- Wie kann ich in den Himmel kommen?
Es ist schön, dass Du das fragst.
Genau diese Frage hat schon mal jemand gestellt. Er war ein Schriftgelehrter und hieß Nikodemus.
Hier kannst Du es nachlesen…
Antwort von Jesus Christus:
Johannes 3:3
Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Hebräer 11:6
Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.
Römer 4:5
Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, sondern an den glaubt, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit.
Erklärung:
Viele Menschen glauben, sich den Himmel durch gute Taten verdienen zu können. Doch die Wahrheit ist: Kein Ungerechter kann in den Himmel eingehen.
1. Korinther 6:9
„Wisset ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht!“Die Bibel beschreibt den Himmel wie ein großes Hochzeitsfest. Und nur wer ein reines, hochzeitliches Gewand trägt, darf eintreten.
Matthäus 22:11–12
„Da ging der König hinein, sich die Gäste anzusehen, und sah dort einen Menschen, der hatte kein hochzeitliches Kleid an; und er sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Kleid an?“Dieses Gewand aber können wir uns nicht selbst anziehen – es wird uns allein von Jesus Christus geschenkt.
Jesaja 61:10
„Er hat mir Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit bekleidet.“Die Wiedergeburt ist eine geistliche Neugeburt in Jesus Christus. Sie beginnt mit dem Schuldbekenntnis und der bewussten Abkehr vom alten Leben.
Johannes 3:3
„Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.“Ein starkes Bild dafür liefert die Geschichte vom verlorenen Sohn: Er kehrt um zum Vater – und erhält ein neues Gewand, einen Ring an den Finger und wird mit einem Fest willkommen geheißen.
Lukas 15:22–24
„Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an, und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße; und bringt das gemästete Kalb und schlachtet’s; lasst uns essen und fröhlich sein! Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist gefunden worden.“ - Was bedeutet es Christ zu sein?
Für mich alles.
Dennoch möchte ich an dieser Stelle etwas deutlich machen. Viele nennen sich Christen – doch nicht jeder, der sich so nennt, lebt auch wirklich in der Nachfolge Christi. Deshalb ist es entscheidend, zu klären, was einen Christen überhaupt ausmacht.
Ein wahrer Christ ist für mich ein Kind Gottes – jemand, der Gott bewusst als seinen Vater anerkannt und Jesus Christus als seinen persönlichen Retter angenommen hat. Es ist eine klare, bewusste Entscheidung zur Umkehr – hin zu Gott.
Christ wird man nicht durch gute Taten oder eine christlich geprägte Kindheit. Christsein bedeutet für mich einen vollständigen Herrschaftswechsel: Nicht mehr ich selbst bestimme mein Leben, sondern Gott ist mein Herr.
Nicht durch eigene Leistung werde ich aus einem verlorenen Leben gerettet, sondern allein aus Gnade – weil ich mich entschieden habe, Gottes Einladung anzunehmen und ihm mein Leben zu schenken.
Ist eine Umkehr notwendig? – Ja. Eine Umkehr ist notwendig.
Apostelgeschichte 3:19
So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden.
Römer 8:17
Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi – wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm zur Herrlichkeit erhoben werden. - Glaubst Du etwas Besseres zu sein als Christ?
Nein natürlich nicht.
Vor Gott zählt nicht, wer ich bin oder welchen Rang ich in der Welt habe. Es macht keinen Unterschied, ob ich Einfluss, Besitz oder eine große Firma vorzuweisen habe. Gott sieht nicht auf äußeren Status, sondern auf das Herz. Gerecht vor ihm wird allein, wer glaubt – gerecht gemacht durch Jesus Christus.
Alle Menschen haben sich vor Gott schuldig gemacht.
Römer 3:22-23
Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten,
Gott schaut nicht auf einen besonderen Status in der Gesellschaft.
Römer 2:11
Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott. - Glaubst Du das wirklich?
Ja, ohne Wenn und Aber.
Der Glaube ist ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. Auch mein Glaube wird immer und immer wieder hart geprüft. Ich habe allerdings im Laufe der Jahre gelernt, dass es sich lohnt auf Gott zu vertrauen. Marta wurde damals direkt von Jesus Christus angesprochen, ob sie glaubt, dass ihr Bruder Lazarus auferstehen wird.
Marta war verzweifelt. Sie wusste von der Auferstehung am jüngsten Tage. (Johannes 11:24)
Doch kann Jesus Christus ihren Bruder zum Leben erwecken? – Ja! – natürlich.
Jesus Christus rief mit lauter Stimme: “Lazarus, komm heraus!” (Johannes 11:43)
So ruft er auch Dich und mich!
