Passahfest

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Das Passahfest ist ein wichtiges jüdisches Fest, das in der Bibel, insbesondere im Buch Exodus, beschrieben wird. Es erinnert an die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten. Die genauen Anweisungen für die Feier des Passahfestes finden sich in Exodus 12, Verse 1-28.

Hier sind einige der Schlüsselelemente des Passahfestes laut der biblischen Beschreibung:

  1. Lammopfer: Jede Familie sollte ein einjähriges, fehlerfreies Lamm nehmen und es am 14. Tag des ersten Monats (nach dem jüdischen Kalender) schlachten. Das Blut des Lammes wurde an die Türpfosten der Häuser gestrichen.
  2. Ungesäuertes Brot (Matzen): Während des Passahfestes sollten die Israeliten ungesäuertes Brot essen. Dies erinnert daran, dass die Israeliten in Eile aus Ägypten abreisten und keine Zeit hatten, Brot zu gären.
  3. Bittere Kräuter: Die Menschen sollten auch bittere Kräuter essen, um sich an die harte Zeit der Sklaverei zu erinnern.
  4. Keine Hefe für sieben Tage: Die Israeliten wurden angewiesen, in den sieben Tagen des Festes kein gesäuertes Brot zu essen. Dies symbolisiert Reinheit und Erinnerung an die Eile, mit der sie Ägypten verlassen mussten.
  5. Gedenken an die Befreiung: Das Passahfest dient als Erinnerung an die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei und als Zeichen des Bundes zwischen Gott und dem Volk Israel.

Es ist wichtig zu beachten, dass das Passahfest auch im Christentum Bedeutung hat, insbesondere wegen der Verbindung mit dem letzten Abendmahl Jesu, das während des Passahfestes stattfand.

Synonyms:
Passa, Passah, Passafest