Abel war Sohn Adams und Evas und arbeitete als Hirte. Sein Opfer wird von Gott angesehen, während Kain darüber in Zorn gerät. Abel wird von seinem Bruder getötet und erscheint damit als erster Mensch, dessen Blut unschuldig vergossen wird.
Abraham wurde von Gott aus seiner Herkunft herausgerufen und erhielt die Verheißung von Land, Nachkommen und Segen. Er ist Mann Saras, Vater Ismaels und Isaaks und wird zum Erzvater Israels. Seine Geschichte ist von Glauben, Warten, Umwegen, Fürbitte und Gottes Bund geprägt.
Apollos war ein gebildeter und schriftkundiger Verkündiger aus Alexandria. Er redete begeistert von Jesus, musste aber durch Priscilla und Aquila genauer unterwiesen werden. Später wirkte er besonders in Korinth, wo Paulus deutlich machte, dass alle Diener nur Mitarbeiter Gottes sind.
Bartimäus war ein blinder Bettler bei Jericho. Er rief Jesus trotz Widerstand der Menge als Sohn Davids an. Jesus blieb stehen, ließ ihn rufen und heilte ihn. Danach folgte Bartimäus Jesus auf dem Weg.
Crispus war Synagogenvorsteher in Korinth. Er kam mit seinem ganzen Haus zum Glauben an den Herrn. Paulus erwähnt, dass er Crispus selbst getauft habe. Seine Geschichte zeigt, dass das Evangelium auch führende Personen aus der Synagoge erreichte.
Damaris gehörte zu den Menschen in Athen, die nach der Rede des Paulus zum Glauben kamen. Über ihre Herkunft und weitere Rolle berichtet der Text nichts. Ihre namentliche Nennung hebt sie jedoch aus der Gruppe der neuen Gläubigen hervor.
Elisabeth war Frau des Priesters Zacharias und Mutter Johannes des Täufers. Sie wird als gerecht vor Gott beschrieben und empfing im hohen Alter ein Kind. Bei der Begegnung mit Maria erkannte sie die besondere Bedeutung des Kindes, das Maria erwartete.
Elymas war ein jüdischer Magier und falscher Prophet auf Zypern. Er versuchte, den Prokonsul Sergius Paulus vom Glauben abzuhalten. Paulus trat ihm scharf entgegen, worauf Elymas zeitweise blind wurde.
männlich · Gegner · Neues Testament
Geschlecht
männlich
Testament
Neues Testament
Rolle
Magier und falscher Prophet
Familie/Beziehung
Auch Barjesus genannt; stand im Umfeld des Sergius Paulus
Enosch war Sohn Sets und Enkel Adams. In seinem Zusammenhang heißt es, dass man damals begann, den Namen des Herrn anzurufen. Er gehört zur Linie, die später über Noah weitergeführt wird.
Erastus wird im Umfeld des Paulus erwähnt. In Römer wird ein Erastus als Stadtkämmerer genannt, in anderen Stellen als Mitarbeiter oder Reisebezug. Die Angaben zeigen, dass auch Personen mit öffentlicher Verantwortung in Kontakt mit der frühen christlichen Bewegung standen.
männlich · Mitarbeiter des Paulus · Neues Testament
Geschlecht
männlich
Testament
Neues Testament
Rolle
Stadtkämmerer oder Mitarbeiter im Umfeld des Paulus
Eunike war die Mutter des Timotheus und Tochter der Lois. Sie war eine gläubige Jüdin, während Timotheus einen griechischen Vater hatte. Paulus verbindet Timotheus Glaubensprägung mit seiner Familie und den heiligen Schriften, die er von Kindheit an kannte.
Gajus ist der Name mehrerer Christen im Neuen Testament. Ein Gajus war Begleiter des Paulus und geriet in Ephesus in Gefahr. Ein anderer wird als Gastgeber des Paulus und der ganzen Gemeinde genannt. Im dritten Johannesbrief wird ein Gajus wegen seiner Wahrheitstreue und Gastfreundschaft gelobt.
