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1. Berufung Abrahams – Gott beginnt außerhalb religiöser Strukturen

Apostelgeschichte 7:2–4 / 1. Mose 11:31–32; 1. Mose 12:1–3

Abraham lebt in Ur und Haran, also außerhalb des späteren „heiligen Landes“.
Gott ruft ihn dort heraus, ohne Tempel, ohne Gesetz, ohne Opferkult.
Der Anfang der Heilsgeschichte geschieht außerhalb jeder religiösen Institution.


2. Verheißung ohne Besitz – Leben im Vertrauen

Apostelgeschichte 7:5–8 / 1. Mose 15:13–16; 1. Mose 17:9–14

Abraham erhält die Zusage des Landes, besitzt aber zu Lebzeiten keinen Quadratmeter davon.
Gott schließt dennoch einen Bund mit ihm.
Der Glaube steht vor Besitz, Gesetz und sichtbarer Erfüllung.


3. Josef – von Brüdern verworfen, von Gott gebraucht

Apostelgeschichte 7:9–16 / 1. Mose 37; 39–50

Josef wird aus Neid von seinen Brüdern verkauft.
In Ägypten wirkt Gott trotz Unrecht, Gefangenschaft und Fremdherrschaft.
Am Ende rettet Josef genau die Familie, die ihn verworfen hat.


4. Mose – Bewahrung und Vorbereitung

Apostelgeschichte 7:17–22 / 2. Mose 1–2

Israel wächst in Ägypten, wird unterdrückt.
Mose wird trotz Kindermord gerettet und wächst am Hof des Pharaos auf.
Gott bereitet den Befreier im Feindesland vor.


5. Mose – erster Befreiungsversuch scheitert

Apostelgeschichte 7:23–29 / 2. Mose 2:11–15

Mose versucht aus eigener Kraft einzugreifen.
Sein eigenes Volk weist ihn zurück: „Wer hat dich zum Richter gemacht?“
Mose flieht. Der von Gott bestimmte Retter wird zuerst abgelehnt.


6. Berufung am brennenden Dornbusch

Apostelgeschichte 7:30–34 / 2. Mose 3:1–10

Nach vierzig Jahren in der Wüste begegnet Gott Mose.
Nicht im Palast, nicht im Tempel, sondern in der Einsamkeit.
Gott offenbart sich und sendet Mose nun mit göttlicher Autorität.


7. Mose als Erlöser Israels

Apostelgeschichte 7:35–36 / 2. Mose 3; 7–14

Der zuvor abgelehnte Mose wird von Gott bestätigt.
Durch Zeichen, Plagen und den Durchzug durch das Meer befreit Gott sein Volk.
Rettung geschieht durch Gottes Eingreifen, nicht durch menschliche Anerkennung.


8. Mose kündigt einen weiteren Propheten an

Apostelgeschichte 7:37 / 5. Mose 18:15

Mose selbst weist über sich hinaus.
Er kündigt einen Propheten an, dem das Volk künftig gehorchen soll.
Damit wird klar: Mose ist nicht das letzte Wort.


9. Das Volk wendet sich ab

Apostelgeschichte 7:39–41 / 2. Mose 32:1–6

Während Mose auf dem Berg ist, macht sich das Volk ein goldenes Kalb.
Sie wollen einen sichtbaren Gott und kehren innerlich nach Ägypten zurück.
Gottes Retter wird verworfen, Götzendienst tritt an seine Stelle.


10. Gericht über anhaltenden Ungehorsam

Apostelgeschichte 7:42–43 / Amos 5:25–27

Gott lässt Israel zeitweise seinen eigenen Wegen folgen.
Der Götzendienst führt langfristig ins Gericht und ins Exil.
Religiöse Rituale ersetzen keinen Gehorsam.


11. Die Stiftshütte – Gott geht mit

Apostelgeschichte 7:44–45 / 2. Mose 25; 40

Die Stiftshütte ist beweglich.
Gott begleitet sein Volk durch die Wüste und ins Land.
Seine Gegenwart ist nicht an einen festen Ort gebunden.


