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Stille Zeit mit Gott

Das Buch 2. Mose, auch bekannt als Exodus, ist das zweite Buch der Bibel und enthält die Erzählungen über die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten sowie die Offenbarung Gottes am Berg Sinai. Hier ist eine thematische Zusammenfassung von Exodus mit entsprechenden Bibelstellen:

  1. Die Befreiung der Israeliten aus Ägypten:
    • Exodus beginnt mit der Erzählung von der Zunahme der Israeliten in Ägypten und ihrer Unterdrückung durch die Pharaonen.
    • Bibelstellen: 2. Mose 1:1-22
  2. Die Berufung und Sendung Moses:
    • Gott ruft Moses am brennenden Dornbusch und beauftragt ihn, das Volk Israel aus Ägypten zu führen.
    • Bibelstellen: 2. Mose 3:1-22; 2. Mose 4:1-17
  3. Die zehn Plagen über Ägypten:
    • Moses fordert den Pharao auf, das Volk Israel ziehen zu lassen, und es folgen die zehn Plagen über Ägypten.
    • Bibelstellen: 2. Mose 7:14-12:36
  4. Der Auszug aus Ägypten und die Teilung des Schilfmeers:
    • Gott führt das Volk Israel aus Ägypten heraus und teilt das Schilfmeer, damit sie hindurchziehen können.
    • Bibelstellen: 2. Mose 13:17-14:31
  5. Die Gesetzgebung am Berg Sinai:
    • Am Berg Sinai empfängt Moses die Gesetzestafeln und das Gesetz Gottes für das Volk Israel.
    • Bibelstellen: 2. Mose 19:1-20:21
  6. Der Bau der Stiftshütte und die Gegenwart Gottes:
    • Moses und das Volk Israel errichten die Stiftshütte als Ort der Gegenwart Gottes unter ihnen.
    • Bibelstellen: 2. Mose 25:1-40; 2. Mose 35:4-40:38

Das Buch Exodus ist reich an Erzählungen über die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten, die Offenbarung Gottes am Berg Sinai und den Aufbau der Stiftshütte als Ort der Gegenwart Gottes. Es zeigt Gottes Macht, seinen Bund mit seinem Volk und die Bedeutung der Gesetze und Vorschriften für das Leben der Israeliten. Exodus legt den Grundstein für die Identität des Volkes Israel und die Beziehung zwischen Gott und seinem Volk.

Thema: Die „richtige“ Lastenverteilung

Einleitung:
Jesus Christus lebt. Er ist auferstanden. Halleluja.
Er hat unsere Schuld getragen und sie ist gesühnt. Er hat den Tod besiegt und lebt. Er ist uns voraus gegangen.
📌 Er hat uns eine Vielzahl an Beispielen gegeben, wie wir ihm nachfolgen sollen.

Uns wird eine Last aufgetragen!

Matthäus 11:29-30
Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Galater 6:2
Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

1 Korinther 10:13
Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt.

1 Korinther 12:24-26
Aber Gott hat den Leib zusammengefügt und dem geringeren Glied höhere Ehre gegeben, damit im Leib keine Spaltung sei, sondern die Glieder in gleicher Weise füreinander sorgen. Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit.


Jesus Christus hat unsere Last ans Kreuz gebracht und sie getragen. Nun sagt er, wir sollen von ihm lernen. Er setzt das Joch um unsere Schultern. Es ist sanft und tragbar.

  1. Was ist es für eine Last und warum soll ich sie tragen?

    Ein jeder wird ganz unterschiedlich belastet. Gott arbeitet an und mit uns. Achtet mal darauf, ein jeder hat eine ganz unterschiedliche Last zu tragen.
    Hierzu ein paar Beispiele:

    • ein Partner oder Freund oder Kind ist erkrankt ( Lazarus ) Johannes 11,1-45
    • im Beruf oder der Firma ist es turbulent ( Jesus im Sturm ) Matthäus 8, 23-27
    • Eheprobleme ( Frau am Brunnen ) – 5 Männer hast Du gehabt… Johannes 4, 18-26ff
    • Unglaube ( Besessener Knabe ) – Hilf meinem Unglauben Markus 9, 14-29

Wie kann ich diese Last am besten tragen?

Wende Dich gleich an die richtige Adresse! – Sprich mit Gott darüber und frage Ihn, was er Dir zeigen möchte. Mache nicht den Fehler und erkläre Dich gegenüber Menschen die Christus nicht kennen.

Die Waage

Eine Waage (Wasserwage) hilft dabei Dinge in ein Gleichgewicht zu bringen, damit die Belastung nicht einseitig ist.
Beispiel:

  • Etwas Schweres wird aufgehängt
  • Ein Gleichgewicht wird hergestellt
  • Die richtigen Zutaten im richtigen Verhältnis

Die Wippe

Eine Wippe (Spielplatz) funktioniert gut, wenn sie halbwegs ausgeglichen ist.
Die Gefahr besteht darin, wenn das Gegengewicht plötzlich fehlt. (Christus)
Gefahren:

  • Wir stürzen ab und verletzen uns
  • Wir sind oben und hochmütig

Wir sind unten und frustriert

Fazit:

Vertraue auf Jesus Christus, er wird es wohl machen. Die Last wird nach und nach leichter, wenn du erkennst, dass es gar keine Last ist und es um die Lastenverteilung geht.

