Suche:

--
-- G
--
Stand: --

1. Berufung Abrahams – Gott beginnt außerhalb religiöser Strukturen

Apostelgeschichte 7:2–4 / 1. Mose 11:31–32; 1. Mose 12:1–3

Abraham lebt in Ur und Haran, also außerhalb des späteren „heiligen Landes“.
Gott ruft ihn dort heraus, ohne Tempel, ohne Gesetz, ohne Opferkult.
Der Anfang der Heilsgeschichte geschieht außerhalb jeder religiösen Institution.


2. Verheißung ohne Besitz – Leben im Vertrauen

Apostelgeschichte 7:5–8 / 1. Mose 15:13–16; 1. Mose 17:9–14

Abraham erhält die Zusage des Landes, besitzt aber zu Lebzeiten keinen Quadratmeter davon.
Gott schließt dennoch einen Bund mit ihm.
Der Glaube steht vor Besitz, Gesetz und sichtbarer Erfüllung.


3. Josef – von Brüdern verworfen, von Gott gebraucht

Apostelgeschichte 7:9–16 / 1. Mose 37; 39–50

Josef wird aus Neid von seinen Brüdern verkauft.
In Ägypten wirkt Gott trotz Unrecht, Gefangenschaft und Fremdherrschaft.
Am Ende rettet Josef genau die Familie, die ihn verworfen hat.


4. Mose – Bewahrung und Vorbereitung

Apostelgeschichte 7:17–22 / 2. Mose 1–2

Israel wächst in Ägypten, wird unterdrückt.
Mose wird trotz Kindermord gerettet und wächst am Hof des Pharaos auf.
Gott bereitet den Befreier im Feindesland vor.


5. Mose – erster Befreiungsversuch scheitert

Apostelgeschichte 7:23–29 / 2. Mose 2:11–15

Mose versucht aus eigener Kraft einzugreifen.
Sein eigenes Volk weist ihn zurück: „Wer hat dich zum Richter gemacht?“
Mose flieht. Der von Gott bestimmte Retter wird zuerst abgelehnt.


6. Berufung am brennenden Dornbusch

Apostelgeschichte 7:30–34 / 2. Mose 3:1–10

Nach vierzig Jahren in der Wüste begegnet Gott Mose.
Nicht im Palast, nicht im Tempel, sondern in der Einsamkeit.
Gott offenbart sich und sendet Mose nun mit göttlicher Autorität.


7. Mose als Erlöser Israels

Apostelgeschichte 7:35–36 / 2. Mose 3; 7–14

Der zuvor abgelehnte Mose wird von Gott bestätigt.
Durch Zeichen, Plagen und den Durchzug durch das Meer befreit Gott sein Volk.
Rettung geschieht durch Gottes Eingreifen, nicht durch menschliche Anerkennung.


8. Mose kündigt einen weiteren Propheten an

Apostelgeschichte 7:37 / 5. Mose 18:15

Mose selbst weist über sich hinaus.
Er kündigt einen Propheten an, dem das Volk künftig gehorchen soll.
Damit wird klar: Mose ist nicht das letzte Wort.


9. Das Volk wendet sich ab

Apostelgeschichte 7:39–41 / 2. Mose 32:1–6

Während Mose auf dem Berg ist, macht sich das Volk ein goldenes Kalb.
Sie wollen einen sichtbaren Gott und kehren innerlich nach Ägypten zurück.
Gottes Retter wird verworfen, Götzendienst tritt an seine Stelle.


10. Gericht über anhaltenden Ungehorsam

Apostelgeschichte 7:42–43 / Amos 5:25–27

Gott lässt Israel zeitweise seinen eigenen Wegen folgen.
Der Götzendienst führt langfristig ins Gericht und ins Exil.
Religiöse Rituale ersetzen keinen Gehorsam.


11. Die Stiftshütte – Gott geht mit

Apostelgeschichte 7:44–45 / 2. Mose 25; 40

Die Stiftshütte ist beweglich.
Gott begleitet sein Volk durch die Wüste und ins Land.
Seine Gegenwart ist nicht an einen festen Ort gebunden.


