Art des Beitrags: Stille Zeit mit Gott

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Gottesdienst 20.5.2024

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Ja, wir feiern heute das Pfingstfest, das das erste Mal 130 nach Christus gefeiert wurde und wir haben heute 2024 und wir dürfen es immer noch feiern. Lasst uns zusammen dafür sagen, preis dem Herrn. Die christliche Welt bezeichnet das auch Pfingsten, auch als Geburtstag der Gemeinde und der Beginn der ersten Gemeinde und der Heilige Geist, wie der Heilige Geist die Menschen, die hier heute sitzt und mich selber führt und in welchen Schritten er das macht.
Darüber spricht die Bibel und darüber möchte ich heute auch reden. Ich habe mein Thema heute genannt, der heilige Geist öffnet uns die Augen. Die ersten zusammen lesen Johannes Kapitel 16, Vers 5 bis 11.
Jetzt aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat. Und niemand von euch fragt mich, wo gehst du hin? Doch weil ich das zu euch geredet habe, ist euer Herz voller Trauer.”

“Aber ich sage euch die Wahrheit. Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch.
Wenn ich aber gehe, will ich ihn euch senden. Und wenn er kommt, wird er die Welt die Augen auftun über die Sünde, über die Gerechtigkeit und über das Gericht. Und über die Sünde, dass sie nicht an mich glauben.
Über die Gerechtigkeit, dass ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht. Und über das Gericht, dass der Fürst der Welt gerichtet ist. Hier befinden wir uns in der Abschiedsrede von Jesus.
Er sitzt mit, dass zwischen dem Passafest und der Fußwaschung und vor der Gefangenschaft Jesus stattgefunden hat. Und Jesus sitzt mit seinen Elfjüngern zusammen und er bereitet seine Jünger auf eine große Aufgabe vor. Eine Großverantwortung für die Jünger.”

“Und bereitet sich darauf vor, der Führer der Gemeinde zu sein. Und er fasst für die Jünger alles noch mal zusammen, bevor er geht. Und Jesus kommt zu dem Punkt, wo er ihnen sagt, dass er von ihnen gehen wird.
Die christliche Welt feiert Christi Himmelfahrt und Pfingsten zusammen, diesen Übergang. Jesus geht weg und der Heilige Geist kommt. Und Jesus bereitet seine Jünger an diesem Gespräch auf das Empfängnis des Heiligen Geistes vor.
Und aber darüber hinaus bereitet er seine Jünger auch auf das Gemeindeleben selbst danach vor. Und ich hab mir so eine Frage gestellt, warum müssten uns die Augen geöffnet werden? Und es ist so ein blinder Fleck im Auge des Menschen, dass wir offene Augen bekommen müssen.
Und Jesus geht da sehr strukturiert vor. Und der Heilige Geist auch. Und der erste Punkt, worüber ich sprechen möchte, ist, warum der Heilige Geist uns die Augen öffnen muss.
Oft lernen wir im Laufe des Lebens und selbst erst kennen durch bestimmte Lebenssituationen, wenn wir z.B. Eltern werden im Berufsleben oder wenn man Vater wird. Und wir lernen unsere Stärken und Schwächen kennen.”

“Und heutzutage gibt es sogar Persönlichkeitstests, die uns zeigen, warum wir nicht z.B. nicht gerne im Mittelpunkt stehen, warum wir schüchtern sind und der Heilige Geist öffnet uns hier auch eine Sache, und zwar die Sünde. Durch die Sünde können wir meistens oder manchmal die Realität gar nicht mehr sehen.
Die Sünde hat so eine Macht, dass wir gar nicht merken, dass wir in Sünde leben. Und das war auch bei mir der Fall, als ich, ca. das war ein halbes Jahr, nachdem ich getauft wurde, mit dem Heiligen Geist, hatte ich im Leben einen sehr starken geistigen Kampf.
Ich hab mein Leben gelebt, das ging so ein paar Monate lang. Und ich hab mit der Zeit gemerkt, dass es nicht so weitergeht. Und dann hatten wir eine Gebetsstunde mit der Gruppe und ich hab gesagt, Herr, ich kann nicht weiter so leben.
Und dann hat der Heilige Geist mir die Augen geöffnet. Ich hab Husten getan. Ich hab dann erst gemerkt, in welches Sinne ich lebe.”

“Ich hab Husten getan und der Herr hat mir Kraft gegeben. Ich bin wieder rausgekommen aus diesem Kampf.
Und zwei Wochen später hat der Herr durch eine Prophezeiung zu mir gesprochen und hat gesagt…
Das du durch diese Prüfung gehen musstest, damit ich, damit ich testen kann, wie stark dein Glaube ist. Und der zweite Punkt, worüber ich sprechen möchte ist, dass der Heilige Geist öffnet uns die Augen über die Gerechtigkeit. Jesus spricht über die Gerechtigkeit und sagt, dass der Heilige Geist uns die Augen öffnet, damit wir verstehen, warum der Jesus zum Vater gegangen ist.
Unsere menschliche Gerechtigkeit reicht nicht aus, um vor Gott zu bestehen. Es reicht einfach nicht aus, unsere menschliche Gerechtigkeit. Und wir brauchen die Gerechtigkeit von Jesus Christus.
Ohne die sind wir nichts. Und Jesus starb am Kreuz für unsere Sünden. Er ist auferstanden und durch die Auferstehung hat er uns mit Gott versündet.”

“Und der Heilige Geist hat uns gezeigt, dass wir nur mit Jesus gerecht werden können. Und Gerechtigkeit ist nicht nur ein menschliches Maß. Es ist ein göttliches Prinzip.
Und es baut auf ein Verhältnis zwischen dem Bund von Gott und den Menschen auf. Die Gerechtigkeit wird erst durch Jesus Christus offenbart. Jesus hat unsere Sünden am Kreuz getragen und ist für unsere Sünden gestorben, damit wir in Gerechtigkeit leben können.
Und der dritte Punkt ist, dass der Heilige Geist öffnet uns die Augen über das Gericht. Der Heilige Geist öffnet uns die Augen, dass der Führer der Welt, der Teufel höchstpersönlich, gerichtet ist. Jesus hat den Teufel am Kreuz besiegt.
Durch Jesus müssen wir nicht mehr unter der Macht der Sünde und unter der Macht des Teufels leben. Nur durch Christus können wir Sieger sein. Das Gericht Gottes ist eine Realität, die wir Menschen oft missverstehen.”