Erklärung:

  • Es sind Bewährungsproben
  • Es ist eine Prüfung deines Glaubens
  • Es ist der Pfahl in unserem Fleisch, dass wir demütig sind.
    Wir tauchen ein in ein praktisches Beispiel …
    Diesmal hatte nicht nur einer eine Lust zu tragen, sondern ein ganzes Volk. Mose glaubte, diese Last alleine tragen zu müssen.

Alles über seinen Tisch

In der Überlastung, es alleine schaffen zu müssen.

Mose war damals für jegliches Problem der Ansprechpartner. Er nahm sich von morgens bis zum Abend Zeit für das Volk. Natürlich hatte sich auch das Volk daran gewöhnt.

Hast du ein Problem, so besprich es mit Mose und er bringt es vor den Herrn

Wir lesen gemeinsam:
2 Mose/Exodus 18:14
Als aber sein Schwiegervater alles sah, was er mit dem Volk tat, sprach er: Was tust du denn mit dem Volk? Warum musst du ganz allein da sitzen, und alles Volk steht um dich her vom Morgen bis zum Abend?

Einsetzung von Helfern für Mose
2 Mose/Exodus 18:13-27
Am andern Morgen setzte sich Mose, um dem Volk Recht zu sprechen. Und das Volk stand um Mose her vom Morgen bis zum Abend. Als aber sein Schwiegervater alles sah, was er mit dem Volk tat, sprach er: Was tust du denn mit dem Volk? Warum musst du ganz allein da sitzen, und alles Volk steht um dich her vom Morgen bis zum Abend? Mose antwortete ihm: Das Volk kommt zu mir, um Gott zu befragen. Denn wenn sie einen Streitfall haben, kommen sie zu mir, damit ich richte zwischen dem einen und dem andern und tue ihnen kund die Satzungen Gottes und seine Weisungen. Sein Schwiegervater sprach zu ihm: Es ist nicht gut, wie du das tust. Du machst dich zu müde, dazu auch das Volk, das mit dir ist. Das Geschäft ist dir zu schwer; du kannst es allein nicht ausrichten. Aber gehorche meiner Stimme; ich will dir raten und Gott wird mit dir sein. Vertritt du das Volk vor Gott und bringe ihre Anliegen vor Gott und tu ihnen die Satzungen und Weisungen kund, dass du sie lehrst den Weg, auf dem sie wandeln, und die Werke, die sie tun sollen. Sieh dich aber unter dem ganzen Volk um nach redlichen Leuten, die Gott fürchten, wahrhaftig sind und dem ungerechten Gewinn Feind. Die setze über sie als Oberste über tausend, über hundert, über fünfzig und über zehn, dass sie das Volk allezeit richten. Nur wenn es eine größere Sache ist, sollen sie diese vor dich bringen, alle geringeren Sachen aber sollen sie selber richten. So mach dir’s leichter und lass sie mit dir tragen. Wirst du das tun, so kannst du ausrichten, was dir Gott gebietet, und dies ganze Volk kann mit Frieden an seinen Ort kommen. Mose gehorchte dem Wort seines Schwiegervaters und tat alles, was er sagte, und erwählte redliche Leute aus ganz Israel und machte sie zu Häuptern über das Volk, zu Obersten über tausend, über hundert, über fünfzig und über zehn, dass sie das Volk allezeit richteten, die schwereren Sachen vor Mose brächten und die kleineren Sachen selber richteten. Und Mose ließ seinen Schwiegervater wieder in sein Land ziehen.

Jitro gab Mose einen goldenen Tipp. Setze redliche Leute ein, die den Herrn fürchten. Nimm Dir nur in knifeligen Momenten die Zeit. Denn auch Deine Kraft ist begrenzt.

Es ist wertvoll Dinge abzugeben

Amen. 🙏

Stille Zeit mit Gott
Schlagwörter: LeuchterΙStiftshütte

Der Leuchter in der Stiftshütte hatte eine symbolische und praktische Bedeutung im religiösen Kontext des alttestamentlichen jüdischen Gottesdienstes. Die Stiftshütte war eine mobile Heiligtumsstruktur, die gemäß den Anweisungen Gottes in der Bibel, insbesondere im Buch Exodus, errichtet wurde. Der Leuchter, auch bekannt als der siebenarmige Leuchter oder Menora, war eines der zentralen Elemente der Stiftshütte.

Symbolisch repräsentierte der Leuchter das Licht Gottes und die Gegenwart Gottes im Heiligtum. Die sieben Lampen des Leuchters sollten Tag und Nacht brennen und symbolisierten die sieben Tage der Schöpfung. Dieses Licht wurde als Zeichen der Führung und Führung durch Gott betrachtet.

Praktisch gesehen diente der Leuchter dazu, Licht im inneren Bereich der Stiftshütte, dem Heiligen, zu spenden, da es dort keine Fenster gab. Dies ermöglichte den Priestern, ihre religiösen Pflichten im Inneren der Stiftshütte auszuführen und symbolisierte gleichzeitig die Anwesenheit Gottes, der das Volk Israel auf seinem Weg durch die Wüste führte.

Die Beschreibung und Bedeutung des Leuchters sowie anderer Elemente der Stiftshütte sind in der Bibel im Buch Exodus: 25-31, zu finden.

