Belsazar war ein babylonischer Herrscher, der bei einem Gelage die Geräte aus dem Tempel missbrauchte. Eine Schrift an der Wand kündigte sein Gericht an, das Daniel deutete. Noch in derselben Nacht fiel Babylon.
Datan war zusammen mit Abiram und Korah an der Rebellion gegen Mose beteiligt. Er weigerte sich, Mose zu begegnen, und stellte dessen Leitung scharf infrage. Die Rebellion endete im Gericht.
Dionysius war Mitglied des Areopags in Athen. Er hörte die Rede des Paulus über den unbekannten Gott, die Schöpfung, das Gericht und die Auferstehung. Im Unterschied zu den Spöttern schloss er sich Paulus an und kam zum Glauben.
Elisa wurde von Elia berufen und trat nach dessen Wegnahme als Prophet auf. Durch ihn geschahen viele Zeichen: Versorgung, Heilung, Gericht und Rettung. Er wirkte besonders im Nordreich Israel.
Felix war römischer Statthalter in Judäa. Paulus wurde nach Cäsarea zu ihm gebracht und dort verhört. Felix hörte Paulus mehrfach, schob eine Entscheidung aber hinaus und ließ ihn in Haft. Die Apostelgeschichte zeigt ihn als politisch kalkulierenden Beamten.
Gallio war Prokonsul von Achaja. Juden brachten Paulus vor seinen Richterstuhl, doch Gallio weigerte sich, den Streit als strafrechtliche Sache zu behandeln. Dadurch konnte Paulus in Korinth weiterwirken. Gallio erscheint als römischer Beamter, der eine religiöse Auseinandersetzung nicht staatlich verfolgt.
Gehasi war der Diener des Propheten Elisa. Er erlebte Gottes Wirken aus nächster Nähe, handelte aber bei Naaman aus Gier und Täuschung. Daraufhin traf ihn das Gericht, das mit Naamans Aussatz verbunden war.
männlich · Diener eines Propheten · Altes Testament
Habakuk rang mit Gott über Gewalt und Unrecht. Er fragte offen, warum Gott das Böse zulässt und wie er Gericht durch ein noch schlimmeres Volk bringen kann. Am Ende bekennt er Vertrauen, auch wenn sichtbare Sicherheiten fehlen.
Hesekiel war Priester und Prophet unter den Weggeführten in Babylon. Er sah eindrückliche Visionen von Gottes Herrlichkeit, warnte vor Gericht und verkündigte Hoffnung auf neues Leben und Wiederherstellung.
Hofni war ein Sohn Elis und diente in Silo. Er missbrauchte seine priesterliche Stellung und hörte nicht auf Warnung. Sein Tod steht im Zusammenhang mit dem Gericht über Elis Haus.
Hulda war eine Prophetin in Jerusalem. Nach dem Fund des Gesetzbuches wurde sie befragt. Sie bestätigte das Gericht über Juda, aber auch Gottes gnädige Antwort auf Josias Demut.
Jakobus war Sohn des Zebedäus und Bruder des Johannes. Zusammen mit Petrus und Johannes gehörte er zum engsten Jüngerkreis Jesu. Er war bei besonderen Ereignissen wie der Verklärung und im Garten Gethsemane dabei. In der Apostelgeschichte wird berichtet, dass er von Herodes Agrippa I. hingerichtet wurde.
Jehu wurde durch einen Propheten zum König über Israel gesalbt. Er vollstreckte Gericht am Haus Ahab und an Isebel und beseitigte den Baalsdienst. Dennoch blieb seine eigene Treue begrenzt.
männlich · König · Altes Testament
Geschlecht
männlich
Testament
Altes Testament
Rolle
König von Israel
Familie/Beziehung
von Elisa beauftragter König; Gegner des Hauses Ahab
Jeremia wurde von Gott schon jung zum Propheten berufen. Er warnte Juda vor Gericht, rief zur Umkehr und litt stark unter Ablehnung. Zugleich kündigte er den neuen Bund an, den Gott mit seinem Volk schließen würde.
Jesaja war ein Prophet in Juda. Seine Berufung im Tempel zeigt Gottes Heiligkeit und die Sendung zu einem schwierigen Volk. Seine Botschaft umfasst Gericht, Umkehr, Trost und starke messianische Hoffnung.
Josua, Sohn Jozadaks, war Hoherpriester nach der Rückkehr aus dem Exil. Mit Serubbabel war er am Wiederaufbau des Altars und Tempels beteiligt. Sacharja sieht ihn in einer Vision von Schuld und Reinigung.
Kain war der erste Sohn Adams und Evas und arbeitete als Ackerbauer. Er wurde durch den Mord an seinem Bruder Abel zur ersten biblischen Gestalt, an der die zerstörerische Macht der Sünde nach Eden sichtbar wird. Nach Gottes Gericht lebt er als unsteter Mensch, aber nicht ohne Gottes begrenzenden Schutz.
Korah war ein Levit und führte zusammen mit anderen einen Aufstand gegen Mose und Aaron an. Die Rebellion richtete sich gegen die von Gott gegebene Leitungsordnung und endete im Gericht.
Lot war der Neffe Abrahams und zog zunächst mit ihm. Später wählte er die Gegend bei Sodom und lebte dort. Vor dem Gericht über Sodom wurde er herausgeführt, doch seine Geschichte bleibt von Verlust und zwiespältigen Entscheidungen geprägt.
Micha war ein Prophet aus Moreschet. Er verkündigte Gericht über soziale Ungerechtigkeit und falsche Sicherheit, aber auch Hoffnung auf einen kommenden Herrscher aus Bethlehem. Besonders bekannt ist sein Ruf zu Recht, Güte und demütigem Wandel mit Gott.
Nabot besaß einen Weinberg in Jesreel, den Ahab haben wollte. Weil Nabot das Erbe seiner Väter nicht verkaufen wollte, organisierte Isebel eine falsche Anklage. Nabot wurde getötet, doch Gott sandte Elia mit Gerichtsworten zu Ahab.
Noah war ein gerechter Mann in einer von Gewalt geprägten Generation. Gott beauftragte ihn, eine Arche zu bauen, durch die seine Familie und Tiere vor der Sintflut bewahrt wurden. Nach der Flut bringt Noah Gott ein Opfer dar und steht am Anfang eines neuen Abschnitts der Menschheitsgeschichte.
Set war ein Sohn Adams und Evas, der nach dem Tod Abels geboren wurde. Durch seine Linie führt die biblische Genealogie weiter bis zu Noah. Er steht für die Fortsetzung der Menschheitsgeschichte trotz Schuld, Verlust und Gericht.
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