Alexander wird im Markusevangelium als Sohn Simons von Kyrene genannt. Weitere Angaben zu seinem Leben fehlen. Seine Erwähnung zusammen mit Rufus lässt erkennen, dass die Familie Simons für die ersten Leser offenbar bekannt gewesen sein könnte.
Barabbas war ein Gefangener, der während des Prozesses gegen Jesus freigelassen wurde. Die Menge forderte seine Freilassung und die Kreuzigung Jesu. Die Evangelien verbinden Barabbas mit Aufruhr und Gewalt. Seine Freilassung steht in scharfem Kontrast zur Verurteilung Jesu.
Jesus Christus steht im Zentrum des Neuen Testaments. Er verkündigte das Reich Gottes, berief Jünger, heilte Kranke, vergab Sünden und offenbarte Gottes Willen in Wort und Tat. Nach dem Zeugnis der Evangelien wurde er gekreuzigt, starb und wurde von Gott auferweckt. Die ersten Christen bekennen ihn als Herrn, Christus, Sohn Gottes und Retter.
männlich · Messias · Neues Testament
Geschlecht
männlich
Testament
Neues Testament
Rolle
Sohn Gottes und Christus
Familie/Beziehung
Sohn Marias; von Gott gesandt; Herr und Mittelpunkt des Evangeliums
Josef von Arimathäa war ein angesehener Ratsherr und zugleich ein Jünger Jesu. Nach der Kreuzigung bat er Pilatus um den Leichnam Jesu und legte ihn in ein neues Grab. Damit wurde er in einem entscheidenden Moment öffentlich mit Jesus verbunden.
männlich · Ratsherr · Neues Testament
Geschlecht
männlich
Testament
Neues Testament
Rolle
Jünger Jesu und Ratsherr
Familie/Beziehung
angesehener Ratsherr; stellte sein Grab für Jesus zur Verfügung
Maria war die Mutter Jesu. Sie wird als junge Frau beschrieben, die Gottes Zusage annimmt und Jesus zur Welt bringt. In den Evangelien erscheint sie bei wichtigen Stationen seines Lebens: Geburt, Kindheit, öffentlicher Anfang in Kana und Kreuzigung. Nach Ostern wird sie unter den Betenden der ersten Gemeinde genannt.
Maria Magdalena war eine Jüngerin Jesu und gehörte zu den Frauen, die ihn unterstützten. Sie war bei der Kreuzigung und beim Begräbnis Jesu anwesend. Am Ostermorgen gehörte sie zu den ersten Zeuginnen des leeren Grabes und begegnete nach dem Johannesevangelium dem auferstandenen Jesus.
Pontius Pilatus war römischer Statthalter von Judäa und führte den Prozess, der zur Kreuzigung Jesu führte. Die Evangelien zeigen ihn als politischen Machthaber, der Jesu Unschuld erkennt und dennoch dem Druck nachgibt. Sein Name ist dauerhaft mit der Passion Jesu verbunden.
Salome wird mit dem Umfeld Jesu und der Familie des Zebedäus verbunden. Sie erscheint als Mutter der Söhne des Zebedäus und gehört zu den Frauen, die Jesus nachfolgten und bei der Kreuzigung aus der Ferne zusahen. Nach dem Sabbat ging sie mit anderen Frauen zum Grab.
Simon von Kyrene wurde gezwungen, das Kreuz Jesu zu tragen. Er kam offenbar vom Feld und wurde in die Leidensgeschichte Jesu hineingezogen. Markus nennt ihn als Vater von Alexander und Rufus, was auf eine spätere Bekanntheit seiner Familie in der christlichen Gemeinde hindeuten kann.