Stille Zeit mit Gott
Schlagwörter: heiliger GottΙSinai

Gott ist so heilig, dass wir es in seiner Gegenwart als „sündige“ Menschen nicht aushalten würden.

Als ich eben den Abschnitt von heute früh las, war ich froh, dass Gott sich zu uns naht.  Er möchte unser Gott sein und wir sollen seine Kinder sein.

2 Mose 19:5-6
Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein. 6 Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst.

Anmerkung:

Ich bin dankbar dafür, so einen wunderbaren Gott und Vater zu haben. Auch ich könnte von mir aus vor ihm nicht bestehen und ich bin froh, dass mein Heiland und Retter Jesus Christus den Weg frei gemacht hat. Ich bin froh, dass der Vorhang zerrissen ist. (Markus 15:38) Ich bin froh, dass ich sagen darf ABBA lieber Vater. (Galater 4:6)

 

Stille Zeit mit Gott
Schlagwörter: Abgeben lernenΙredliche Leute

Mose war damals für jegliches Problem der Ansprechpartner. Er nahm sich von morgens bis zum Abend Zeit für das Volk. Natürlich hatte sich auch das Volk daran gewöhnt.
Hast Du ein Problem, so besprich es mit Mose und er bringt es vor den Herrn.

Wir lesen gemeinsam:

2 Mose/Exodus 18:14 Als aber sein Schwiegervater alles sah, was er mit dem Volk tat, sprach er: Was tust du denn mit dem Volk? Warum musst du ganz allein da sitzen, und alles Volk steht um dich her vom Morgen bis zum Abend?

Jitro gab Mose einen **goldenen Tipp.** Setze redliche Leute ein, die den Herrn fürchten. Nimm Dir nur in kniffeligen Momenten die Zeit. Denn auch Deine Kraft ist begrenzt.

Es ist wertvoll Dinge abzugeben.

Stille Zeit mit Gott
Schlagwörter: DurstΙNotΙVerzweiflung

2. Mose/Exodus 17:6-7
Siehe, ich will dort vor dir stehen auf dem Fels am Horeb. Da sollst du an den Fels schlagen, so wird Wasser herauslaufen, dass das Volk trinke. Und Mose tat so vor den Augen der Ältesten von Israel. 7 Da nannte er den Ort Massa und Meriba, weil die Israeliten dort gehadert und den HERRN versucht und gesagt hatten: Ist der HERR unter uns oder nicht?


Wenn es uns Menschen plötzlich an die Substanz geht und wir nichts mehr zu trinken haben, kommen wir leicht ins Zweifeln. Ist Gott noch mit uns?

Mein Bruder Marcus ist aktuell in dieser Not. Ich bin mir aber gewiss, dass Gott auf ihn acht hat, wie ein liebender Vater.

Mose war verzweifelt. Schon wieder murrte das Volk und er hatte Sorge gesteinigt zu werden. Die Lösung war einfach. Nimm den Stab und ich werde mich verherrlichen, so wie ich es auch bei dem Nil tat.

Es ist so wichtig, dass wir ins Gebet gehen und Gott fragen, was wir unternehmen sollen. Er wird es wohl machen.

 

Nun kam das Volk in die Wüste Sin und es wurde mürrisch. Führte sie Mose und Aaron hier her, um in der Wüste zu sterben? Wie schön war es doch bei den Fleischtöpfen? In jenem Moment hatte das Volk wieder mal vergessen, was sie mit dem Vater erlebt haben. Er hatte sie aus der Knechtschaft geführt. Sollte er sie nicht weiter versorgen?

Brot vom Himmel

Gott versorgt seine Kinder mit Manna. Es schmeckt wie Semmel mit Honig. Natürlich gab es Familien, die sehr viel sammelten. Andere sammelten weniger, doch Gott sorgt für eine gerechte Verteilung. (2 Mose 16:17-18). Es wurde auch damals schon gebunkert. Vermutlich dachten sie, es könne ja wieder der Hunger kommen.

Wachteln zum Abend

Am Abend schenkte der Herr ihnen Wachteln und das ganze Land war damit bedeckt. Sie sollten auch beim Thema Fleisch keinen Mangel haben. ( 2 Mose 16:13)
Sie sollten am Abend innehalten und sich erinner, dass der Herr sie aus Ägyptenland befreit hat.

Sabbat um zur Ruhe zu kommen

Am siebenten Tag sollen sie Ruhen und sich Zeit der Stille nehmen. Sie brauchen auch dort nicht zu hungern, denn am sechsten Tag wird er ihnen doppelt so viel Speise geben. ( 2 Mose 16:23)

Er lehrte sie Strukturen einzuhalten

Immer und immer wieder hielt sich das Volk nicht an Gottes Gebot. Speisen wurden gehortet und stanken am anderen Tage. Wie ein liebender Vater versuchte Gott ihnen klarzumachen, dass sie keinen Mangel haben werden.


Fazit:

Sich an Gottes Gebote zu gewöhnen, ist als Kind oft nicht einfach. Wir schauen auf unsere Erfahrungen und ziehen Rückschlüsse. Wir suchen einen Verantwortlichen. Insgeheim haderten sie nicht mit Mose und Aaron, sondern mit Gott. Es fehlte ihnen noch das nötige Vertrauen, dass Gott auch in der Wüste versorgen kann.  Dieses tiefe Urvertrauen sollte bei uns wachsen. Gott lässt uns nicht hängen. Er kommt niemals zu spät und hat den Überblick.

