Agabus war ein Prophet der frühen Gemeinde. Er sagte eine Hungersnot voraus und später die Gefangenschaft des Paulus. Seine Auftritte zeigen, dass prophetischer Dienst in der Apostelgeschichte zur Stärkung und Vorbereitung der Gemeinde diente.
Ahitofel war ein hoch angesehener Ratgeber Davids. Während Absaloms Aufstand wechselte er jedoch auf dessen Seite. Als sein strategischer Rat verworfen wurde, ging er nach Hause, ordnete seine Angelegenheiten und nahm sich das Leben.
männlich · Ratgeber · Altes Testament
Geschlecht
männlich
Testament
Altes Testament
Rolle
Ratgeber Davids und Absaloms
Familie/Beziehung
Großvater Bathsebas nach 2. Samuel 11,3 und 2. Samuel 23,34 wahrscheinlich
Amnon war ein Sohn Davids. Er begehrte seine Halbschwester Tamar und tat ihr schweres Unrecht an. Absalom rächte Tamar später, indem er Amnon töten ließ.
Asa war König von Juda und führte weitreichende religiöse Reformen durch. Er entfernte Götzenbilder und suchte zunächst die Hilfe des Herrn. In seinen späteren Jahren vertraute er stärker auf politische Bündnisse und wurde wegen seines Umgangs mit einem Propheten kritisiert.
Barabbas war ein Gefangener, der während des Prozesses gegen Jesus freigelassen wurde. Die Menge forderte seine Freilassung und die Kreuzigung Jesu. Die Evangelien verbinden Barabbas mit Aufruhr und Gewalt. Seine Freilassung steht in scharfem Kontrast zur Verurteilung Jesu.
Barnabas war ein Levit aus Zypern und wurde in der Urgemeinde als ermutigender Mensch bekannt. Er setzte sich für Paulus ein, als viele ihm noch misstrauten, und arbeitete später mit ihm in der Mission. Auch im Streit um Markus zeigt sich Barnabas als jemand, der Menschen nicht vorschnell aufgibt.
männlich · Mitarbeiter der Apostel · Neues Testament
Baruch war der Schreiber und enge Mitarbeiter Jeremias. Er schrieb die Worte Jeremias auf eine Buchrolle und las sie öffentlich vor. Als er entmutigt war, erhielt er ein persönliches Wort Gottes durch Jeremia.
Benaia, der Sohn Jojadas, gehörte zu Davids hervorragenden Kriegern und leitete die Leibwache. Er blieb David in der Thronkrise treu, unterstützte Salomos Einsetzung und wurde später Oberbefehlshaber des Heeres. Auf Salomos Befehl vollstreckte er mehrere Todesurteile.
Ebed-Melech war ein äthiopischer Hofbeamter am Hof Judas. Als Jeremia in einer Zisterne dem Tod preisgegeben wurde, setzte er sich mutig beim König für ihn ein. Gott versprach ihm Rettung, weil er vertraut hatte.
Esra war Priester und Schriftgelehrter. Er kam aus Babylon nach Jerusalem, lehrte das Gesetz Gottes und rief das Volk zu erneuertem Gehorsam. In Nehemia liest er dem Volk öffentlich aus dem Gesetz vor.
Gamaliel war ein angesehener pharisäischer Gesetzeslehrer. Im Hohen Rat riet er dazu, die Apostel nicht vorschnell zu töten. Paulus nennt ihn später als seinen Lehrer.
Haggai trat nach der Rückkehr aus dem Exil auf und rief das Volk auf, den liegengebliebenen Tempelbau wieder aufzunehmen. Er ermutigte Serubbabel und Josua und stellte Gottes Gegenwart in Aussicht.
Hanna war eine hochbetagte Prophetin im Tempel. Sie diente Gott mit Fasten und Gebet und sprach über Jesus zu allen, die auf Erlösung warteten. Ihre kurze Erwähnung zeigt ein Leben beharrlicher Gottesnähe.
Hannas war ein einflussreicher priesterlicher Führer. Obwohl Kaiphas zur Zeit des Prozesses Jesu amtierender Hoherpriester war, spielte Hannas im Hintergrund weiterhin eine wichtige Rolle. Jesus wurde nach seiner Verhaftung zuerst zu Hannas geführt. Auch in der Apostelgeschichte wird er im Kreis der führenden Priester genannt.
Hiskia war König von Juda und tat, was dem Herrn gefiel. Er reformierte den Gottesdienst, vertraute in der assyrischen Bedrohung auf Gott und wurde in schwerer Krankheit erhört. Später zeigte er babylonischen Gesandten seinen Reichtum, was Jesaja tadelte.
Hulda war eine Prophetin in Jerusalem. Nach dem Fund des Gesetzbuches wurde sie befragt. Sie bestätigte das Gericht über Juda, aber auch Gottes gnädige Antwort auf Josias Demut.
Huschai war ein vertrauter Freund Davids. Während Absaloms Aufstand blieb er auf Davids Bitte in Jerusalem und gab vor, Absalom zu dienen. Sein Rat vereitelte Ahitofels gefährlichen Plan und verschaffte David Zeit zur Flucht.
Jeremia wurde von Gott schon jung zum Propheten berufen. Er warnte Juda vor Gericht, rief zur Umkehr und litt stark unter Ablehnung. Zugleich kündigte er den neuen Bund an, den Gott mit seinem Volk schließen würde.
Jerobeam war ein tüchtiger Mann aus Ephraim und wurde nach der Reichsteilung König über das Nordreich Israel. Aus Angst, das Volk könne nach Jerusalem zurückkehren, richtete er eigene Heiligtümer mit goldenen Kälbern in Bethel und Dan ein.
Jesaja war ein Prophet in Juda. Seine Berufung im Tempel zeigt Gottes Heiligkeit und die Sendung zu einem schwierigen Volk. Seine Botschaft umfasst Gericht, Umkehr, Trost und starke messianische Hoffnung.
Joab war Davids Heerführer und eine der mächtigsten Figuren im Reich. Er war militärisch erfolgreich, handelte aber mehrfach eigenmächtig und brutal. Unter Salomo fand seine Laufbahn ein gewaltsames Ende.
Joschafat war König von Juda. Er suchte den Herrn, stärkte das Land und ließ das Gesetz lehren. Zugleich verband er sich problematisch mit Ahab. In einer großen Bedrohung führte er Juda im Vertrauen auf Gott zum Gebet.
Josia war König von Juda und begann schon jung, den Herrn zu suchen. Beim Ausbessern des Tempels wurde das Buch des Gesetzes gefunden. Josia reagierte mit Buße und führte eine umfassende Reform durch.
Josua, Sohn Jozadaks, war Hoherpriester nach der Rückkehr aus dem Exil. Mit Serubbabel war er am Wiederaufbau des Altars und Tempels beteiligt. Sacharja sieht ihn in einer Vision von Schuld und Reinigung.
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