12. Der Tempel Salomos

Apostelgeschichte 7:46–47 / 2. Samuel 7; 1. Könige 6

David plant den Tempel, Salomo baut ihn.
Der Tempel ist erlaubt, aber nie als Begrenzung Gottes gedacht.
Er ist Ausdruck der Verehrung, nicht Gottes Wohnadresse.


13. Gott wohnt nicht in Gebäuden

Apostelgeschichte 7:48–50 / Jesaja 66:1–2

Gott selbst erklärt: Himmel und Erde sind sein Werk.
Kein Bauwerk kann ihn fassen.
Der Mensch wird zum entscheidenden Ort der Begegnung.


14. Direkte Anklage des Hohen Rates

Apostelgeschichte 7:51–53 / 2. Chronik 36:15–16

Stephanus zieht die Linie bis in die Gegenwart.
Der Hohe Rat steht in der Tradition derer, die Gottes Boten ablehnen.
Gesetz und Propheten werden geehrt, aber nicht befolgt.


Gesamtaussage von Stephanus

Stephanus hält keine Verteidigungsrede, sondern legt die Geschichte Israels offen, um den Kern des Problems sichtbar zu machen. Gott hat von Anfang an frei gehandelt, unabhängig von Orten, Gebäuden oder religiösen Systemen. Er hat Abraham berufen, bevor es Gesetz, Tempel oder Opferdienst gab. Glaube bedeutete von Beginn an Vertrauen in Gottes Zusagen, nicht Absicherung durch äußere Strukturen.

An Josef und Mose zeigt Stephanus ein wiederkehrendes Muster: Die von Gott gesandten Retter werden zunächst abgelehnt, später aber von Gott bestätigt und gebraucht. Josef wird von seinen Brüdern verworfen und wird dennoch zu ihrem Retter. Mose wird vom Volk zurückgewiesen, obwohl er von Gott berufen ist. Dieses Verhalten ist kein Zufall, sondern zieht sich durch die ganze Geschichte Israels.

Das Volk reagiert immer wieder mit Widerstand auf Gottes Reden. Statt Vertrauen wählt es sichtbare Sicherheiten, etwa im Götzendienst. Selbst während Gott durch Mose handelt, wendet sich Israel innerlich ab. Stephanus macht deutlich: Das eigentliche Problem ist nicht Unwissen, sondern Herzensverhärtung.

Auch der Tempel wird richtig eingeordnet. Stephanus greift ihn nicht an, aber er entzieht ihm seine Absolutheit. Gott ist nicht an Gebäude gebunden. Schon die Propheten bezeugen, dass Himmel und Erde sein Werk sind. Wer meint, Gott durch religiöse Formen festzuhalten, verkennt sein Wesen.

Am Ende richtet sich die Rede direkt an den Hohen Rat. Stephanus zeigt, dass sie in der Linie derer stehen, die Gottes Boten abgelehnt haben. Die Ablehnung Jesu ist keine Ausnahme, sondern die Fortsetzung eines bekannten Musters. Gesetz und Tradition werden geehrt, aber Gottes Wirken wird zurückgewiesen.

Die Gesamtaussage ist klar: Gott ist souverän und frei. Er handelt jenseits menschlicher Kontrolle. Entscheidend ist nicht religiöse Zugehörigkeit, sondern Gehorsam gegenüber dem, was Gott tut. Wer sich diesem Handeln verschließt, stellt sich gegen Gott selbst.

Schmerzen und erste Herausforderungen

Lea erzählt, dass sie in ihrer Jugend, etwa im Alter von 13 bis 14 Jahren, starke Knochenschmerzen in den Fingern und Handgelenken hatte. Diese Schmerzen beeinträchtigten sie im Alltag erheblich – sie konnte sich beispielsweise nicht zudecken oder SMS schreiben. Um ihre Mobilität zu erhalten, war sie gezwungen, ein Smartphone zu kaufen, da das Drücken von Tasten auf herkömmlichen Handys unmöglich geworden war. Trotz mehrfacher Untersuchungen konnten die Ärzte keine Ursache für ihre Beschwerden finden.