Gott versorgt uns auch in der Wüste und hält was er verspricht.

Stille Zeit mit Gott
Schlagwörter: AaronΙAbgöttereiΙGötzendienstΙSünde

In der Bibel wird Aaron in Verbindung mit dem Götzendienst erwähnt, insbesondere im Zusammenhang mit dem Goldenen Kalb. Die Geschichte des Goldenen Kalbs findet sich im Buch Exodus, 2 Mose:32.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Nachdem Moses auf den Berg Sinai gestiegen war, um die Zehn Gebote von Gott zu empfangen, begannen die Israeliten ungeduldig zu werden und baten Aaron, ihnen Götter zu machen, die vor ihnen hergehen sollten. Aaron forderte sie auf, ihre goldenen Ohrringe zu sammeln, und formte daraus ein goldenes Kalb. Als das Volk das Goldene Kalb sah, erklärte Aaron, dass es der Gott sei, der sie aus Ägypten geführt habe.

Diese Handlung wurde von Gott als schwerwiegender Götzendienst betrachtet, da die Israeliten einen falschen Götzen anbeteten, anstatt den einen wahren Gott, der sie aus der Sklaverei befreit hatte. Obwohl Aaron eine bedeutende Rolle bei der Herstellung des Goldenen Kalbs spielte, wurde ihm später von Gott vergeben, und er spielte weiterhin eine wichtige Rolle im religiösen Leben des Volkes Israel als Hohepriester.

Die Geschichte des Goldenen Kalbs dient oft als Beispiel für den Götzendienst und die Notwendigkeit, dem wahren Gott treu zu bleiben.

In unserem Leben müssen wir manchmal Umwege in Kauf nehmen, um dann am Ende anzukommen.  Auch bei dem Volk Israel war der Umweg nötig, sonst wären sie vermutlich aus Furcht umgekehrt.
Gott verschonte sie vor den Kämpfen im Philisterland. ( 2 Mose 13:18)

Gott ist immer bei Euch

Am Tage führte er sie mit einer Wolkensäule und in der Nacht mit einer Feuersäule, damit sie Tag und Nacht laufen konnten

 

Stille Zeit mit Gott
Schlagwörter: HeuschreckenΙPharaoΙverstocktes Herz

Immer wieder wurde dem Pharao nahegelegt, das Volk Gottes ziehen zu lassen. Es gab Ankündigungen, dass etwas geschehen wird. Diese Ankündigungen hatte er völlig ignoriert. Obwohl er schon sehr schlimme Erfahrungen gemacht hatte, konnte er nicht anerkennen, dass der Herr Herr ist.

Am Pharao können wir lernen, dass manche Menschen ein verstocktes und verhärtetes Herz haben. Statt selbst zu bitten, bat er darum, für ihn zu beten. Hauptsache, die Plagen sind von ihm genommen.

Mose kam jedes Mal der Bitte nach und Gott erhörte das Fürbittengebet.

Wir lesen:

2. Mose/Exodus 10:16-18
Da ließ der Pharao eilends Mose und Aaron rufen und sprach: Ich habe mich versündigt an dem HERRN, eurem Gott, und an euch. 17 Vergebt mir meine Sünde nur noch diesmal und bittet den HERRN, euren Gott, dass er doch diesen Tod von mir wegnehme. 18 Und Mose ging hinaus vom Pharao und betete zum HERRN.

Keine Heuschrecke blieb übrig

Die Heuschrecke ist ein Sinnbild dafür, wie die Sünde uns zerstören kann. Nach dem Gebet nahm Gott die Heuschrecken weg und ersäuft sie im Meer. Ich halte es für wunderbar, keine einzige Heuschrecke blieb übrig.

 

Stille Zeit mit Gott
Schlagwörter: BlutΙPharaoΙPlagenΙZauberei

Und sein Fall war groß…

Matthäus 7:2727
Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß.

Noch immer lese ich im 2 Mose von den Plagen in Ägypten. Ganze zehn Plagen waren nötig, bis der Pharao erkannte, dass Gott größer ist und das hält, was er zusagt. Oft habe ich mich gefragt, warum wir Menschen manchmal so halsstarrig sein müssen. Meinen wir wirklich, dass wir mit Gott rechten können? Der Pharao fühlte sich in seinen Gebäuden sicher. Er hatte ein großes Volk, doch es war nicht sein Eigentum. Was würde mit seinem Reich passieren, wenn die Israeliten fortgehen?
Wer soll dann die Ziegel machen? – Er versuchte in seinem Hochmut sie zu knechten. Er machte es Ihnen schwer und hörte nicht auf den Propheten Aaron, den Gott eingesetzt hatte.

Gerne hätte der Vater nur mit Mose gearbeitet, doch am Ende hat es das gleiche Ergebnis gehabt, denn Gott hält an seinem Plan fest.

Ich mir kaum vorstellen, was es für die Ägypter bedeutet hatte, als sich alles in Blut verfärbte oder als die Frösche kamen. In Panik bat er Mose darum, für ihn zu beten.