Habakuk rang mit Gott über Gewalt und Unrecht. Er fragte offen, warum Gott das Böse zulässt und wie er Gericht durch ein noch schlimmeres Volk bringen kann. Am Ende bekennt er Vertrauen, auch wenn sichtbare Sicherheiten fehlen.
Der Hauptmann von Kapernaum war ein römischer Offizier, der Jesus um Hilfe für seinen kranken Diener bat. Er erkannte Jesu Autorität und hielt sich selbst nicht für würdig, dass Jesus in sein Haus kam. Jesus stellte seinen Glauben als außergewöhnlich heraus.
Henoch war ein Nachkomme Sets und wird in der Genealogie vor der Sintflut genannt. Über ihn heißt es auffällig, dass er mit Gott wandelte. Anders als die anderen Gestalten der Liste wird sein Ende nicht als gewöhnlicher Tod beschrieben, sondern als Wegnahme durch Gott.
Jairus war ein Synagogenvorsteher, dessen Tochter schwer krank war. Er bat Jesus eindringlich um Hilfe und führte ihn zu seinem Haus. Obwohl die Nachricht vom Tod des Kindes eintraf, blieb Jesus auf dem Weg. Die Geschichte verbindet Jairus mit Vertrauen in einer scheinbar hoffnungslosen Situation.
Josua war Diener Moses und wurde später sein Nachfolger. Als einer der Kundschafter vertraute er darauf, dass Gott Israel das Land geben kann. Nach Moses Tod führte er Israel über den Jordan und in die Landnahme.
Kaleb war einer der zwölf Kundschafter, die das Land Kanaan erkundeten. Zusammen mit Josua vertraute er gegen die Mehrheit auf Gottes Verheißung. Später erhielt er Hebron als Erbteil, weil er dem Herrn treu nachgefolgt war.
Die kanaanäische Frau bat Jesus eindringlich um Hilfe für ihre Tochter. Obwohl sie nicht zum jüdischen Volk gehörte, hielt sie an ihrer Bitte fest und antwortete Jesus mit bemerkenswerter Demut und Glaubenskraft. Jesus lobte ihren Glauben und ihre Tochter wurde geheilt.
Lois war die Großmutter des Timotheus und Mutter der Eunike. Paulus erwähnt ihren ungeheuchelten Glauben, der auch in Eunike und Timotheus sichtbar wurde. Über ihr Leben wird wenig berichtet, doch ihr Einfluss auf die Glaubensprägung der Familie ist deutlich.
Martha war Schwester von Maria und Lazarus und lebte in Bethanien. Sie nahm Jesus in ihr Haus auf und begegnet in den Evangelien als tatkräftige und zugleich glaubende Frau. Besonders im Zusammenhang mit dem Tod ihres Bruders Lazarus spricht sie ein klares Bekenntnis zu Jesus als Christus und Sohn Gottes aus.
Mnason war ein Christ aus Zypern und wird als alter oder früher Jünger bezeichnet. Auf dem Weg nach Jerusalem sollte Paulus mit seinen Begleitern bei ihm Unterkunft finden. Damit gehörte Mnason zu den gastfreundlichen Unterstützern der Mission.
Die Mutter Simsons blieb im Bibeltext namenlos. Sie war zunächst unfruchtbar, erhielt aber durch einen Engel die Zusage, einen Sohn zu bekommen. Sie sollte während der Schwangerschaft besondere Reinheitsgebote beachten, weil Simson von Mutterleib an ein Nasiräer Gottes sein sollte.
Nikodemus war Pharisäer und ein führender Mann der Juden. Er suchte Jesus zunächst bei Nacht auf und sprach mit ihm über neues Leben aus Gott. Später trat er vorsichtig für gerechtes Hören ein und beteiligte sich nach Jesu Tod an dessen Begräbnis.
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