Wachsende Erkenntnis über den Glauben

Leas Mutter betonte wiederholt, dass Jesus nicht nur für die Sünden, sondern auch für die Krankheiten der Menschen gestorben sei. Dieses Wissen war für Lea zunächst schwer zu begreifen, doch mit der Zeit wuchs ihr Glaube. Sie erkannte, dass das Blut Jesu auch für Heilung geflossen ist.

Arbeit mit Schmerzen und der Wendepunkt

Während ihrer Ausbildung zur Fleischerei-Fachverkäuferin – einem Beruf, den sie sehr liebt – war es an manchen Tagen besonders schwer, mit den Schmerzen umzugehen. Medikamente wie Voltarintabletten verschafften kurzfristige Linderung, doch keine dauerhafte Lösung war in Sicht. Schließlich wurde Lea bewusst, dass sie für ihre Schmerzen danken musste, um Heilung zu erfahren. Obwohl es schwer war, Gott für das Leid zu danken, sprach sie die Worte mit Tränen aus: „Gott, ich danke dir für diese Schmerzen.“

Gebet und Heilung nach Jakobus 5

Nach diesem Schritt ging sie im Glauben nach vorne, und es wurde nach der Bibelstelle Jakobus 5:13-18 für sie gebetet. Sie wurde mit Salböl gesalbt, und das Gebet der Ältesten brachte die Heilung, die sie so dringend benötigte. In diesem Moment verschwanden die Schmerzen vollständig.

Jakobus 5:13-18
Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen. Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden. Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist. Elia war ein schwacher Mensch wie wir; und er betete ein Gebet, dass es nicht regnen sollte, und es regnete nicht auf Erden drei Jahre und sechs Monate. Und er betete abermals, und der Himmel gab den Regen und die Erde brachte ihre Frucht.

Die Bedeutung der Dankbarkeit

Lea betont, dass Dankbarkeit für Gott eine immense Bedeutung hat. Durch diese Erfahrung lernte sie, dass Dankbarkeit und Zufriedenheit Hand in Hand gehen, auch wenn es schwerfällt, im Leid dankbar zu sein.

Abschlussgedanke

Lea schließt mit den Worten eines Bruders aus Bremerhaven, der sagte: „Dankbarkeit und Zufriedenheit sind ein Paar Schuhe.“ Sie betont, wie herausfordernd es ist, diese Haltung einzunehmen, doch wie viel sie für den Glauben und die Beziehung zu Gott bewirkt.


Die Sonne schien warm an diesem Nachmittag, während eine kleine Menschenmenge sich um einen Mann scharte, der auf einem Holzkasten stand und sprach. Seine Stimme war fest, getragen von einer tiefen Überzeugung. Es war kein Redner, wie man ihn aus großen Hallen kennt. Nein, dieser Mann erzählte einfach seine Geschichte. Er sprach davon, wie sein Leben dunkel und trostlos war, wie er der Sucht und Verzweiflung verfallen war, bis eines Tages etwas Unerwartetes geschah. Er sprach von Jesus Christus, der ihn aus dieser Dunkelheit gerettet hatte.

Am Rand der Menge stand ein kleines Mädchen. Ihre braunen Locken wippten im Wind, und sie hielt einen abgetragenen, aber sauberen Teddy in der Hand. Ihre großen Augen waren auf den Mann gerichtet, der sprach – ihren Vater. Sie hörte ihm aufmerksam zu, ein sanftes Lächeln auf den Lippen. Für sie war es mehr als nur eine Geschichte. Es war die Wahrheit, ihre Wahrheit.

Doch nicht alle in der Menge waren so ergriffen. Ein Mann in der hinteren Reihe, die Hände lässig in die Taschen gesteckt, verdrehte die Augen. Er war ein Zyniker, jemand, der an nichts glaubte, was nicht mit Zahlen oder Fakten zu beweisen war. Die Rede des Mannes begann ihn zu nerven. Schließlich konnte er sich nicht mehr zurückhalten.