2. Mose/Exodus 8:4-64
Da ließ der Pharao Mose und Aaron rufen und sprach: Bittet den HERRN für mich, dass er die Frösche von mir und von meinem Volk nehme, so will ich das Volk ziehen lassen, dass es dem HERRN opfere. 5 Mose sprach: Bestimme über mich in deiner Majestät, wann ich für dich, für deine Großen und für dein Volk bitten soll, dass bei dir und in deinem Haus die Frösche vertilgt werden und allein im Nil bleiben. 6 Er sprach: Morgen. Mose antwortete: Ganz wie du gesagt hast; auf dass du erfahrest, dass niemand ist wie der HERR, unser Gott.

Plötzlich schien es eine Wendung zu nehmen. Der Pharao bittet um Gebet in seiner Not. Er verspricht etwas (2 Mose 8:4) was er nicht halten wird.


Anmerkung:

Ich habe mich oft gefragt, warum sein Herz verstockt wurde. Dem Vater ging es um etwas viel Größeres. Das Volk sollte erkennen, dass er der Herr ist. Er wollte sich sowohl an den Ägyptern als auch an seinem Volk verherrlichen. Ich halte es für sehr interessant, dass auch bei beiden Plagen erwähnt wird, dass seine Zauberer das Gleiche tun konnten. ( 2. Mose/Exodus 8:3 / 2. Mose/Exodus 7:22)

Und die ägyptischen Zauberer taten ebenso mit ihren Künsten.

Spannend, wie es heißt: Mit ihren Künsten. Gott ging es nicht um die Plage. Ihm ging es darum, dass das sündige Volk erkennt, dass er der Herr ist.

Der Vater wollte sich umfassend vor den Ägyptern verherrlichen, sodass sie erkennen sollten, dass ER der Herr ist.  Mose und Aaron, sein Bruder, taten so, wie der Vater befohlen hatte.  Mose wurde zum Gott und Aaron zum Propheten gesetzt.

Es viel Ihnen bestimmt sehr schwer, vor dem Pharao zu treten. Jeder andere hätte vermutlich Todesangst gehabt. Gott der Vater befähigte sie dazu und war in Moses Schwachheit mächtig. Aaron war nicht seine erste Wahl, doch der Vater nahm Rücksicht auf ihn und stellte ihm einen Vertrauten an die Seite, den er schon von klein auf kannte. Dennoch wusste Gott um Aarons Schwächen und ließ es zu.

Gottlose fordern Zeichen. So war es auch in jenem Moment. Gott wusste es alles im Vorfeld und gab ihnen den Stab und die Möglichkeit ihn zu Schlange werden zu lassen.

Der Herr Jesus sagte:

Johannes 20:29
Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!

 

Auch in dieser Situation, als sie Ihre Stäbe warfen, mit ihren gottlosen Künsten war der Vater darüber erhaben und der Satan (Schlange) wurde besiegt.

Anmerkung:

Auch bei diesem ersten Wunder fragte ich mich, warum es Ihnen so schwerfiel zu glauben.
Die Antwort ist recht einfach: Weil Gott es so wollte.
Seine Wege sind andere…

Wir sind aus Gnade errettet worden. Das nicht aus uns. Wir haben den Tod verdient. So auch damals lassen wir uns von irgendwelchen gottlosen Künsten einwickeln und liegen mit Ihnen am Boden. Der Herr Jesus verschlingt es und rettet uns. Halleluja.

Amen. 🙏🏻

Stille Zeit mit Gott
Schlagwörter: BlutΙOpferlammΙPassafestΙYsop

Gedanken zum Text:

Der Herr gab Mose und Aaron genau Anweisung, wie das Passah eingesetzt werden sollte.

Folgende Punkte sind einzuhalten:

  • ein Lamm pro Haushalt (von den Schafen oder Ziegen)
  • wenn es zu viel ist, mit dem Nachbarn teilen
  • fehlerfrei und 1 Jahr alt.
  • männliches Tier
  • Im ersten Monat soll es genommen werden (März/April)
  • 14 Tage sollte es verwahrt werden
  • es darf nichts übrig bleiben
  • Am Abend sollte es dann gegessen werden und am Feuer gebraten sein, mit
    ungesäuertem Brot gegessen sein
    🩸 Das Blut soll an den Pfosten, an der Tür und an der Schwelle aufgebracht werden (Markierung)
    *dann wird das Haus von den Engeln verschont und die Erstgeburt bleibt am Leben.
  • Mit Schuhen und gegürtet mit einem Stab in der Hand. (als die Hinwegeilten)

Der Begriff "Passah" könnte mit "Vorübergehen" oder "Überspringen" übersetzt werden, wobei dies auf die biblische Erzählung verweist, bei der der Engel des Todes die Häuser der Israeliten verschonte, die das Blut eines Lammes an ihre Türpfosten gestrichen hatten.

2. Mose/Exodus 12:12-13
12 Denn ich will in derselben Nacht durch Ägyptenland gehen und alle Erstgeburt schlagen in Ägyptenland unter Mensch und Vieh und will Strafgericht halten über alle Götter der Ägypter, ich, der HERR. 13 Dann aber soll das Blut euer Zeichen sein an den Häusern, in denen ihr seid: Wo ich das Blut sehe, will ich an euch vorübergehen und die Plage soll euch nicht widerfahren, die das Verderben bringt, wenn ich Ägyptenland schlage.