“Es geht nicht darum, dass wir zur Rechenschaft gezogen werden für unsere Taten, für unsere Sünden. Es geht darum, dass der Teufel bereits gerichtet ist und Jesus die Macht der Sinne besiegt hat am Kreuz. Und wir durch die Vergebung frei sein können.
Und der Heilige Geist zeigt uns, dass wir durch Jesus Christus, nur durch Jesus Christus, können wir Sieger sein. Und wir müssen nicht weiter in der Macht des Teufels und der Macht der Sünde leben, wenn wir mit Jesus versöhnt sind. Denn Jesus hat den Feind besiegt.
Und zu meiner Frage, warum der Heilige Geist uns die Augen öffnen muss, ist, dass erstens hat der Heilige Geist die Aufgabe, uns überhaupt die Augen zu öffnen. Er zeigt uns den wahren Zustand von uns und die Notwendigkeit, dass wir an Gott glauben müssen. Er zeigt uns, dass die Gerechtigkeit nicht ausreicht, unsere menschliche Gerechtigkeit, um Gott gerecht zu werden.
Und er zeigt uns, dass wir durch Jesus, nun durch Jesus, den Feind, den Sieg gegen den Feind haben. Und der Hebräerschreiber schreibt, dass wenn ihr seine Stimme hört, dann verstockt nicht eure Herzen. Und mit diesen Worten möchte ich schließen.”

“Ja, Brüder und Schwestern, alle anwesend. Ich möchte mit euch sagen, preis dem Herrn. Ja, wir haben heute diesen wunderbaren Feiertag.
Pfingsten. Wir haben schon dieses Lied gesungen, Ströme des Segens soll fallen. Tröpflein genügen uns nicht.
Ja, das heißt es in der einen Version. Und Geschwistern, möge Gott geben, dass wir wirklich noch mal so richtige Ausgießungen des Heiligen Geistes erleben. Ja, dass wir erleben, wie Gott mächtig wirkt.
Ich denke mal, eine der mächtigsten Ausgießungen des Heiligen Geistes, davon lesen wir in der Apostelgeschichte im zweiten Kapitel, als der Heilige Geist kam auf dieser Erde. Und an einem Tag wurden hinzugetan 3.000 Menschen, an einem Tag wurden überzeugt von ihren Sünden. Der Heilige Geist hat ihnen die Augen aufgetan.”

“Wir haben heute gehört, der Heilige Geist tut die Augen auf. Von der Gerechtigkeit, von der Sünde, von Gerechtigkeit, vom Gericht. Und wenn Gott mächtig sein Geist ausgießt, dann kann er an einem Tag so viel bewirken, was wir vielleicht in einem ganzen Leben nicht erleben können.
Deswegen ist es so wichtig, dass wir immer wieder dieses Wirken des Heiligen Geistes, wir brauchen es. Wir brauchen es und Gott sei Dank, dass der Heilige Geist auf der Erde wirkt, dass er da ist und dass keine Macht der Welt ihn auslöschen kann. Hier es hat einmal gesagt, bevor er noch in den Himmel aufgefahren ist, hat er gesagt, ich bin gekommen ein Feuer auf die Erde zu werfen und was wollte ich lieber, als dass es schon brennen würde.
Ja, der hat also schon mit Sehnsucht drauf gewartet, bis er endlich in den Himmel fährt und den Heiligen Geist auf die Erde sendet und dass dieser Heilige Geist das Werk anfängt auf der ganzen Erde zu wirken. Und preis dem Herrn, der Herr wirkt heute durch sein Heiligen Geist auf der ganzen Welt. Ja, keine Macht der Welt konnte das stoppen.”

“Auch wenn sie es versucht haben, viele Könige, viele Gewaltigen, viele Mächte in dieser Welt haben versucht, dieses Feuer auszulöschen, irgendwie zu verhindern, dass es weiter brennt. Aber es ist ihnen nicht gelungen. Preis dem Herrn.
Ja, bis heute brennt dieses Feuer des Heiligen Geistes und auf der ganzen Welt, überall werden Menschen gerettet, hinzugetan zu der Zahl der Geretteten. Ich möchte auch aus dem Johannes-Evangelium, aus dem 16. Kapitel werde ich noch einmal ein paar Verse wiederholen, die der Martin, glaube ich, ja, gelesen und möchte mich dann anschließen, quasi an seine Gedanken.
Johannes 16, ich lese die Verse 7 und 8 und 13 und 14 werde ich nochmal lesen. 7 und 8, da sagte Jesus zu seinen Jüngern, aber ich sage euch die Wahrheit. Es ist gut für euch, dass ich weggehe, denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch.”

“Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde, über die Gerechtigkeit und über das Gericht. Und in den Versen 13 und 14 lesen wir, wenn aber jener, der Geist der Wahrheit kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten.
Denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden. Und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Er wird mich verherrlichen, denn von dem meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.
Schwestern, ich möchte über drei Dinge sprechen, die sehr wichtig sind, warum wir heute noch genauso die Kraft des Heiligen Geistes brauchen oder das Wirken des Heiligen Geistes brauchen. Jesus sagt, es ist gut, wenn er weggeht, denn wenn er nicht gehen würde, würde er den Tröster nicht senden. Eine andere Übersetzung schreibt, Beistand, einer der, ich habe mal gehört, im griechischen steht das Wort Parakletos, was auch als Anwalt übersetzt werden kann.”

“Das heißt, einer, der für dich einsteht, der dir zu Seite steht und dich letztendlich auch verteidigt in schwierigen Situationen und Geschwistern. Wie wichtig ist es, dass wir heute in dieser Zeit auch wirklich diesen Beistand haben, diesen Tröster? Zu allen Zeiten.
Die Christen waren davon abhängig. Wenn ich darüber nachdenke, die Brüder oder die Geschwister auch heute noch, weltweit gibt es sehr viele Christen, die verfolgt werden. Viele verbringen einen großen Teil ihres Lebens im Gefängnis wegen ihres Glaubens.
Ich habe Brüder persönlich kennengelernt, wie Victor Ivanovic Bülig, der 18 Jahre, 20 Jahre im Gefängnis verbracht hat. Und wie wichtig war es für die, dass der Tröster bei ihm war, der bei stand, der ihm geholfen hat, der ihm beigestanden ist. Ich habe von einem Chinesen gelesen, 40 Jahre im Gefängnis verbracht.”

