Elia war ein Prophet in Israel zur Zeit Ahabs. Er kündigte Dürre an, wurde von Gott versorgt, trat auf dem Karmel gegen die Baalspropheten auf und erlebte Gottes leises Reden am Horeb. Am Ende wurde er in einem Sturm hinweggenommen.
Elisa wurde von Elia berufen und trat nach dessen Wegnahme als Prophet auf. Durch ihn geschahen viele Zeichen: Versorgung, Heilung, Gericht und Rettung. Er wirkte besonders im Nordreich Israel.
Gehasi war der Diener des Propheten Elisa. Er erlebte Gottes Wirken aus nächster Nähe, handelte aber bei Naaman aus Gier und Täuschung. Daraufhin traf ihn das Gericht, das mit Naamans Aussatz verbunden war.
männlich · Diener eines Propheten · Altes Testament
Hiskia war König von Juda und tat, was dem Herrn gefiel. Er reformierte den Gottesdienst, vertraute in der assyrischen Bedrohung auf Gott und wurde in schwerer Krankheit erhört. Später zeigte er babylonischen Gesandten seinen Reichtum, was Jesaja tadelte.
Hulda war eine Prophetin in Jerusalem. Nach dem Fund des Gesetzbuches wurde sie befragt. Sie bestätigte das Gericht über Juda, aber auch Gottes gnädige Antwort auf Josias Demut.
Isebel war die Frau Ahabs und brachte den Baalskult in Israel stark zur Geltung. Sie verfolgte Propheten des Herrn und wirkte beim Mord an Nabot mit. Ihr Ende wird als Gericht Gottes beschrieben.
Jehu wurde durch einen Propheten zum König über Israel gesalbt. Er vollstreckte Gericht am Haus Ahab und an Isebel und beseitigte den Baalsdienst. Dennoch blieb seine eigene Treue begrenzt.
männlich · König · Altes Testament
Geschlecht
männlich
Testament
Altes Testament
Rolle
König von Israel
Familie/Beziehung
von Elisa beauftragter König; Gegner des Hauses Ahab
Joasch wurde als Kind vor Ataljas Mordaktion gerettet und sechs Jahre im Tempel verborgen. Der Priester Jojada setzte ihn als König ein. Joasch ließ den Tempel ausbessern, wandte sich nach Jojadas Tod jedoch vom Herrn ab und wurde schließlich von eigenen Dienern ermordet.
männlich · König · Altes Testament
Geschlecht
männlich
Testament
Altes Testament
Rolle
König von Juda
Familie/Beziehung
Sohn Ahasjas; von Joscheba gerettet; durch Jojada eingesetzt
Josia war König von Juda und begann schon jung, den Herrn zu suchen. Beim Ausbessern des Tempels wurde das Buch des Gesetzes gefunden. Josia reagierte mit Buße und führte eine umfassende Reform durch.
Manasse war ein Sohn Hiskias und regierte sehr lange über Juda. Er förderte Götzendienst, Wahrsagerei und schwere Gewalt. Nach dem Bericht der Chronik wurde er gefangen genommen, demütigte sich vor Gott und versuchte nach seiner Rückkehr Reformen einzuleiten.
Naaman war ein angesehener aramäischer Heerführer, litt aber an Aussatz. Durch das Zeugnis eines israelitischen Mädchens kam er zu Elisa. Nachdem er sich im Jordan wusch, wurde er geheilt und bekannte den Gott Israels.
Nebukadnezar war König von Babylon und eroberte Jerusalem. Im Danielbuch erlebt er Gottes Macht durch Träume, Zeichen und Demütigung. Am Ende bekennt er Gottes ewige Herrschaft.
Schafan war Staatsschreiber unter König Josia. Er las dem König das im Tempel gefundene Gesetzbuch vor und war dadurch an Josias Reform beteiligt. Seine Familie blieb auch später politisch und prophetisch bedeutsam; sein Sohn Ahikam schützte Jeremia.
Die Schunamitin war eine angesehene Frau aus Schunem. Sie nahm Elisa auf und richtete ihm einen Raum ein. Später bekam sie einen Sohn, verlor ihn scheinbar und erlebte durch Elisa Gottes rettendes Eingreifen.
Zedekia war der letzte König Judas vor der Zerstörung Jerusalems. Er suchte zwar immer wieder Jeremias Wort, handelte aber nicht entschlossen danach. Am Ende fiel Jerusalem, und Zedekia wurde nach Babylon geführt.
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