Art des Beitrags: Stille Zeit mit Gott

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Der bittende Freund

Lukas 11:5-7Und er sprach zu ihnen: Wenn jemand unter euch einen Freund hat und ginge zu ihm um Mitternacht und spräche zu ihm: Lieber Freund, leih mir drei Brote; 6 denn mein Freund ist zu mir gekommen auf der Reise, und ich habe nichts, was ich ihm vorsetzen kann, 7 und der drinnen würde antworten und sprechen: Mach mir keine Unruhe! Die Tür ist schon zugeschlossen und meine Kinder und ich liegen schon zu Bett; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben.


Jeder von uns kennt die Situationen, in denen wir die Hilfe eines Freundes benötigen. Mir fragen ihn um eine Gefälligkeit und er sagt nein. Es kann sehr verletzend und enttäuschend sein. Manchmal sind es dann Gründe, die genannt werden, die für uns in diesem Moment nicht nachvollziehbar sind. Ich mag es an der Bibel sehr, dass solche Alltagssituationen aufgegriffen werden, um uns daran biblische Wahrheiten zu verdeutlichen.

Lukas 11:88 Ich sage euch: Und wenn er schon nicht aufsteht und ihm etwas gibt, weil er sein Freund ist, dann wird er doch wegen seines unverschämten Drängens aufstehen und ihm geben, soviel er bedarf.


Bei unserem himmlischen Vater ist es anders als bei einem Freund. Er blickt in unser Herz und prüft unsere Motivation. (Jakobus 4:3+5) und (Sprüche 3:34). Er nimmt sich die Zeit, hört genau hin und trifft dann eine Entscheidung nach SEINEM Ratschluss.

Der Vater sorgt für uns

Lukas 11:9-13
Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. 10 Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. 11 Wo ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn, wenn der ihn um einen Fisch bittet, eine Schlange für den Fisch biete? 12 Oder der ihm, wenn er um ein Ei bittet, einen Skorpion dafür biete? 13 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!


Anmerkung:
Ich dachte gerade an ein Zimmer, wo Gott anklopft, um mit uns Gemeinschaft zu haben.  (Offenbarung 3:20). Wir brauchen wiederum nur die Tür zu unserem Herzen zu öffnen. Auch mit unseren ganzen Sorgen können wir zum Vater kommen. Er wird uns sicher trösten. Ich musste schmunzeln. Weil jetzt ja in Vers 9  steht, wir sollen anklopfen. (Lukas 11:9).

Es geht also darum, dass wir aktiv werden und das nicht aus Habgier, sondern aufgrund von einem Herzensanliegen. Wir brauchen keinerlei Angst haben, dass er uns einen Stein gibt, wenn wir nach einem Brot fragen.

Die unbekannte Glaubensheldin
Der alte Mensch

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