“40 Jahre seines Lebens. Im Gefängnis. Wie wichtig ist es, dass du da jemanden hast, der dir beisteht, der dir Trost gibt, der dich stärkt.
Immer wieder in Zeiten, wo man immer wieder erniedrigt wird. So ein Richard Wurmbrand, 14 Jahre im Gefängnis, gefoltert, gehungert, ausgepeitscht. Und immer wieder dazu, man hat sich immer wieder dazu versucht, ihren Glauben abzuleugnen und diese Kraft, diesen Beistand, er ist ihm beigestanden.
Und Geschwister, wir brauchen ihn heute genauso, in den Schwierigkeiten unseres Alltags, dass wir die Probleme unseres Lebens bewältigen können. Der Heilige Geist will mit uns sein. Er will uns beistehen.
Er will uns helfen. Und besonders auch in den Stunden, mir ist gerade so beim Nachdenken noch das Beispiel eingefallen, Stefanus, der für seinen Glauben getötet worden ist, der aber in diesen Stunden absolut keine Panik hatte, sondern er blickte zum Himmel und hatte vollkommene Freimut. Die Bibel sagt uns, er hatte ein Angesicht wie ein Engelsangesicht.”

“Geschwister, wie gut war es, dass da ein Beistand, da war jemand mit ihm, der ihn stärkte. Und während andere da standen und voller Hass, voller Wut, Steine auf ihn warfen und ihn wirklich so schnell wie möglich töten wollten, steht dieser Stefanus da und hat ein Gesicht verklärt wie ein Engelangesicht. Und er schaut zum Himmel und spricht aus und sagt, ich sehe Jesus stehen zu Recht in Gottes.
Wie herrlich, Geschwister, wenn man so einen Beistand, so einen Tröster bei sich hat. Der selbst in der Stunde des Todes so eine Hilfe gibt, so eine Verklärung, dass er wie ein Engelsangesicht strahlte und dann beten konnte, Herr, rechne ihnen ihre Sünde nicht an. Und dann heimging zu Jesus Christus.
Geschwister, wir brauchen diesen Beistand. Wir brauchen diesen Helfer. Wir brauchen ihn in unserer alltäglichen Arbeit.
Wir brauchen ihn in unseren Versuchen. Wir brauchen ihn in unseren Prüfungen. Wir brauchen ihn, wenn vielleicht wir angegriffen werden von der Welt oder manchmal vielleicht von Familienangehörigen.”

“Wenn sich jemand bekehrt heute und er ist alleine gläubig, hat er seine Kämpfe. Und wir brauchen immer wieder diese Kraft des Heiligen Geistes, den Tröster, den Beistand, der uns an der Seite steht. Und er will da sein.
Jesus hat gesagt, denn von dem meinen wird er es nehmen und wird es euch geben. Es ist dasselbe, als wenn Jesus an unserer Seite wäre und uns schützen würde, beistehen würde, den richtigen Rat, den richtigen Weisheit geben würde. Der Heilige Geist tut genau das, was Gott der Vater, was Jesus Christus will und tun würde.
Und deswegen brauchen wir diesen Beistand. In allen Lebenssituationen. Sieh, ich hab das sogar einmal erlebt.
Ich musste mal zum Amt. Das war so eine ganz besondere Situation. Ich musste zum Amt und ich wusste, das kann ein ziemlich schwieriges Gespräch werden.”

“Und ich hab ein bisschen Angst gehabt, dass ich da meine Geduld verliere. Und manchmal ist das so, dass unser Temperament mit uns durchgeht. Und ich stand da im Flur vor diesem Zimmer und da hab ich gebetet, ich hab das Heilige Geist, geh jetzt mit mir in das Zimmer rein und hilf mir, damit ich ruhig bleiben kann, damit ich einfach als Vorbild, auch als Christ mich verhalten kann.
Weil es ging um eine Sache, die sich so lange hingezogen hat und ging und ging nicht vorwärts. Und ich hatte schon richtig so auch die Geduld fast verloren. Und ich hab gebetet und hab gesagt, Heilige Geist, geh du jetzt mit mir rein und du hilf mir.
Wisst ihr, und es war so ein entspanntes Gespräch, wie zwei Freunde haben wir uns da unterhalten. Und es war so wunderbar. Und ich ging raus, hab gesagt, Herr, ich danke dir, ich danke dir.”

“Also auch er möchte dabei sein in den alltäglichen, einfachen Dingen, wo wir manchmal denken, wir haben alles im Griff. Nein, ganz oft rasten wir aus, ganz oft verlieren wir die Geduld, ganz oft verlieren wir die Beherrschung. Und auch da möchte der Heilige Geist mit uns sein.
Er möchte uns beistehen, er möchte uns trösten, er möchte uns helfen. Und Geschwister, deswegen brauchen wir ihn. Jeden Tag in allen Lebenssituationen.
Das zweite wichtige, Geschwister, wo Jesus hier sagt, das ist der Geist der Wahrheit, 13. Wenn aber jener der Geist der Wahrheit kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden.
Und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Geschwister, wie wichtig ist es, dass wir heute diesen Geist der Wahrheit brauchen. Die Bibel sagt uns ganz klipp und klar, der Teufel ist ein Lügner und der Vater der Lüge.”

“Und es ist ihm schon hundert Millionen mal gelungen, wahrscheinlich, wenn nicht noch mehr, ich kann hier keine Zahlen nennen, das kann man schlecht abschätzen, immer wieder die Menschen mit Lügen in Versuche, in Verwirrung zu bringen. Bei dem ersten Menschenpaar ist es ihm schon gelungen. Adam und Eva waren gerade mal zu zweit auf der Welt.
Ja, und Gott hat Adam und Eva, dem Adam ganz genau erklärt, wie sie handeln sollen im Garten Eden, gesagt, ihr dürft von allen Bäumen des Gartens essen, aber ein Baum, den rührt nicht ab. Den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. Wenn ihr davon essen wird, werdet ihr sterben.
Eine ganz einfache Geschichte, stimmt’s? Ganz klipp und klar erklärt, Gott hat ihnen ganz klipp und klar gesagt, das ist die Wahrheit, das ist das, haltet euch dran, dann wird alles gut sein. Und was macht der Teufel?”