Ein Gedenktag:

Dieser Tag soll für die Gemeinde ein Gedenktag sein, an dem der Herr die Israeliten im Ägyptenland verschonte.
Das ungesäuerte Brot (die Sünde) soll keinen Raum haben.

Eine heilige Versammlung:

Die Gemeinde soll zusammen kommen und Gott die Ehre geben und an Ihn gedenken.


Anmerkung:

Mose und Aaron waren gehorsam und gaben der Gemeinde eine genaue Anweisung, was zu tun ist. Sie sollten einen Zweig Ysop nehmen und den Eingang des Hauses bestreichen.

Die Ägypter wussten nichts von dem Gebot Gottes und wurden somit nicht verschont.

Der Brauch:

2. Mose/Exodus 12:27-28
Es ist das Passaopfer des HERRN, der an den Israeliten vorüberging in Ägypten, als er die Ägypter schlug und unsere Häuser errettete. Da neigte sich das Volk und betete an. 28 Und die Israeliten gingen hin und taten, wie der HERR es Mose und Aaron geboten hatte.

Stille Zeit mit Gott
Schlagwörter: KnechtschaftΙVerherrlichenΙWunder

Gedanken zum Text:

2 Mose 2:17Der Pharao sprach: Ihr seid müßig, müßig seid ihr; darum sprecht ihr: Wir wollen hinziehen und dem HERRN opfern.

Der Vater plante, sich mit voller Wucht zu verherrlichen. Für das Volk war es eine sehr harte Zeit und Mose und Aaron mussten sich rechtfertigen.
Zu groß war die Sorge des Pharaos, weil das Volk so stark gewachsen war. Ich denke, dem Pharao war klar, dass sie nicht faul (müßig) waren. Er wollte sie demütigen und sie sollten in der Arbeit ersticken und unter der Last nicht mehr dazu in der Lage sein, über einen Auszug nachzudenken.

Anmerkungen:

In solchen Zeiten fragt man sich als Kind Gottes natürlich WARUM nur. Schnell fragt man sich, wer wohl gesündigt hat.

Johannes 9:1-3​1 Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war. 2 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist? 3 Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm.

Auch die Jünger fragten sich damals, warum er blind geboren sei.

Gott der Vater verstockte damals das Herz des Pharao, um sich an seinem Volk (Israel) zu verherrlichen.

2. Mose/Exodus 10:20
Aber der HERR verstockte das Herz des Pharao, dass er die Israeliten nicht ziehen ließ.

Oft fragen wir uns im Alltag, warum unser Gegenüber nicht hört und sieht.  Gott alleine hat dem Menschen die Erkenntnis und auch die Sprache gegeben.

2. Mose/Exodus 4:11-12Der HERR sprach zu ihm: Wer hat dem Menschen den Mund geschaffen? Oder wer hat den Stummen oder Tauben oder Sehenden oder Blinden gemacht? Habe ich’s nicht getan, der HERR? 12 So geh nun hin: Ich will mit deinem Munde sein und dich lehren, was du sagen sollst.

Fazit:

Schreckliche Dinge passieren. Manchmal werden wir von unserem Alltag erdrückt und schreien laut:
„Warum, warum nur.“ – Schnell suchen wir einen Schuldigen. Damals war es Aaron und Mose. Sie warteten auf die Aufseher und wurden direkt angegangen.

Wenn wir auf Gott fest vertrauen und mit Ihm im Gespräch (Gebet) bleiben, kann ER es und WIRD ES zum Guten wenden. Gott möchte sich in unserem Leben verherrlichen.

Mose konnte das Unrecht in Ägypten nicht länger ertragen. Er musste mit ansehen, wie seine hebräischen Brüder misshandelt wurden. Vermutlich hatte er fest daran geglaubt, dass sein Mord von niemandem bemerkt werden würde. Bei Gott ist nichts verborgen. (2 Mose 2:14) Er fragte sich, wie es bekannt geworden ist.
Mose lebte bei dem Pharao sicherlich prachtvoll und sorgenfrei. Tagein, tagaus musste er mitansehen, wie sein eigenes Volk geschunden wurde.

Er traf jene weitreichende Entscheidung. – Jene Entscheidung hatte weitreichende Folgen. Er konnte hinfort nicht mehr in dem Land leben.

An dem Brunnen (Quelle) findet er in Midian zur Ruhe und lernt seine Frau Zippora kennen.

Es ist einfach wunderbar, zu verfolgen, wie Mose zubereitet wurde, um dann später das Volk zu befreien.
Gott zeigte ihm anhand seiner eigenen Geschichte, wie er ihn gebrauchen möchte.

Was macht Mose aus?

  • Er wuchs beim Pharao auf, in Pracht und Wohlstand
  • Er sah das Unrecht und konnte es nicht ertragen
  • Er hielt nicht viel von sich. (2 Mose 4:10)
  • Er war Gottesfürchtig

Die sieben Töchter:

Sicherlich ist es kein Zufall, dass Jitro (Reguel) gerade sieben Töchter hatte.
Unabhängig davon, ob es einen tieferen Sinn hat, so finde ich Gottes Wege einfach wunderbar, auch wenn sie für den Menschen unerforschlich sind.

Römer 11:33
O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!