12. Der Tempel Salomos

Apostelgeschichte 7:46–47 / 2. Samuel 7; 1. Könige 6

David plant den Tempel, Salomo baut ihn.
Der Tempel ist erlaubt, aber nie als Begrenzung Gottes gedacht.
Er ist Ausdruck der Verehrung, nicht Gottes Wohnadresse.


13. Gott wohnt nicht in Gebäuden

Apostelgeschichte 7:48–50 / Jesaja 66:1–2

Gott selbst erklärt: Himmel und Erde sind sein Werk.
Kein Bauwerk kann ihn fassen.
Der Mensch wird zum entscheidenden Ort der Begegnung.


14. Direkte Anklage des Hohen Rates

Apostelgeschichte 7:51–53 / 2. Chronik 36:15–16

Stephanus zieht die Linie bis in die Gegenwart.
Der Hohe Rat steht in der Tradition derer, die Gottes Boten ablehnen.
Gesetz und Propheten werden geehrt, aber nicht befolgt.


Gesamtaussage von Stephanus

Stephanus hält keine Verteidigungsrede, sondern legt die Geschichte Israels offen, um den Kern des Problems sichtbar zu machen. Gott hat von Anfang an frei gehandelt, unabhängig von Orten, Gebäuden oder religiösen Systemen. Er hat Abraham berufen, bevor es Gesetz, Tempel oder Opferdienst gab. Glaube bedeutete von Beginn an Vertrauen in Gottes Zusagen, nicht Absicherung durch äußere Strukturen.

An Josef und Mose zeigt Stephanus ein wiederkehrendes Muster: Die von Gott gesandten Retter werden zunächst abgelehnt, später aber von Gott bestätigt und gebraucht. Josef wird von seinen Brüdern verworfen und wird dennoch zu ihrem Retter. Mose wird vom Volk zurückgewiesen, obwohl er von Gott berufen ist. Dieses Verhalten ist kein Zufall, sondern zieht sich durch die ganze Geschichte Israels.

Das Volk reagiert immer wieder mit Widerstand auf Gottes Reden. Statt Vertrauen wählt es sichtbare Sicherheiten, etwa im Götzendienst. Selbst während Gott durch Mose handelt, wendet sich Israel innerlich ab. Stephanus macht deutlich: Das eigentliche Problem ist nicht Unwissen, sondern Herzensverhärtung.

Auch der Tempel wird richtig eingeordnet. Stephanus greift ihn nicht an, aber er entzieht ihm seine Absolutheit. Gott ist nicht an Gebäude gebunden. Schon die Propheten bezeugen, dass Himmel und Erde sein Werk sind. Wer meint, Gott durch religiöse Formen festzuhalten, verkennt sein Wesen.

Am Ende richtet sich die Rede direkt an den Hohen Rat. Stephanus zeigt, dass sie in der Linie derer stehen, die Gottes Boten abgelehnt haben. Die Ablehnung Jesu ist keine Ausnahme, sondern die Fortsetzung eines bekannten Musters. Gesetz und Tradition werden geehrt, aber Gottes Wirken wird zurückgewiesen.

Die Gesamtaussage ist klar: Gott ist souverän und frei. Er handelt jenseits menschlicher Kontrolle. Entscheidend ist nicht religiöse Zugehörigkeit, sondern Gehorsam gegenüber dem, was Gott tut. Wer sich diesem Handeln verschließt, stellt sich gegen Gott selbst.

2. Samuel 15–16 Absaloms Aufruhr / David verlässt JerusalemDavid auf der Flucht zum Jordan / Die Ratschläge Huschais und Ahitofels

Einleitung:

Ich bin Gott für das Geschenk “Durch die Bibel” sehr dankbar. 🙏🏿 Es soll meine tägliche Bibellese unterstützen und mich im Glauben begleiten.
Absalom hatte Blut an den Händen. Das geschah, weil Amnon seine Halbschwester Tamar, die Vollschwester Absaloms, geschändet hatte. Absalom plante die Rache sorgfältig und ließ Amnon schließlich während eines Festmahls durch seine Diener töten.