“Der kommt und sagt, hat Gott wirklich gesagt, hat Gott wirklich gesagt, ihr dürft nicht essen von allen Bäumen des Gartens? Der Teufel kommt und versucht erst mal, erst mal einen Zweifel an dem Wort Gottes zu sehen. Er sagt nicht, Gott hat nicht zu euch gesprochen.
Er hat ihnen nicht gesagt, es gibt kein Gott. Er hat ihnen nicht gesagt, Gott hat euch alles falsch gesagt. Sondern er kommt so ganz lustig und sagt, hat Gott wirklich gesagt?
Ist das wirklich richtig? Habt ihr das richtig verstanden? Und der Teufel seht Zweifel in ihr Leben.
Und wo die Eva dann so ein bisschen unsicher wird, hat gesagt, kommt der Teufel mit einer Lüge und sagt, ihr werdet nicht sterben. Ihr werdet sein wie Gott. Ihr werdet klug sein.
Ihr werdet wie Gott sein. Und diese Frucht, das ist was ganz Besonderes, die müsst ihr essen. Und Adam und Eva essen von dieser Frucht.”

“Und seitdem sind wir alle Menschen sterblich. Keiner von uns lebt ewig auf dieser Erde. Keiner lebt mehr im Paradies.
Keiner lebt mehr hier auf dieser Erde, ohne sterben zu müssen. Und genau das ist seine Taktik. Und immer wieder kommt der Teufel und versucht, die Menschen mit Lügen, mit Halbwahrheit, mit irgendwelchen Unwahrheiten in die Irre zu führen.
Und wir brauchen so dringend wirklich die Leitung des Heiligen Geistes, dass wir die Wahrheit erkennen und dass wir das Wort Gottes richtig erkennen. Ja, Jesus in ein paar Kapitel vorher hat er gesagt, wenn ihr bleiben werdet in meinem Wort, werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch freimachen. Wie wichtig ist es, dass wir heute Geschwistern in der Wahrheit leben?”

“Ich werde nie vergessen ein Gespräch mit Bruder Eduard Buchmiller. Hier werden ihn kaum noch jemand kennen, aber die alten Geschwister kennen ihn alle noch. Er war eine Zeit lang unser Pastor, sehr früh in die Ewigkeit gegangen.
1994 glaube ich, ist er verunglückt auf einer Missionsfahrt. Und ich werde nie vergessen ein Gespräch mit ihm. Wir waren in Mollberg in der Kirche und er hat zu mir gesagt, ernst, ich komm hier nicht klar in Deutschland.
Er sagt, in Russland, da waren die Fronten geklärt. Da waren die Kommunisten, die haben uns gesagt, es gibt keinen Gott. Und wir als Christen, wir wussten ganz genau, wie wir gegen die kämpfen sollten.”

“Hier in Deutschland, sagt er, behaupten alle, sie sind Christen. Jeder sagt, ich bin Christ und jeder kommt da mit irgendwelchen Bibelsprüchen um die Ecke. Aber die leben ein gottloses Leben.
Ja und er sagt, das ist dieses zu fassen und richtig zu packen, wo ist die Wahrheit, wo ist falsch, wo ist richtig. Er sagt, das war für ihn ein riesen Problem. Er sagt, das war in Russland sehr viel einfacher.
Der Kommunismus auf der einen Seite, die Christen auf der anderen Seite und es war ein Kampf, der wesentlich einfacher geführt werden konnte. Heute leben wir in einer Welt, die Schwestern, ich habe es glaube ich hier auch schon mal gesagt, es gibt heute über 40.000 verschiedene christliche Denominationen. 40.000.”

“Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie viele verschiedene. Alle haben eine Bibel. Alle gebrauchen eine Bibel und es gibt über 40.000 verschiedene Richtungen.
Und der Heilige Geist will uns in alle Wahrheit leiden. Und deswegen brauchen wir heute mehreren je, brauchen wir die Führung des Heiligen Geistes, dass wir das Wort richtig erkennen, den Willen Gottes richtig erkennen, dass wir wirklich das Ziel nicht verfehlen. Was wurde im Namen Christi alles schon für böse Dinge getan?
Wenn wir gucken, das Mittelalter, die katholische Kirche hat hunderttausende von Menschen umgebracht. Mit einem Kreuz in der Hand standen sie da, im Namen des Papstes und im Namen Jesu Christi haben sie Menschen mit der Bibel in der Hand auf dem Scheiderhaufen verbrannt, weil sie sich dem Papst nicht unterordnen wollten. Und tausend andere Dinge.”

“Heute gibt es viele andere Dinge, wo die evangelische Kirche, eigentlich die reformierte Kirche, wenn man heute schaut, was da alles passiert, die ganze Regenbogen-Geschichte, die wird heute alles für richtig gehalten. Wir sehen, dass auch die Kirche sehr oft in die Irre geführt wird, wenn sie nicht wachsam ist, wenn sie nicht wirklich vom Heiligen Geist geleitet ist, wenn sie nicht in der Wahrheit bleibt. Und deswegen brauchen wir auch heute ganz klare Führung des Heiligen Geistes.
Es ist so wichtig, dass wir beten, Herr Jesus, leite uns in alle Wahrheit. Heiliger Geist, leite uns in alle Wahrheit, dass wir die Wahrheit erkennen, dass wir nicht abieren, dass wir nicht am Ziel vorbeigeleiten, sondern dass wir das Ziel erreichen, den Himmel, die ewige Herrlichkeit. Das ist der zweite Punkt, warum wir wirklich den Heiligen Geist brauchen in unserer heutigen Zeit.”

“Dass er uns führt, dass er uns leitet, dass wir das richtig erkennen. Wir merken heute auch, wir hatten gestern Besuch und zu Hause und wir saßen, haben uns ein bisschen unterhalten und dann sagte die eine ist auch eine Mutter, die Kinder sind schon groß und es ging um eine Sache in der Gemeinde und dann hat sie sich aufgeregt, hat gesagt, ihre Kinder, die sind auch schon mittlerweile erwachsen, aber es ist halt die nächste Generation, nicht mehr unsere Generation, die nächste Generation. Und da ging es um eine Entscheidungsfrage, wo wir alle, die ältere Generation sagen, das ist ja ganz logisch, wir müssen diesen Menschen ausschließen, er lebt in Sünde und sie hat sich dann aufgeregt und sagt, ihre Kinder haben gesagt, wieso, ist doch alles okay und versteht ihr?”