Stille Zeit mit Gott
Schlagwörter: HebammeΙKindsmordΙLüge

Wie sie Gott mehr gehorchten als dem Pharao

Einleitung:
Nach dem Tod der Söhne Jakobs wurde das Volk Gottes, die Israeliten in Ägypten sehr groß und mächtig. Der Pharao hatte große Angst, dass das Volk sich mit anderen verbünden könnte, um gegen ihn zu streiten. Er belegte das Volk mit sehr harter Arbeit, doch sie wurden immer größer an Zahl.
Nun rief er zwei Hebammen zu sich und befahl Ihnen, bei einer Geburt eines Sohnes das Kind zu töten. Glücklicherweise hörten die zwei Hebammen nicht auf den Pharao und hielten Gott die Treue.
Wir lesen gemeinsam …

2. Mose/Exodus 1:15-22
Und der König von Ägypten sprach zu den hebräischen Hebammen, von denen die eine Schifra hieß und die andere Pua: 16 Wenn ihr den hebräischen Frauen helft und bei der Geburt seht, dass es ein Sohn ist, so tötet ihn; ist’s aber eine Tochter, so lasst sie leben. 17 Aber die Hebammen fürchteten Gott und taten nicht, wie der König von Ägypten ihnen gesagt hatte, sondern ließen die Kinder leben. 18 Da rief der König von Ägypten die Hebammen und sprach zu ihnen: Warum tut ihr das, dass ihr die Kinder leben lasst? 19 Die Hebammen antworteten dem Pharao: Die hebräischen Frauen sind nicht wie die ägyptischen, denn sie sind kräftige Frauen. Ehe die Hebamme zu ihnen kommt, haben sie geboren. 20 Darum tat Gott den Hebammen Gutes. Und das Volk mehrte sich und wurde sehr stark. 21 Und weil die Hebammen Gott fürchteten, segnete er ihre Häuser. 22 Da gebot der Pharao seinem ganzen Volk und sprach: Alle Söhne, die geboren werden, werft in den Nil, aber alle Töchter lasst leben.

Da sein satanischer Plan nicht funktionierte, befahl er, dass jeder erstgeborene Sohn in den Nil geworfen werden sollte.

Anmerkung:
Immer da, wo man auf Gott von ganzem Herzen vertraut, wird man reich gesegnet. Diesen Segen erfuhr das Volk und auch die beiden Hebammen. Ihr Glaube und Ihr Vertrauen in Gott war so stark, dass sie dieses schlimme Verbrechen nicht unterstützten.
Sie nutzten eine „Lüge“ um nicht bestraft zu werden, doch obwohl man die Wahrheit sprechen soll, hat gerade Gott ihr treues Handeln gesegnet.

Bibelstunde
Schlagwörter: MannaΙUnglaube

Thema: Hunger nach mehr

Einleitung

Wir Menschen neigen dazu, in schweren Momenten zurückzublicken. Auch nach eine Befreiung haben wir schnell vergessen und reden uns die negative Vergangenheit schön. Oft nehmen Opfer noch ihren Täter in den Schutz und reden sich ein, dass es doch wohl alles seine Berechtigung hatte.

  • Missbrauchsopfer
  • nach einer Trennung der Eltern
  • Sympathie zum Täter

Bibeltext:

Wir lesen gemeinsam…

2. Mose/Exodus 16

Manna und Wachteln
Von Elim zogen sie aus und die ganze Gemeinde der Israeliten kam in die Wüste Sin, die zwischen Elim und Sinai liegt, am fünfzehnten Tage des zweiten Monats, nachdem sie von Ägypten ausgezogen waren. 2 Und es murrte die ganze Gemeinde der Israeliten wider Mose und Aaron in der Wüste.

3 Und sie sprachen: Wollte Gott, wir wären in Ägypten gestorben durch des HERRN Hand, als wir bei den Fleischtöpfen saßen und hatten Brot die Fülle zu essen. Denn ihr habt uns dazu herausgeführt in diese Wüste, dass ihr diese ganze Gemeinde an Hunger sterben lasst.

4 Da sprach der HERR zu Mose: Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen, und das Volk soll hinausgehen und täglich sammeln, was es für den Tag bedarf, dass ich’s prüfe, ob es in meinem Gesetz wandle oder nicht.

5 Am sechsten Tage aber wird’s geschehen, wenn sie zubereiten, was sie einbringen, dass es doppelt so viel sein wird, wie sie sonst täglich sammeln.

6 Mose und Aaron sprachen zu ganz Israel: Am Abend sollt ihr innewerden, dass euch der HERR aus Ägyptenland geführt hat, 7 und am Morgen werdet ihr des HERRN Herrlichkeit sehen, denn er hat euer Murren wider den HERRN gehört.

Was sind wir, dass ihr wider uns murrt?

8 Weiter sprach Mose: Der HERR wird euch am Abend Fleisch zu essen geben und am Morgen Brot die Fülle, weil der HERR euer Murren gehört hat, womit ihr wider ihn gemurrt habt.

Denn was sind wir? Euer Murren ist nicht wider uns, sondern wider den HERRN.

9 Und Mose sprach zu Aaron: Sage der ganzen Gemeinde der Israeliten: Kommt herbei vor den HERRN, denn er hat euer Murren gehört. 10 Und als Aaron noch redete zu der ganzen Gemeinde der Israeliten, wandten sie sich zur Wüste hin, und siehe, die Herrlichkeit des HERRN erschien in der Wolke. 11 Und der HERR sprach zu Mose: 12 Ich habe das Murren der Israeliten gehört. Sage ihnen:

Gegen Abend sollt ihr Fleisch zu essen haben und am Morgen von Brot satt werden und sollt innewerden, dass ich, der HERR, euer Gott bin.

