Agabus war ein Prophet der frühen Gemeinde. Er sagte eine Hungersnot voraus und später die Gefangenschaft des Paulus. Seine Auftritte zeigen, dass prophetischer Dienst in der Apostelgeschichte zur Stärkung und Vorbereitung der Gemeinde diente.
Ahab war König des Nordreichs Israel. Unter ihm gewann der Baalskult durch Isebel großen Einfluss. Ahab begegnete mehrfach dem Propheten Elia, zeigte zeitweise Reue, blieb aber insgesamt ein König, der Israel schwer in Sünde führte.
Amos war ein Hirte aus Tekoa, den Gott als Propheten ins Nordreich Israel sandte. Er verurteilte soziale Ungerechtigkeit, religiöse Heuchelei und Selbstsicherheit. Seine Botschaft ruft zu Recht und Gerechtigkeit.
Asa war König von Juda und führte weitreichende religiöse Reformen durch. Er entfernte Götzenbilder und suchte zunächst die Hilfe des Herrn. In seinen späteren Jahren vertraute er stärker auf politische Bündnisse und wurde wegen seines Umgangs mit einem Propheten kritisiert.
Baruch war der Schreiber und enge Mitarbeiter Jeremias. Er schrieb die Worte Jeremias auf eine Buchrolle und las sie öffentlich vor. Als er entmutigt war, erhielt er ein persönliches Wort Gottes durch Jeremia.
Daniel wurde als junger Jude nach Babylon gebracht. Er blieb Gott treu, deutete Träume und diente unter verschiedenen Herrschern. Besonders bekannt ist seine Rettung aus der Löwengrube. Seine Visionen blicken auf Gottes Herrschaft über die Reiche.
Debora war Richterin und Prophetin in Israel. Sie sprach Gottes Weisung aus und rief Barak zum Kampf gegen Sisera. Nach dem Sieg wird ihr Lied als poetisches Zeugnis von Gottes Rettung überliefert.
Ebed-Melech war ein äthiopischer Hofbeamter am Hof Judas. Als Jeremia in einer Zisterne dem Tod preisgegeben wurde, setzte er sich mutig beim König für ihn ein. Gott versprach ihm Rettung, weil er vertraut hatte.
Elia war ein Prophet in Israel zur Zeit Ahabs. Er kündigte Dürre an, wurde von Gott versorgt, trat auf dem Karmel gegen die Baalspropheten auf und erlebte Gottes leises Reden am Horeb. Am Ende wurde er in einem Sturm hinweggenommen.
Elisa wurde von Elia berufen und trat nach dessen Wegnahme als Prophet auf. Durch ihn geschahen viele Zeichen: Versorgung, Heilung, Gericht und Rettung. Er wirkte besonders im Nordreich Israel.
Habakuk rang mit Gott über Gewalt und Unrecht. Er fragte offen, warum Gott das Böse zulässt und wie er Gericht durch ein noch schlimmeres Volk bringen kann. Am Ende bekennt er Vertrauen, auch wenn sichtbare Sicherheiten fehlen.
Haggai trat nach der Rückkehr aus dem Exil auf und rief das Volk auf, den liegengebliebenen Tempelbau wieder aufzunehmen. Er ermutigte Serubbabel und Josua und stellte Gottes Gegenwart in Aussicht.
Hesekiel war Priester und Prophet unter den Weggeführten in Babylon. Er sah eindrückliche Visionen von Gottes Herrlichkeit, warnte vor Gericht und verkündigte Hoffnung auf neues Leben und Wiederherstellung.
Hosea war ein Prophet im Nordreich Israel. Sein eigenes Familienleben wurde zum Zeichen für Israels Untreue und Gottes anhaltende Liebe. Er rief zur Umkehr und zeigte Gottes Schmerz über sein Volk.
Isai war ein Mann aus Bethlehem, Sohn Obeds und Vater Davids. Samuel kam in sein Haus, um einen seiner Söhne zum künftigen König zu salben. Entgegen den Erwartungen wurde der jüngste Sohn David erwählt.
Isebel war die Frau Ahabs und brachte den Baalskult in Israel stark zur Geltung. Sie verfolgte Propheten des Herrn und wirkte beim Mord an Nabot mit. Ihr Ende wird als Gericht Gottes beschrieben.
Jehu wurde durch einen Propheten zum König über Israel gesalbt. Er vollstreckte Gericht am Haus Ahab und an Isebel und beseitigte den Baalsdienst. Dennoch blieb seine eigene Treue begrenzt.
männlich · König · Altes Testament
Geschlecht
männlich
Testament
Altes Testament
Rolle
König von Israel
Familie/Beziehung
von Elisa beauftragter König; Gegner des Hauses Ahab
Jeremia wurde von Gott schon jung zum Propheten berufen. Er warnte Juda vor Gericht, rief zur Umkehr und litt stark unter Ablehnung. Zugleich kündigte er den neuen Bund an, den Gott mit seinem Volk schließen würde.
Jesaja war ein Prophet in Juda. Seine Berufung im Tempel zeigt Gottes Heiligkeit und die Sendung zu einem schwierigen Volk. Seine Botschaft umfasst Gericht, Umkehr, Trost und starke messianische Hoffnung.
Johannes der Täufer war ein prophetischer Bußprediger und Wegbereiter Jesu. Er rief Israel zur Umkehr, taufte am Jordan und kündigte den an, der nach ihm kommen sollte. Jesus ließ sich von ihm taufen. Später wurde Johannes wegen seiner klaren Kritik an Herodes Antipas gefangen genommen und getötet.
männlich · Prophet · Neues Testament
Geschlecht
männlich
Testament
Neues Testament
Rolle
Wegbereiter Jesu
Familie/Beziehung
Sohn des Zacharias und der Elisabeth; Verwandter Jesu
Jona war ein Prophet, den Gott nach Ninive sandte. Er floh vor dem Auftrag, wurde durch einen großen Fisch gerettet und predigte schließlich in Ninive. Die Stadt tat Buße, doch Jona rang mit Gottes Barmherzigkeit.
Judas Barsabbas war ein führender Mann der Gemeinde in Jerusalem. Nach dem Apostelkonzil wurde er zusammen mit Silas nach Antiochia gesandt, um den Beschluss der Gemeinde zu überbringen und die Gläubigen zu ermutigen. Er wird auch als Prophet bezeichnet.
Micha war ein Prophet aus Moreschet. Er verkündigte Gericht über soziale Ungerechtigkeit und falsche Sicherheit, aber auch Hoffnung auf einen kommenden Herrscher aus Bethlehem. Besonders bekannt ist sein Ruf zu Recht, Güte und demütigem Wandel mit Gott.
Mose wurde als hebräisches Kind in Ägypten gerettet und später von Gott am brennenden Dornbusch berufen. Er führte Israel aus der Knechtschaft, empfing Gottes Gebote und leitete das Volk durch die Wüste. Trotz seiner einzigartigen Nähe zu Gott durfte er das verheißene Land nur sehen, aber nicht betreten.
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