“Auf einmal ein ganz anderes Denken, ja, in der, in diesem Generationswandel. Für uns ganz selbstverständlich, da lebt ein Mensch in Sünde, er trifft falsche Entscheidungen, er lebt ein Leben, was nicht nach der Schrift ist. Wir sagen, der kann so nicht in der Gemeinde bleiben, der kann nicht so, das ist kein Christenleben, aber es gibt welche, die jünger sind, die sagen, wieso, das ist doch ganz normal.
Ja und wir merken auch in unserer Gemeinde, wo, wo manchmal die Schere auseinandergeht und wo wir einfach klar und deutlich sagen müssen, was ist Wahrheit, was ist nicht Wahrheit. Und deswegen brauchen wir die Leitung des Heiligen Geistes. Wir brauchen diese Weisheit von oben und Geschwistern möge der Herr uns wirklich diese Weisheit geben.”

“Wir müssen auch immer, ich möchte alle auch ermutigen, dass ihr betet auch für die Gemeinde Leitung, dass Gott Weisheit gibt, dass wir wirklich im Stande sind auch heute noch die Gemeinde, also wirklich auf dem richtigen Kurs zu halten. Ja, es ist so wichtig, dass wir auf dem richtigen Kurs bleiben. Das ist so, ein gutes Beispiel, stell dir mal vor, ein Schiff auf dem Ozean, was weiß ich, in Lissabon fährt ein Schiff los und das will, es will nach New York.
Ich weiß nicht, wie viele tausend Kilometer das sind, aber ein paar tausend Kilometer sind das. Und wenn dieses Schiff ein Grad abweichen würde vom Kurs, kommt das in New York an oder nicht? Niemals.”

“Also ich weiß nicht, wo sie da in Kanada landen oder keine Ahnung, bei einem Grad Abweichung wird das wahrscheinlich in Kanada irgendwo ankommen, aber nicht in New York. Ein Grad Abweichung, könnte man sagen, ach es ist ein Grad, was macht das? Nein, Geschwister, es ist wichtig, dass wir bei der Wahrheit bleiben, dass Gott uns Gnade schenkt, dass wir keine Abweichungen zulassen, sondern dass wir das Ziel fest im Auge haben und das Ziel nicht verfehlen.
Möge Gott uns Gnade schenken, lasst uns alle dafür beten, dass der Heilige Geist uns richtig leitet, uns führt und dass wir dieses Ziel nicht verfehlen. Und der dritte Punkt, Geschwistern, der wichtig ist, warum der Heilige Geist heute in unserer Mitte wirken muss, in jedem einzelnen persönlich. Gott will durch den Heiligen Geist Menschen retten.”

“Ja, wir haben heute gehört, er will den Menschen die Augen auf tun. Ja, über die Sünde, über die Gerechtigkeit, über das Gericht. Das können wir selber nicht.
Wie oft ist das so? Wir versuchen jemand zu sagen, das ist falsch, das darfst du so nicht machen. Und erst wenn der Heilige Geist den Menschen öffnet, dann fängt er an zu verstehen.
Ich denke, Martin hat es sehr schön geschildert aus seinem Leben. Ich war Freitag in Friseute. Es war auch sehr interessanter Gottesdienst.
Sie hatten so ein Zeugnisabend gemacht und da haben vier Schwestern ihr Zeugnisse erzählt und eine davon war, die hatte sich vor kurzem bekehrt und die hat das so frisch und lebendig erzählt. Ich fand das so toll. Und die hat erzählt, sie hat vorher ganz ohne Gott gelebt und dann hat ein Bruder aus der Gemeinde sie immer wieder eingeladen und der hat so lange genervt, bis sie gesagt hat, ach ich geh mal hin und guck mir das mal an.”

“Und dann ist die hingegangen und auf einmal fand die das so interessant und dann boah, das hab ich noch nie gesehen, sowas. Und dann kam die nach Hause und hat ihrem Mann das erzählt, ich erzähl so ein ganz bisschen nur vielleicht aus diesem Leben, hat gesagt, sie hat eine Pfingstgemeinde, sowas hab ich noch nie gehört und noch nie gesehen und das ist ja ganz anders als woanders in der Kirche. Und dann sagt der Mann, ja ich kenn das, ich war früher auch ein Viehsachter.
Du hast es mir nie erzählt. Du kennst das, wir sind schon über 15 Jahre verheiratet, glaube ich. Du hast mir noch nie was davon gesagt.
Er ist auch irgendwie mal abgewandert von der Gemeinde. Und dann sagst du, nee das gibt es ja wohl nicht. Jetzt gehst du mit und wir gehen zusammen zur Kirche.”

“Und dann gingen die zusammen zur Kirche und sie hat sich auch immer geschminkt und schick gemacht. Sie meinte, sie muss doch mal schick sein und sie kam immer wieder in die Gottesdienste und hat es so lebendig erzählt und sagt, in einem Abend oder in einem Gottesdienst hat der Heilige Geist sie so gepackt. Dann hat sie angefangen zu weinen.
Ihre ganze Schminke lief auseinander. Sagt sie, ich sah wahrscheinlich hässlich aus. Alles lief mir im Gesicht durcheinander und sagt sie, ich habe verstanden, ich brauche Jesus, ich brauche Errettung, ich bin ein Sünder.”

“Und dann hat sie Buße getan, Gott hat sie errettet und ihr Mann hat sich bekehrt und heute sind sie bei uns Gemeindemitglieder in der Gemeinde Friseute und sind glücklich und froh darüber. Dann hatte sie noch einen Wunsch, dass Gott ihr noch ein Kind schenkt, sie ist auch nicht mehr die Jüngste und jetzt ist sie schwanger und ist überglücklich und strahlt aus allen Knopflöchern. Geschmissan, ein Werk des Heiligen Geistes, jemand hat sie eingeladen, hat ihr vielleicht auch vorher schon was darüber gesagt, aber es gab einen Moment, wo der Heilige Geist zu ihrem Herzen gesprochen hat und sie hat verstanden, ich bin ein Sünder, ich brauche Errettung, ich brauche Bekehrung und der Heilige Geist hat das Werk vollbracht.”

“Und Geschmissan, was ich ganz, ganz stark betonen möchte, Gott wirkt durch den Heiligen Geist, aber, und jetzt kommt’s, er gebraucht dabei Menschen. Ja, ich möchte gleich aus der Apostel-Leschichte ein paar Beispiele zeigen, wo Gott eine ganz besondere Bekehrung erwirkt hat, aber trotzdem waren immer Menschen dazwischen, Menschen vom Heiligen Geist geleitet, die dazu geführt haben, dass diese Menschen gerettet worden sind und dass der Heilige Geist sie retten konnte. Lasst uns aufschlagen.
Erste Bibelstelle, Apostel-Leschichte, zehntes Kapitel. Apostel-Leschichte, zehntes Kapitel und wir lesen von Anfang ein paar Verse. Das sind die Verse eins bis fünf, werde ich lesen.”