Joab, der Heerführer von König David, holte Absalom aus dem Exil zurück.

Nachdem Absalom seinen Halbbruder Amnon ermordet hatte, floh er zu seinem Großvater Talmai, dem König von Geschur, und blieb dort drei Jahre lang. Joab erkannte, dass König David sich nach Absalom sehnte, und griff zu einer List: Er ließ eine weise Frau aus Tekoa eine erfundene Geschichte erzählen, um David dazu zu bewegen, seinen Sohn zurückzuholen.

David erkannte schließlich Joabs Absicht und erlaubte ihm, Absalom nach Jerusalem zurückzubringen. Allerdings durfte Absalom seinen Vater zunächst nicht sehen und lebte zwei Jahre lang in Jerusalem, ohne vor den König treten zu dürfen.


Das Streben nach Macht führt zum Tode

Absalom erfindet eine perfide Geschichte sollte dazu dienen. David vom Thron zu stürzen.  Ich frage mich, was treibt einen Sohn an, solches zu tun?
Ich habe mal gerade nachgesehen, was Perfide bedeutet:

Perfide bedeutet hinterhältig, heimtückisch oder durchtrieben böse. Es beschreibt eine besonders gemeine und arglistige Vorgehensweise, bei der jemand absichtlich täuscht oder verrät, oft unter dem Deckmantel von Freundlichkeit oder Wohlwollen.
Das Wort stammt vom lateinischen perfidus, was „treulos“ oder „verräterisch“ bedeutet. In der heutigen Sprache wird es oft für besonders raffinierte und boshafte Täuschungen verwendet.

Er wollte sich die Gunst vor dem Volk erschleichen. David vertraut seinem Sohn und lässt ihn ziehen. Er verbündet sich mit dem Volk und Ahitofel Davids Ratgeber. Ittai hätte nicht mitgehen brauchen. Er stand David zur Seite auch in dieser schwierigen ungewissen Zeit.

Seinerseits hat Gott alles getan, damit wir dem Gericht entkommen können. Seit fast 2000 Jahren ist er geduldig und will, dass alle Menschen gerettet werden. Er warnt aber auch sehr ernst davor, dass Gottes Zorn auf dem bleibt, der Jesus ablehnt. Die Zeit, umzukehren und Jesus als seinen Retter anzunehmen, wird mit unserem Tod oder seiner Rückkehr abgelaufen sein. Wenn Jesus wiederkommt, wird er die Welt richten (gemäß der Bibel, im Buch der Offenbarung). Er wird auch jeden individuell richten: diejenigen, die vorher gestorben sind und diejenigen, die bei seinem Kommen noch leben. Alle Menschen, die sich nicht um Gott gekümmert, nicht an Jesus geglaubt und nie Buße von ihren Sünden getan haben, werden an einen Ort gebracht, wo Gott nicht mehr sprechen wird. Buße tun wird dann nicht mehr möglich sein. Es wird ein Ort der Tränen, der Selbstvorwürfe und der Qualen sein, aus dem es kein Entkommen mehr geben wird – der Feuersee.

Römer 2:5 Nach deiner Störrigkeit und deinem unbußfertigen Herzen aber häufst du dir selbst Zorn auf am Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichts Gottes.

Apostelgeschichte 10:42 Jesus ist der von Gott verordnete Richter der Lebendigen und der Toten.

Hebräer 9:27 Es ist dem Menschen gesetzt einmal zu sterben, danach aber das Gericht.

Offenbarung 20:12-15 Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan; und ein anderes Buch wurde aufgetan, welches das Buch des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die in ihnen waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen; das ist der zweite Tod, der Feuersee. Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.