13 Und am Abend kamen Wachteln herauf und bedeckten das Lager.

Und am Morgen lag Tau rings um das Lager. 14 Und als der Tau weg war, siehe, da lag’s in der Wüste rund und klein wie Reif auf der Erde.

15 Und als es die Israeliten sahen, sprachen sie untereinander: Man hu ? Denn sie wussten nicht, was es war. Mose aber sprach zu ihnen: Es ist das Brot, das euch der HERR zu essen gegeben hat. 16 Das ist’s aber, was der HERR geboten hat: Ein jeder sammle, soviel er zum Essen braucht, einen Krug voll für jeden nach der Zahl der Leute in seinem Zelte.

17 Und die Israeliten taten’s und sammelten, einer viel, der andere wenig.

18 Aber als man’s nachmaß, hatte der nicht darüber, der viel gesammelt hatte, und der nicht darunter, der wenig gesammelt hatte.

Jeder hatte gesammelt, soviel er zum Essen brauchte.

19 Und Mose sprach zu ihnen: Niemand lasse etwas davon übrig bis zum nächsten Morgen.

20 Aber sie gehorchten Mose nicht. Und etliche ließen davon übrig bis zum nächsten Morgen; da wurde es voller Würmer und stinkend.

Und Mose wurde zornig auf sie.

21 Sie sammelten aber alle Morgen, soviel ein jeder zum Essen brauchte. Wenn aber die Sonne heiß schien, zerschmolz es.

22 Und am sechsten Tage sammelten sie doppelt so viel Brot, je zwei Krüge voll für einen.

Und alle Vorsteher der Gemeinde kamen hin und verkündeten’s Mose.

23 Und er sprach zu ihnen: Das ist’s, was der HERR gesagt hat: Morgen ist Ruhetag, heiliger Sabbat für den HERRN. Was ihr backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht; was aber übrig ist, das legt beiseite, dass es aufgehoben werde bis zum nächsten Morgen.

24 Und sie legten’s beiseite bis zum nächsten Morgen, wie Mose geboten hatte.

Da wurde es nicht stinkend und war auch kein Wurm darin.

25 Da sprach Mose: Esst dies heute, denn heute ist der Sabbat des HERRN; ihr werdet heute nichts finden auf dem Felde.

26 Sechs Tage sollt ihr sammeln; aber der siebente Tag ist der Sabbat, an dem wird nichts da sein. 27 Aber am siebenten Tage gingen etliche vom Volk hinaus, um zu sammeln, und fanden nichts.

28 Da sprach der HERR zu Mose: Wie lange weigert ihr euch, meine Gebote und Weisungen zu halten? 29 Sehet, der HERR hat euch den Sabbat gegeben; darum gibt er euch am sechsten Tage für zwei Tage Brot. So bleibe nun ein jeder, wo er ist, und niemand verlasse seinen Wohnplatz am siebenten Tage.

30 Also ruhte das Volk am siebenten Tage. 31 Und das Haus Israel nannte es Manna.

Und es war wie weißer Koriandersamen und hatte einen Geschmack wie Semmel mit Honig.

32 Und Mose sprach: Das ist’s, was der HERR geboten hat: Fülle einen Krug davon, um es aufzubewahren für eure Nachkommen, auf dass man sehe das Brot, mit dem ich euch gespeist habe in der Wüste, als ich euch aus Ägyptenland führte.

33 Und Mose sprach zu Aaron: Nimm ein Gefäß und tu Manna hinein, den zehnten Teil eines Scheffels, und stelle es hin vor den HERRN, dass es aufbewahrt werde für eure Nachkommen.

34 Wie der HERR es Mose geboten hatte, so stellte Aaron das Gefäß vor die Lade mit dem Gesetz, damit es aufbewahrt werde. 35 Und die Israeliten aßen Manna vierzig Jahre lang, bis sie in bewohntes Land kamen; bis an die Grenze des Landes Kanaan aßen sie Manna. 36 Ein Krug aber ist der zehnte Teil eines Scheffels.

Fragen:

Was wollte Gott dem Volk beibringen?

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Warum sollten Sie nicht bevorraten?

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Begrifflichkeiten:
Wüste Sin … die zwischen Elim und Sinai liegt,
Manna Und es war wie weißer Koriandersamen und hatte einen Geschmack wie Semmel mit Honig.
Wachteln
Koriander
Sie kommen unter anderem in Brotgewürzen, Backwaren aller Art und in Gerichten der indischen, arabischen, asiatischen und Tex-Mex-Küche vor.
Sabbat Ruhetag / 7 Tag der Woche

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Querverweise

Jeremia 17:21-23
So spricht der HERR: Hütet euch und tragt keine Last am Sabbattag durch die Tore Jerusalems 22 und tragt keine Last am Sabbattag aus euren Häusern und tut keine Arbeit, sondern heiligt den Sabbattag, wie ich euren Vätern geboten habe. 23 Aber sie hörten nicht und kehrten mir ihre Ohren nicht zu, sondern blieben halsstarrig, dass sie ja nicht auf mich hörten noch Zucht annähmen.