“Es war aber ein Mann in Cesarea mit Namen Cornelius, ein Hauptmann der Abteilung, die die Italische genannt wurde. Der war froh, Gottes fürchtig mit seinem ganzen Haus und gab dem Volk viele Almosen und betete immer zu Gott. Der hatte eine Erscheinung um die neunte Stunde am Tage und sah deutlich ein Engel Gottes bei sich eintreten.
Der sprach zu ihm, Cornelius. Er aber sah ihn an, erschrak und fragte, Herr was ist? Der sprach zu ihm, deine Gebete und dein Almosen sind vor Gott gekommen und er hat ihrer gedacht.
Und nun sende Männer nach Joppe und lasst holen Simon mit dem Beinamen Petrus. Ich lese den 6. Vers auch noch.
Der ist zu Gast bei einem Gerber Simon, dessen Haus am Meer liegt. Schmissan, was für eine außergewöhnliche Sache. Cornelius betet, er ist Gottes Fühlsteher, er ist Frauen.”

“Ein Engel kommt zu ihm herein, er sieht deutlich ein Engel bei sich stehen. Hat der Engel ihm nicht erklären können, wie sich was weiter geschehen soll? Was meinte, wäre der Engel nicht dazu in der Lage gewesen?
Ich denke schon, aber der Engel sagt, nein, nein, lass holen den Petrus. Schickt ein paar Leute los, die sollen den Petrus holen. Aus Joppe, Simon mit dem Beinamen Petrus, der ist in einem Haus bei einem Simon im Gerber am Meer, ganz deutlich alles erklärt.
Den bringen her, er wird euch alles sagen. Und dann kommt Petrus, ein Mann voll des Heiligen Geistes und er fängt an von Jesus zu sprechen. Er fängt an, ihn alles zu erklären und der Heilige Geist fällt, kommt hernieder und diese ganze Familie wird erfüllt.”

“Die erste Familie unter den Heiden, quasi, die dieses Feuer des Heiligen Geistes erlebt, getauft wird und wiedergeboren wird. Geschwistern, was ich damit unterstreichen möchte, ein Engel kommt sogar. Eine sehr übernatürliche Bekehrung, muss man sagen, aber der Engel verweist auf einen Menschen und sagt, holt diesen Menschen in dein Haus und dieser Mensch soll euch sagen, wie es weitergeht.
Ja, das nächste Beispiel, im Kapitel davor, im neunten Kapitel lesen wir, lesen wir auch eins bis sechs, die ersten sechs Verse. Saulus aber schnaubte noch mit Drohnen und Morden gegen die Jünger des Herrn und ging zum Hohenpriester und bat ihn um Briefe nach Damaskus, an die Synagogen, damit der Anhänger des neuen Weges Männer und Frauen, wenn er sie dort fände, gefesselt nach Jerusalem führe. Als er aber auf dem Wege war und in die Nähe von Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm Saul, Saul, was verfolgst du mir?”

“Er aber sprach her, wer bist du? Der sprach, ich bin Jesus, den du verfolgst. Steh auf und geh in die Stadt, da wird man dir sagen, was du tun soll.
Jesus selber hält ihn an. Ich wiss dann, geht es noch spektakulärer? Geht es noch ungewöhnlicher?
Saulus voller Schnauben, voller Zorn, voller Wut geht nach Damaskus, will die Gläubigen dort gefangen nehmen. Er hört eine Stimme, ein Licht, er fällt zu Boden und diese Stimme sagt, ich bin Jesus, den du verfolgst. Und dann sagt Jesus zu ihm, geh nach Damaskus, dort wird man dir sagen, was du tun sollst.
Und er geht nach Damaskus und der Heilige Geist schickt einen Hananias und sagt, Hananias, geh in das Haus. Dort ist der Saulus, der betet, Saulus von Tarsus, der betet. Hananias ist erschrocken, Herr, der ist gekommen, um uns umzubringen oder gefangen zu nehmen.”

“Und der Heilige Geist spricht zu ihm oder Jesus spricht zu ihm, das ist mein auserwähltes Werkzeug, gehen. Und der Hananias muss hingehen. Ja, Jesus macht das Werk nicht selber fertig, sondern er schickt jemand und Hananias geht hin.
Ein Mann voll heiligen Geistes wird gebraucht. Er geht zu diesem Saulus, er legt ihm die Hände auf, er betet für ihn und sagt, lieber Bruder Saul, du sollst sehen werden und du sollst jetzt das Evangelium verkünden in der ganzen Welt. Und dann gehen ihm die Augen auf und er fängt an zu predigen.
Geschwistern, wisst ihr, mir ist das so deutlich geworden. Gott braucht Menschen oder Gott gebraucht Menschen. Eigentlich bräuchte er sie nicht.”

“Wenn er wollte, könnte er das alle selber fertig machen. Aber er, das ist seine Arbeitsweise. Er gebraucht Menschen, die voll des heiligen Geistes sind, um andere zu retten.
Und Geschwistern, es ist so wichtig, dass wir Gott bitten, Herr, lass uns doch auch solche Menschen sein, voll des heiligen Geistes, durch die du retten kannst. Dass du uns gebrauchen kannst, um andere zu retten. Das ist eigentlich die wichtigste oder ich sag mal so, das vornehmste Werk des heiligen Geistes.
Wir können noch ein Beispiel nehmen. Ich lese vielleicht nicht so viele Verse aus dem siebten Kapitel, achtes Kapitel, 26. Vers lese ich und 27.”

“Aber der Engel des Herrn redete zu Philippus und sprach, steh auf, geh nach Süden auf die Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt und öde ist. Und er stand auf und ging hin. Und siehe, ein Mann aus Äthiopien, ein Kämmerer und Mächtiger am Hof der Kandake, der Königin von Äthiopien, welcher ihren ganzen Schatz verwaltete, der war nach Jerusalem gekommen, um anzubeten.
Nun zog er wieder heim und zog auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja. Der Geist aber sprach zu Philippus, geh hin und halte dich zu diesem Wagen. Da lief Philippus hin und schörte, dass er den Propheten Jesaja las und fragte, verstehst du auch, was du liest?
Ich wüsste auch hier wieder, ein Engelgottes spricht zu Philippus. Aber der Engel spricht nicht zu diesem Äthiopier. Er erklärt ihm nicht selber, sondern er gebraucht einen Mann voll heiligen Geist.”