9. UND DANACH? KANN ICH DANN SO LEBEN WIE ICH WILL?

Gott möchte uns nicht nur vor dem ewigen Gericht retten. Er will unser Leben ändern, damit wir in Frieden und in einer glücklichen Beziehung zu ihm leben können. Wenn wir uns bekehren, verändert Gott uns von Grund auf. Wir bekommen den Heiligen Geist, der in uns den Wunsch und die Kraft bewirkt, das zu tun, was Gott möchte, und uns von dem Bösen abzuwenden. Ein „Christ“, der ein ausschweifendes Leben führt, weil er glaubt, vor dem Gericht sicher zu sein, irrt sich völlig. Er beweist durch seine Lebensführung, dass er vielleicht eine Religion angenommen hat, aber keine wahre Buße getan hat, indem er sich zu Jesus bekehrt hat. Ein wahrer Christ betet Gott an, liebt Jesus und tut, was Gott gefällt.

2. Korinther 5:17 Wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, alles ist neu geworden.

Epheser 1:13 Nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt, wurde auch ihr mit dem Heiligen Geist der Verheißung versiegelt.

Galater 5:22 Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.

8. WAS MUSS MAN TUN?
10. WAS PASSIERT, WENN ICH NICHTS MACHE?

Das Kommen und das Werk Jesu für uns sind ein Geschenk Gottes. Ein Geschenk ist völlig kostenlos. Aber wenn man es ablehnt, gehört es einem nicht. Genauso muss man auch Jesus annehmen. Aber wie? Indem man für sich ganz persönlich glaubt, was die Bibel sagt: „Ich bin ein Sünder, der nicht in der Lage ist, sich selbst zu retten. Aber Jesus, der Sohn Gottes, der Mensch geworden, am Kreuz gestorben, auferstanden und jetzt verherrlicht ist, ist mein wahrer Retter.“

Wenn du das glaubst, dann nimm Jesus an, der an deiner Stelle Gottes Gericht ertragen hat; tue Buße und bekenne ihm deine Sünden. So wird Gott deine Schuld auslöschen, denn Jesus ist dafür am Kreuz gerichtet worden. Das ist die einzig gültige Bekehrung.

Johannes 3:16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.

1. Johannes 1:7 Das Blut Jesu Christi reinigt uns von aller Sünde.

1. Thessalonicher 1:10 Jesus, der uns errettet von dem kommenden Zorn.

Apostelgeschichte 3:19 So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden.

7. IST DER TOD JESU WIRKLICH AUSREICHEND?
9. UND DANACH? KANN ICH DANN SO LEBEN WIE ICH WILL?

Drei Tage nach seinem Tod ist Jesus auferstanden und 40 Tage später in den Himmel aufgefahren. Dass Gott Jesus auferweckt hat, ist der Beweis, dass sein Opfer vollkommen ausreichend war, dass Gott befriedigt und dass das Problem der Sünde endgültig geregelt worden ist. Was Für ein Unterschied zu den angeblichen Propheten, Meistern und Gelehrten verschiedener Religionen. Sie alle sind gestorben … und danach? Jesus hingegen ist Gottes Sohn. Er ist Mensch geworden,er ist gestorben, er ist auferstanden und er lebt heute.

Hebräer 9:26 Jesus, der unsere Übertretungen wegen dahingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden ist.

Römer 4:25 Jesus, der Nazarener, der Gekreuzigte. Er ist auferstanden.

Markus 16:6 Wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden.

Römer 10:9 Wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden.

6. WARUM HAT JESUS SEIN LEBEN GEGEBEN?
8. WAS MUSS MAN TUN?

Als Jesus an das Kreuz genagelt wurde, nahm er alle unsere Sünden auf sich und ließ sich behandeln, als ob er sie selbst getan hätte. Er stellte sich zwischen uns und Gott. Was uns betrifft, so nahm er unsere Sünden auf sich. Doch von Seiten Gottes wurde an ihm das Gericht vollzogen, welches wir durch unsere Sünden verdient gehabt hätten. Welche Liebe hat Jesus für uns gehabt! Er nahm unseren Platz ein, um den Zorn Gottes auf sich kommen zu lassen, den wir verdient hatten.

Jesaja 53:5 Aber er ist um unserer Übertretungen willen verwundet und um unserer Missetaten willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten.

1. Petrus 2:24 Der selbst unsere Sünden an seinem Leib getragen hat auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben.

Galater 3:13 Christus hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns.