„Warum hältst du nicht den Mund, alter Mann?“ rief er laut und mit einer Stimme, die vor Spott triefte. „Das ist doch alles Unsinn! Du träumst doch nur. Werde mal wach!“

Ein leises Murmeln ging durch die Menge, doch der Mann auf dem Holzkasten sprach unbeeindruckt weiter. Das kleine Mädchen jedoch blickte mit großen Augen zu dem Zyniker. Sie zögerte einen Moment, dann ließ sie ihren Teddy fallen und ging mutig auf ihn zu. Sie zupfte an seinem Ärmel.

„Entschuldigung, Herr“, sagte sie leise, aber deutlich. Der Mann blickte überrascht nach unten. Da stand sie, kaum größer als ein Straßenpoller, und sah ihn mit ernstem Blick an.

„Du redest über meinen Papa“, begann sie und legte den Kopf leicht schief. „Du sagst, dass mein Papa ein Träumer ist. Aber darf ich dir etwas über meinen Papa erzählen?“

Der Mann, der gerade noch so selbstsicher war, starrte sie an und sagte nichts. Also fuhr sie fort: „Mein Papa kam früher immer betrunken nach Hause. Er hat meine Mama angeschrien und manchmal sogar geschlagen. Sie hat oft die ganze Nacht geweint, weil sie so Angst hatte. Mein Papa hat auch sein ganzes Geld für Schnaps ausgegeben. Weißt du, was das bedeutet? Wir hatten nie etwas Schönes. Kein neues Kleid, keine warmen Schuhe. Manchmal musste ich ohne Schuhe in die Schule gehen.“

Die Menge war still geworden. Jeder lauschte den Worten des kleinen Mädchens, selbst der Zyniker. Sie deutete mit einem Finger auf ihre glänzenden, kleinen Schuhe. „Aber jetzt schau dir meine Schuhe an. Und mein Kleid! Mein Papa hat jetzt eine gute Arbeit. Er bringt Blumen für meine Mama mit, und sie weint nicht mehr. Jetzt singt sie Lieder, die ich so gerne höre. Siehst du die Frau dort drüben?“ Sie zeigte auf eine lächelnde Frau mit strahlenden Augen. „Das ist meine Mama.“

Die Stimme des Mädchens wurde ein wenig lauter, ein wenig fester. „Jesus hat meinen Papa neu gemacht. Jesus hat unser Zuhause neu gemacht. Also, wenn mein Papa träumt, dann bitte – weck ihn nicht auf.“

Der Zyniker öffnete den Mund, aber kein Wort kam heraus. Stattdessen senkte er langsam den Blick. Das kleine Mädchen hob ihren Teddy auf, lächelte ihn an und ging zurück zu ihrer Mutter. Die Menge schwieg noch immer, bis jemand leise klatschte. Bald folgte ein weiteres Klatschen, und schließlich brach ein tosender Applaus aus.

Doch das kleine Mädchen kümmerte sich nicht darum. Sie lief einfach zu ihrem Papa, der mittlerweile von seinem Holzkasten heruntergestiegen war, und sprang ihm in die Arme. „Das ist mein Papa“, flüsterte sie stolz und legte ihren Kopf an seine Schulter.

Übersetzung: russisch 🇨🇿

Die letzte Stunden des Stephanus

Apostelgeschichte 7:57-58
Sie schrien aber laut und hielten sich ihre Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn ein, stießen ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn.


Der Herr Jesus hat es im Vorfeld angekündigt, dass die Kinder Gottes, den Gerichten überantwortet werden. Auf diesen Moment brauchen wir uns nicht vorbereite, denn der Heilige Geist wird uns in jenem Moment die richtigen Worte schenken.


Markus 13:11
Und wenn sie euch hinführen und überantworten werden, so sorgt euch nicht vorher, was ihr reden sollt; sondern was euch in jener Stunde gegeben wird, das redet. Denn ihr seid’s nicht, die da reden, sondern der Heilige Geist.

Die Rede vom Stephanus war einfach wunderbar. So detailliert hätte man es, glaube ich, nicht wiedergeben können.