“Er sagt Philippus, geh hin, da braucht jemand die Rettung. Und du sollst dabei behilflich sein. Philippus ist gehorsam, er geht auf eine öde Straße, wo sonst kein Mensch hingehen würde und es vielleicht sehr unlogisch ist, aber er gehorcht, Geschmistern.
Auch das ist wichtig, dass wir gehorsam sind. Und dort lässt er sich vom heiligen Geist führen und dieser Mensch wird gerettet. Er wird getauft und er wird dazu getan zu den Geretteten, zu den Erlösten.
Geschmistern, lasst uns drum beten, dass Gott uns gebraucht, dass der heilige Geist uns gebraucht, dass wir wirklich diese Führung des heiligen Geistes im Leben haben, dass wir gebraucht werden, um Menschen zu retten. Ich erzähl vielleicht noch ein Beispiel aus unserer Gemeinde, eine Schwester aus unserer Gemeinde, eine ganz unscheinbare Schwester in Mollbergen, die sitzt immer auf dem Balkon oben, kennt kaum einen Mensch. Wenn ich euch jetzt einen Namen nennen würde, würdet ihr alle sagen, den kenne ich nicht.”

“Ich glaube, keiner von euch würde sie kennen. Und eines Tages hat diese Schwester ein, sie hat mir das persönlich erzählt. Sie war bei mir zu Hause und hat mir dieses Zeugnis selber persönlich erzählt.
Sie hat einen Traum gehabt und sieht in ihrem Traum eine Frau, die war bei uns vorher Gemeindemitglied und wir mussten sie ausschließen wegen einem sündigen Leben. Und dann war sie ausgeschlossen und sie sieht diese Frau im Traum und sie sieht, wie sie mit ihr im Traum in ihrem Wohnzimmer zu Hause sitzt und sich unterhält. Und als sie aufgewacht ist, dachte sie, was soll der Traum bedeuten?
Ja und dann dachte sie, soll ich da erstmal hingehen und vielleicht mit ihr sprechen? Sie war vorher mit ihr nicht befreundet oder haben sich auch nicht irgendwie gekannt und dann dachte sie, nee also ich kenn die Frau nicht und was soll ich da? Und hat sie das so weggetan?”

“Bis sie eine kurze Zeit später war sie auf einer Gebetstunde und da kommt ein Gefäß zu ihr und spricht zu ihr, das was ich dir gesagt hab, sagt Gott zu ihr, also der Heilgeist, so spricht der Heilgeist, das was ich dir gesagt hab sollst du tun. Und sofort fällt ihr dieser Traum ein. Also sie hatte sofort diese Verbindung zu diesem Traum und denkt, oh man, ich soll also dahin und soll mit dieser Frau sprechen.
Und dann hat sie noch gezögert, hat sie gedacht, ich kenn die doch nicht, wir haben noch nie was miteinander zu tun gehabt. Sie kannte sie auch nur vom Sehen her, wohnte aber nicht weit weg und dann hat sie noch gezögert. Und dann war noch einmal wieder eine Gebetstunde und genauso kommt wieder ein Gefäß an sie heran und spricht zu ihr, das was ich dir gesagt hab, sollst du tun.”

“Und jetzt hat sie Angst gekriegt. Hat sie gesagt, wenn Gott zu mir schon dreimal spricht, jetzt muss ich aktiv werden. Ansonsten mach ich mich schuldig.
Und dann ist sie auf ihr Fahrrad gestiegen und ist zu dieser Frau hingefahren. Sie wusste, wo sie wohnt, kam zu ihr nach Hause, klingelt an der Haustür und die Frau kam raus so in Malerkleidung, sie hat gerade zu Hause renoviert und stand davor ihr und sagt, was willst du? Da fragt sie die und dann sagt sie, ja, kann ich mit dir sprechen?
Und die sagt, okay, komm rein. Und dann geht die rein in ihr Wohnzimmer, genauso wie sie es im Traum gesehen hat. Sie war noch nie in ihrem Wohnzimmer vorher.”

“Sie war noch nie in diesem Wohnzimmer drin und die sieht das Wohnzimmer genauso wie sie es im Traum gesehen hat und dann sagt sie, ja, was willst du? Und dann sagt sie, du, ich kann mir nicht helfen, aber ich habe vor kurzem einen Traum gehabt, sie hat ihr das einfach dann erzählt. Ich habe geträumt, ich sitze mit dir hier in diesem Raum und spreche mit dir und Gott hat zweimal zu mir gesagt, was ich dir gesagt habe, sollst du tun, deswegen bin ich jetzt hier.
Und dann fing diese Frau an zu weinen. Diese Frau fing an zu weinen und hat zu ihr gesagt, weißt du, ich habe alles vorbereitet, ich wollte mir das Leben nehmen und jetzt kommst du und jetzt sehe ich, dass Gott mich doch liebt und Gott will mich retten. Ja und dann hat die Buße getan, wir haben sie dann wieder aufgenommen in der Gemeinde und dann später hat diese Schwester die gefragt, sagst du, wieso sollte ich denn zu dir kommen?“

Sagst du, warum bin ich? Und dann sagt sie, weißt du, wenn die Brüder gekommen wären, die hätte ich gar nicht reingelassen in die Gemeinde. Gegen die Brüder hatte die so eine Abneigung, die haben sie ausgeschlossen und die hatte so ein Grrr.
Aber zu ihr hatte sie so ein offenes Herz. Gott hat also eine Person gefunden in seiner Liebe, um diese Frau zu retten, um sie zu bewahren vor dem Selbstmord. Und sie hat das dann erkannt, sie hat Buße getan und ist gerettet worden.
Geschwister, wie schön ist es ja, wenn der Heilige Geist uns gebrauchen kann, um Menschen zu retten. Ich habe das einmal auch erlebt. Ich habe eine alte Schwester betreut, die war ganz alleine, hatte keine Familie, war kinderlos und mittlerweile ist sie auch in der Ewigkeit.”

“Und bin immer wieder hingefahren, mal besucht und eines Tages habe ich von morgens früh gleich so einen Gedanken gehabt, ernst, fahr hin, besucht die alte Schwester wieder. Sie war ein bisschen komisch, ein bisschen missmutig oft und brauchte auch mal so ein bisschen Ermutigung. Und ich habe so, na, ich fahr vielleicht irgendwann mal hin und diese Unruhe, die blieb den ganzen Tag, fahr hin, besucht diese Schwester.
Und irgendwann am Nachmittag bin ich hingefahren, ich kam da rein, sie war ganz versteinert, sie war so bitter und so, ja, so ganz schlechten Zustand. Da hab ich angefangen mit ihr zu sprechen und ich sag Schwester, ja, du musst glauben an Jesus Christus, ja, und Jesus hat dich lieb und Gott hat dich lieb und er will, er will, dass du gerettet bist und ich weiß nicht mehr, was ich alles geredet hab, wisst ihr, und auf einmal macht sie die Schublade auf und holt einen Strick raus und sagt gut, dass du gekommen bist. Ich wollte mir das Leben nehmen und dann gibt sie mir den Strick mit und sagt nimm den mit, damit der Teufel mich nicht nochmal in Versuchung führt.”

“Ja und ich habe dann das Seil ganz schnell mitgenommen und habe gemerkt, auch da hat Gott es so geführt und dass diese Seele nicht wirklich so dem Teufel quasi in die Schlinge geht, in seine Lüge, auf seine Lüge hereinfällt und ich bin Gott so dankbar, dass ich dann hingefahren bin ja und dass sie ist später auch einen natürlichen Tod gestorben, also ist nicht irgendwie ja durch so eine schreckliche Sache vom Teufel quasi vernichtet worden. Und Geschwistern, es ist wichtig, der Heilige Geist möchte jeden von uns gebrauchen. Jesus hat einmal gesagt, auch im Johannesevangelium lesen wir dieses Wort, wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, was hat er gesagt, aus dessen Leibe sollen Ströme des lebendigen Wassers fließen.”

“Das sagt er aber von dem Geist, der auf die kommen sollte, die an ihn glauben. Das heißt, der Heilige Geist ist uns gegeben und wenn wir im richtigen Glauben sind, wenn wir wirklich Gott richtig nachfolgen, dann will der Heilige Geist durch uns wirken, dann will er das Ströme des lebendigen Wassers aus einem jeden Christen, nicht nur der Pastor, nicht der Prediger, nicht der Bischof, nicht nur. Geschwister, Gott möchte jeden gebrauchen.
Diese Schwester in Mollbergen, die ist nicht eingesegnet, sie ist keine besondere Frau, aber Gott hat sie gebraucht, um eine Seele zu retten. Gott möchte jeden gebrauchen. Der Heilige Geist möchte durch jeden wirken, durch jeden Christ, der an Jesus Christus glaubt und sich vom Heiligen Geist leiten lässt.
Geschwister, wir werden jetzt noch einmal beten. Lasst uns Gott danken für die Gabe des Heiligen Geistes. Ja, für dieses Wunder, das er getan hat und das wir heute, auch wir, guck mal, wir sind eine Gemeinde, aber wir sind zwölf verschiedene Gemeinden sogar.”

“Und der Heilige Geist will in jeder Wirkung, an jedem Ort, hier in Vechta, in Meppen, in Frieseute, in Papenburg, da bin ich gestern gewesen, ja, in Mollbergen, in Kloppenburg und überall will der Heilige Geist wirken. Und er will jeden gebrauchen und lasst uns beten, dass der Herr wirklich mich gebraucht, dich gebraucht, dass durch uns Menschenseelen gerettet werden. Ja, irgendwo ist vielleicht eine Seele, die grämmt sich, sie will vielleicht gar nicht mehr leben.
Gestern habe ich einen eingeladen zum Gottesdienst. Ich wusste zufällig, vor kurzem ist ihm seine Frau gestorben. Mein alter Opa, der ist schon um die 80 und ich bin noch kurz nach Mollbergen reingefahren zur Kirche und sehe den da in Mollbergen, sitzt auf so einer Bank, so ganz gebeugt.
Vor kurzem hat sein Sohn sich das Leben genommen. Ich wusste das, weil ich da vom Roten Kreuz bei ihnen da sein musste, ihm die Nachricht überbringen. Und ich sehe diesen alten gebeugten Mann.”

“Ja und ich denke, ich muss den einladen. Ja, bin angehalten, bin hin, mit ihm gesprochen. Ich habe gesagt, komm zum Gottesdienst.
Ja, komm, das ist eine große Gemeinde, dass Gott auch an dir wirken kann. Geschwistern, das können wir doch alle machen, oder? Kennt jemand von euch einen Unbekehrten?
Könnt ihr den einladen zum Gottesdienst? Könnt ihr zu ihm sagen, komm doch mal mit zum Gottesdienst. Ja, diese Frau in Friseute, die das Zeugnis erzählt hat, Helene Seibel heißt sie, sie hat gesagt, da kam einer und hat sie immer wieder eingeladen, bis es ihr zu viel wurde.
Ich dachte, ich geh mal einmal hin, sonst lässt er keine Ruhe. Und dann ist sie, heute sind sie beide bekehrt. Ja, Geschwistern, das können wir alle machen.”

“Ja, einladen, komm doch mit zum Gottesdienst. Hör das Wort Gottes. Lass dich vom Heiligen Geist erfüllen.
Dass der Heilige Geist Menschen retten kann. Wir können es nicht tun, nein. Aber wir können Werkzeuge sein, durch das der Heil, durch welche das der Heilige Geist wirkt.
Ja, wir können einladen. Wir können dieses Wort weitergeben und der Heilige Geist kann die Herzen berühren und kann diese Seelen retten. Und das ist das Schönste, was auf der Welt passieren kann, wenn durch uns Menschenseelen gerettet werden.
Deswegen Geschwistern, lasst uns beten. Herr, lass dein Geist durch uns fließen. Ströme des lebendigen Wassers, dass noch viele Menschen gerettet werden, zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.”

“Und wenn der Saal hier aus allen Nähten platzt, dann kriegen wir ein neues Gebäude im Vechta, da bin ich mir sicher. Dann wird schon Gott für sorgen. Dann gibt es irgendwo eine Halle, die steht leer und die kriegen wir dann.
Ja, Gott weiß immer einen Plan, aber er möchte, dass wir brennen, dass wir wirklich das Werk des Herrn tun. Lasst uns darum beten und den Herrn verherrlichen. Amen.”

Von FECG Vechta: Gottesdienst vom 20.05.2024, 20. Mai 2024
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