5. GOTT IST AUCH LIEBE!
7. IST DER TOD JESU WIRKLICH AUSREICHEND?

Von einem gerechten und heiligen Gott, der die Sünde verabscheut, erwarten wir in der Tat ein Gericht. Aber Gott ist auch Liebe. Anstatt seinen Zorn über die sündige Menschheit zu ergießen, hält Gott das Gericht noch zurück und offenbart seine Liebe, indem er seinen Sohn schickte: Im Gegensatz zu allen Menschen lebte Jesus ein moralisch perfektes Leben. Seine Liebe zu Gott, dem Vater, stand über allem, und er behandelte jeden seiner Mitmenschen mit Liebe und Gerechtigkeit. Durch seine Güte wurde die Bosheit der Menschen nur umso deutlicher sichtbar. Sie töteten ihn, indem sie ihn ans Kreuz schlugen. Obwohl Jesus allmächtig war, ließ er es zu und starb freiwillig.

Johannes 12:47 Jesus sagt: „Ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um die Welt zu erretten.“

Philipper 2:7-8 Jesus, „der sich selbst zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm, indem er den Menschen gleich wurde und der Erscheinung nach wie ein Mensch befunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod am Kreuz.“

1. Petrus 2:22 Jesus tat keine Sünde, und es wurde kein Betrug in seinem Mund gefunden.

Johannes 10:17-18 Jesus sagt: „Ich lasse mein Leben, … Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst.“

4. WAS WIRD EIN VOLLKOMMENER, HEILIGER UND GERECHTER GOTT MIT MENSCHEN WIE UNS MACHEN?
6. WARUM HAT JESUS SEIN LEBEN GEGEBEN?

Bosheiten, Übertretungen und Ungerechtigkeiten verdienen es, bestraft zu werden – oder nicht? Wir haben uns auf allen Gebieten schuldig gemacht, gegenüber Gott und den Menschen. Selbst wenn wir meinen, wir hätten nur sehr wenig gesündigt – die Bibel sagt: Denn wer das ganze Gesetz hält, aber in einem Punkt dagegen verstößt, der ist am ganzen Gesetz schuldig geworden. (Jakobus 2:10) Gott verabscheut das Böse und die Sünde, weil er heilig ist. Seine Gerechtigkeit fordert das Gericht.

Habakuk 1:13 Gott, du bist zu rein von Augen, um Böses zu sehen, und Unheil vermagst du nicht anzuschauen.

Nahum 1:3 Gott hält keineswegs für schuldlos den Schuldigen.

Römer 3:5 Wenn aber unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit erweist, was wollen wir sagen? Ist Gott etwa ungerecht, der Zorn anlegt?

3. SIND WIR ANDERS? HAST DU AUCH SCHON EINMAL GESÜNDIGT?
5. GOTT IST AUCH LIEBE!

Sünde ist nicht nur töten, lügen, stehlen usw. Sündigen heißt, seinen eigenen Willen anstelle von Gottes Willen zu tun. Sündigen bedeutet: sein Leben zu leben, ohne Gott. Ein Kind würde sich so verhalten, als ob seine Eltern nicht existieren. Wie traurig wäre das für die Eltern? Wie traurig ist es für Gott? Wir möchten diese Beziehung aber oft nicht. Wir haben zu vielen Dingen des Lebens andere Meinungen als Gott. Wir wollen seine Gebote nicht befolgen, weil wir ehrlich sind, oder weil sie uns nicht passen. Wir alle sind Sünder, nicht nur wegen einzelner schlechter Dinge, sondern vor allem wegen der Wurzel des Bösen in unserem Herzen – unserer Unabhängigkeit von Gott.

Jesaja 53:6 Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg.

Römer 3:10 Da ist kein Gerechter, auch nicht einer.

Römer 3:23 Alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes.