Die Rede ging ihnen direkt ins Herz und sie hielten sich die Ohren zu.
Sie konnten die heilsame Lehre nicht ertragen.

Nimm meinen Geist auf

Apostelgeschichte 7:59
der rief den Herrn an und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!

Auch der Herr Jesus befahl vor seinem Tod seinen Geist in Gottes Hände.

Lukas 23:46
Und Jesus rief laut: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände!

Was ich aus diesem Abschnitt lernen kann:

  • Auch wenn es schlimm wird, brauche ich mir keine Sorgen zu machen
  • Auch mich werden sie geißeln und vor Gericht zerren
  • Ich möchte in jenen Moment auf den Herrn blicken
  • Er wird mir durch seinen Geist die rechten Worte schenken

Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an

Seine Rede war erklärend und aufdeckend. Es blieb nichts verborgen. Aus ihrer Sünde (Schuld) wurde der Tod geboren (Jakobus 1:15) und das kostete Stephanus sein Leben. Voller Vertrauen befahl er seinen Geist in Gottes Hand.

Sie steinigten ihn, doch er konnte im Vertrauen auf Gott sein Ende selbst bestimmen. In seinen letzten Minuten sah er die Herrlichkeit Gottes.

Johannes 1:51
Und er spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf- und herabfahren über dem Menschensohn.

 

Ist das nicht ein Trost?

 

 

 

Petrus bestätigt nochmals das Jesus Christus  gelebt hat.

Petrus bezeugt nochmals, dass sie Jesus wahrhaftig gesehen und erlebt haben. Sie haben die Stimme Gottes gehört.
Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Es ist tatsächlich so, dass viele Menschen nicht mehr der Wahrheit glauben können. Sie kommen auf die verrücktesten Gedanken und haben sich ihren eigenen Gott gemacht. Petrus weiß, wovon er spricht, denn er und die anderen Jünger waren täglich mit Ihm unterwegs.

Matthäus 3:16-17
Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes, wie eine Taube herabfahren und über sich kommen. 17 Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.

Die Verklärung Jesu

17

Matthäus 17:1-8
Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus und Jakobus und Johannes, dessen Bruder, und führte sie allein auf einen hohen Berg. 2 Und er wurde verklärt vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. 3 Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia; die redeten mit ihm. 4 Petrus aber fing an und sprach zu Jesus: Herr, hier ist gut sein! Willst du, so will ich hier drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine. 5 Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören! 6 Als das die Jünger hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und erschraken sehr. 7 Jesus aber trat zu ihnen, rührte sie an und sprach: Steht auf und fürchtet euch nicht! 8 Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesus allein.

Das prophetische Wort der Schrift ist von Gott

2.Petrus 1:20-21
Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist. 21 Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.

Markus 9:7
Und es kam eine Wolke, die überschattete sie. Und eine Stimme geschah aus der Wolke: Das ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören!

“Gottes Wort ist eingegeben”

Der Ausdruck “Gottes Wort ist eingegeben” stammt aus dem Bibelvers 2. Timotheus 3:16 in der Bibel. Hier lautet die Passage in der Lutherbibel (2017):

“Die ganze Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,”

In diesem Vers spricht der Apostel Paulus an seinen Schüler Timotheus. Die Aussage, dass die ganze Schrift von Gott eingegeben ist, betont die göttliche Inspiration der Bibel. Gläubige verstehen dies als Anerkennung, dass die Bibel nicht nur menschliche Weisheit oder menschlichen Ursprung hat, sondern dass Gott selbst durch den Heiligen Geist die Autoren der Bibel dazu inspiriert hat, seine Botschaft zu schreiben.

Diese Überzeugung hat weitreichende Auswirkungen auf die theologische Sichtweise vieler Gläubiger, die die Bibel als maßgebliche Quelle für den Glauben, die Lehre und die Lebensführung betrachten.


Selbst der Herr Jesus Christus wurde mal gefragt…

Zeige uns den Vater!

Johannes 14:8-10
Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns. 9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater? 10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir?