Abiathar war Sohn Ahimelechs und überlebte die Tötung der Priester von Nob. Er floh zu David und diente ihm lange als Priester. Später verlor er unter Salomo seine Stellung.
Absalom war ein Sohn Davids. Nach der Schandtat an seiner Schwester Tamar tötete er Amnon und floh. Später gewann er das Herz vieler Israeliten, erhob sich gegen David und starb im Aufstand.
Adonija war ein Sohn Davids und wollte sich am Ende von Davids Leben zum König machen. Durch das Eingreifen Nathans und Bathsebas wurde Salomo eingesetzt. Später wurde Adonija getötet.
Ahab war König des Nordreichs Israel. Unter ihm gewann der Baalskult durch Isebel großen Einfluss. Ahab begegnete mehrfach dem Propheten Elia, zeigte zeitweise Reue, blieb aber insgesamt ein König, der Israel schwer in Sünde führte.
Amnon war ein Sohn Davids. Er begehrte seine Halbschwester Tamar und tat ihr schweres Unrecht an. Absalom rächte Tamar später, indem er Amnon töten ließ.
Asa war König von Juda und führte weitreichende religiöse Reformen durch. Er entfernte Götzenbilder und suchte zunächst die Hilfe des Herrn. In seinen späteren Jahren vertraute er stärker auf politische Bündnisse und wurde wegen seines Umgangs mit einem Propheten kritisiert.
Balak war König von Moab und fürchtete den Zug Israels. Er beauftragte Bileam, Israel zu verfluchen. Doch Gott ließ Bileam nicht fluchen, sondern segnen.
Bathseba war zunächst die Frau Urias. David nahm sie zu sich und ließ Uria später in den Tod bringen. Nach Gottes Gericht über David wurde Bathseba Mutter Salomos und spielte bei dessen Thronfolge eine wichtige Rolle.
Belsazar war ein babylonischer Herrscher, der bei einem Gelage die Geräte aus dem Tempel missbrauchte. Eine Schrift an der Wand kündigte sein Gericht an, das Daniel deutete. Noch in derselben Nacht fiel Babylon.
Benaia, der Sohn Jojadas, gehörte zu Davids hervorragenden Kriegern und leitete die Leibwache. Er blieb David in der Thronkrise treu, unterstützte Salomos Einsetzung und wurde später Oberbefehlshaber des Heeres. Auf Salomos Befehl vollstreckte er mehrere Todesurteile.
David war der Sohn Isais aus Bethlehem. Er wurde von Samuel gesalbt, besiegte Goliath, diente am Hof Sauls und wurde später König über Juda und ganz Israel. Die Bibel verschweigt weder seinen Glauben noch sein schweres Versagen gegenüber Uria und Bathseba. Zugleich bleibt David eine zentrale Gestalt der Verheißungslinie.
Ebed-Melech war ein äthiopischer Hofbeamter am Hof Judas. Als Jeremia in einer Zisterne dem Tod preisgegeben wurde, setzte er sich mutig beim König für ihn ein. Gott versprach ihm Rettung, weil er vertraut hatte.
Ehud war ein Benjaminiter und Richter Israels. In der Unterdrückung durch Moab wurde er zum Befreier. Seine Geschichte ist ungewöhnlich und zeigt Gottes Rettung in einer dunklen Zeit.
Elia war ein Prophet in Israel zur Zeit Ahabs. Er kündigte Dürre an, wurde von Gott versorgt, trat auf dem Karmel gegen die Baalspropheten auf und erlebte Gottes leises Reden am Horeb. Am Ende wurde er in einem Sturm hinweggenommen.
Elisa wurde von Elia berufen und trat nach dessen Wegnahme als Prophet auf. Durch ihn geschahen viele Zeichen: Versorgung, Heilung, Gericht und Rettung. Er wirkte besonders im Nordreich Israel.
Ester war eine jüdische Frau, die Königin von Persien wurde. Als Haman die Vernichtung der Juden plante, setzte sie unter Lebensgefahr ihr Wort beim König ein. Durch Gottes verborgene Führung wurde ihr Volk gerettet.
Festus wurde Nachfolger des Felix als römischer Statthalter. Er übernahm den Fall des Paulus und verhandelte ihn in Cäsarea. Da Paulus sich auf den Kaiser berief, musste Festus ihn nach Rom senden. Zugleich stellte er den Fall König Agrippa II. vor.
Gehasi war der Diener des Propheten Elisa. Er erlebte Gottes Wirken aus nächster Nähe, handelte aber bei Naaman aus Gier und Täuschung. Daraufhin traf ihn das Gericht, das mit Naamans Aussatz verbunden war.
männlich · Diener eines Propheten · Altes Testament
Herodes Agrippa I. war ein König aus der herodianischen Familie. Er ging gegen die Gemeinde in Jerusalem vor, ließ Jakobus, den Bruder des Johannes, töten und Petrus gefangen nehmen. Später wird sein Tod als Gottes Gericht beschrieben, nachdem er göttliche Verehrung nicht zurückwies.
Herodes Agrippa II. war ein König aus der herodianischen Familie. Festus stellte ihm den Fall des Paulus vor, und Paulus verteidigte vor ihm ausführlich seinen Glauben und seine Berufung. Agrippa erkannte, dass Paulus nichts Todeswürdiges getan hatte, konnte ihn aber wegen der Berufung an den Kaiser nicht freigeben.
Herodes der Große war König von Judäa zur Zeit der Geburt Jesu. In den Kindheitsgeschichten reagiert er auf die Nachricht vom neugeborenen König der Juden mit Angst und Gewalt. Sein Handeln macht den Gegensatz zwischen machtpolitischer Sicherung und Gottes verborgenem Handeln sichtbar.
Hiskia war König von Juda und tat, was dem Herrn gefiel. Er reformierte den Gottesdienst, vertraute in der assyrischen Bedrohung auf Gott und wurde in schwerer Krankheit erhört. Später zeigte er babylonischen Gesandten seinen Reichtum, was Jesaja tadelte.
Hulda war eine Prophetin in Jerusalem. Nach dem Fund des Gesetzbuches wurde sie befragt. Sie bestätigte das Gericht über Juda, aber auch Gottes gnädige Antwort auf Josias Demut.
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