsam wird man ermutigt.
Anna schrieb um 10:30 Uhr:
Was möchtest du Menschen mit deiner Geschichte sagen?
Patrick schrieb um 10:30 Uhr:
Ich möchte sagen: Jesus Christus lebt. Er vergibt Schuld. Er schenkt neues Leben. Und er kann auch dein Leben verändern, so wie er meines verändert hat.
Anna schrieb um 10:30 Uhr:
Gilt diese Einladung wirklich jedem Menschen?
Patrick schrieb um 10:30 Uhr:
Ja. Jeder Mensch darf zu Jesus Christus kommen. Johannes 3:16 sagt: Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Anna schrieb um 10:30 Uhr:
Was müsste jemand tun, der heute diesen Neuanfang möchte?
Patrick schrieb um 10:30 Uhr:
Er darf ehrlich zu Gott beten. Er darf seine Schuld bekennen, Jesus Christus um Vergebung bitten und ihm sein Leben anvertrauen. Es geht nicht um schöne Worte, sondern um ein ehrliches Herz vor Gott.
Anna schrieb um 10:30 Uhr:
Kannst du so ein Gebet einfach formulieren?
Patrick schrieb um 10:30 Uhr:
Ja. Man kann zum Beispiel beten: Herr Jesus Christus, ich komme zu dir. Ich erkenne, dass ich Schuld vor Gott habe. Danke, dass du am Kreuz für mich gestorben und auferstanden bist. Bitte vergib mir und schenke mir neues Leben. Ich will dir gehören und dir folgen. Amen.
Anna schrieb um 10:30 Uhr:
Was wünschst du dir für Menschen, die diesen Chat lesen?
Patrick schrieb um 10:30 Uhr:
Ich wünsche jedem Menschen diesen Neuanfang und eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus. Wir dürfen mit unserer Schuld zu ihm kommen und in ein ganz neues Leben starten.
Anna schrieb um 10:30 Uhr:
Danke, Patrick. Dein Zeugnis ist sehr klar und persönlich.
Patrick schrieb um 10:30 Uhr:
Danke. Und wenn nur ein Mensch dadurch ermutigt wird, Jesus Christus zu suchen, dann hat es sich gelohnt.

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