2. DIE ZERSTÖRTE BEZIEHUNG
4. WAS WIRD EIN VOLLKOMMENER, HEILIGER UND GERECHTER GOTT MIT MENSCHEN WIE UNS MACHEN?

Leider geht diese Geschichte nicht so harmonisch weiter. Der Mensch entschied sich dafür, seinen Eigenwillen zu tun und nicht auf Gott zu vertrauen. Mit einer Versuchung Satans (der ein gefallener Engel war, der sich gegen Gott gestellt hatte) wählte der Mensch die Rebellion gegen Gott. Dadurch wurde er unabhängig von Gott, lebte in Konfrontation statt in Liebe und konnte zu keinem Zeitpunkt die ursprüngliche Harmonie mit Gott bewahren. So kam die Sünde in die Welt, die Gottes Schöpfung verdarb und zerstörte.

1. Mose 3:8 Und sie hörten die Stimme Gottes des HERRN, der im Garten ging, als der Tag kühl war. Und Adam versteckte sich mit seiner Frau vor dem Angesicht Gottes des HERRN unter die Bäume im Garten.

1. Mose 3:17 Und zu Adam sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deiner Frau und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen –, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang.

Römer 5:12 Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.

1. GOTT MÖCHTE EINE BEZIEHUNG ZU DEN MENSCHEN
3. SIND WIR ANDERS? HAST DU AUCH SCHON EINMAL GESÜNDIGT?

Die Dankbarkeit, ein Wohlgeruch, kommt hin und wieder zu Besuch.
Doch ehe wir uns recht versehen, muss sie schon wieder von uns gehen.
Der Grund? Des Herzens Här­tig­keit, das schuldig spricht und nicht befreit;
denn in des Herzens tiefen Kammern herrscht Unreinheit, Kritik und Jammern.

Das Wort sagt, wen der Sohn befreit, der ist ganz frei zu aller Zeit.
Das freie Herz kann frei entscheiden: Rein bleiben oder wieder leiden.
Wer Jesu Freiheit sich erwählt, doch andere gefangen hält,
versperrt der Dankbarkeit das Haus und setzt es Fluch und Urteil aus.

Es sagt nämlich das wahre Wort: Setz nicht Verhaltensweisen fort,
von denen Gott dich frei gemacht. Hab auf deine Gedanken Acht!
Lass los, die du gebunden hast, so legst du ab die eigne Last.
Du legtest auf die Menschen Schuld und wartest doch voll Ungeduld,
dass endlich Heilung zu dir käme, der Friedefürst dein Herz einnähme,
was unrein ist, für immer flieht und Dankbarkeit erneut einzieht.

So wird es auch gewisslich sein, lässt du dich auf die Wahrheit ein.
Denn du allein entscheidest, ob in dir ein Kampf der Mächte tobt,
ob dich der Schild des Glaubens schützt, dein Herz vor Reinheit blinkt und blitzt.
Gott hat dich völlig freigesetzt. Du bist mit seinem Geist vernetzt.

Die Freiheit, die frei zu dir kam, verschenke reichlich jedermann.
Dann wohnt die Dankbarkeit im Haus, bleibt da und zieht nie wieder aus.

… und das ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.
Psalm 50,23

Der Schmerz gehört zu jedem Menschen,
führt oft bis an des Lebens Grenzen,

bis mancher es nicht mehr erträgt
und lieber tot zu sein erwägt.

Als seien Tod und die Verwesung
in sich allein schon die Erlösung.

Nur selten einer denkt daran:
Gott sandte einen Schmerzensmann!,

den Sohn, der alle Schmerzen trug,
als man mit Nägeln ihn durchschlug.

Die tiefsten, größten aller Schmerzen
zentrierten sich in Gottes Herzen:

der Schmerz um uns, die ihn verließen,
der Schmerz um Jesus, das zu büßen,

der Schmerz um die verfolgten Kinder
und die Verfolger auch nicht minder.

Es starb daran der Schmerzensmann,
wodurch er in die Hölle kam,

lud ab den Schmerz an Ort und Stelle
an seinem Ursprung, seiner Quelle.

Der Teufel musste ihn empfangen,
der sich an Jesu Blut vergangen.

Der Schmerz bleibt ewig sein als Lohn.
Zurück zum Vater ging der Sohn.

Kein Schmerzensmann mehr, sondern König
des Himmels und der Welt für ewig.