Ananias von Damaskus war ein Jünger Jesu. Nach der Begegnung des Saulus mit Christus wurde Ananias zu ihm gesandt, legte ihm die Hände auf und begleitete seinen ersten Schritt in die Gemeinde.
Andreas war Bruder des Petrus und gehörte zu den ersten Jüngern Jesu. Im Johannesevangelium führt er seinen Bruder zu Jesus. Später wird er in der Nähe wichtiger Begegnungen erwähnt, etwa bei der Speisung der Menge und bei der Anfrage griechischer Besucher.
Ephraim war der jüngere Sohn Josefs und Asenats. Jakob segnete ihn vor Manasse, obwohl Manasse der Erstgeborene war. Ephraim wurde zum Namen eines wichtigen Stammes in Israel.
Jakobus war Sohn des Zebedäus und Bruder des Johannes. Zusammen mit Petrus und Johannes gehörte er zum engsten Jüngerkreis Jesu. Er war bei besonderen Ereignissen wie der Verklärung und im Garten Gethsemane dabei. In der Apostelgeschichte wird berichtet, dass er von Herodes Agrippa I. hingerichtet wurde.
Johannes war Sohn des Zebedäus und Bruder des Jakobus. Er gehörte mit Petrus und Jakobus zum engsten Kreis Jesu. Im Johannesevangelium steht er in enger Nähe zu Jesus und wird mit dem Zeugnis über Tod und Auferstehung verbunden. In der frühen Gemeinde erscheint er zusammen mit Petrus als wichtige Säule.
Josef Barsabbas, mit dem Beinamen Justus, gehörte zu den Männern, die Jesus von der Taufe des Johannes bis zur Himmelfahrt begleitet hatten. Zusammen mit Matthias wurde er als möglicher Nachfolger des Judas Iskariot vorgeschlagen. Das Los fiel auf Matthias.
männlich · Jünger · Neues Testament
Geschlecht
männlich
Testament
Neues Testament
Rolle
Kandidat für den Apostelkreis
Familie/Beziehung
Beiname Justus; gehörte seit der Taufe des Johannes zum Jüngerkreis
Josef von Arimathäa war ein angesehener Ratsherr und zugleich ein Jünger Jesu. Nach der Kreuzigung bat er Pilatus um den Leichnam Jesu und legte ihn in ein neues Grab. Damit wurde er in einem entscheidenden Moment öffentlich mit Jesus verbunden.
männlich · Ratsherr · Neues Testament
Geschlecht
männlich
Testament
Neues Testament
Rolle
Jünger Jesu und Ratsherr
Familie/Beziehung
angesehener Ratsherr; stellte sein Grab für Jesus zur Verfügung
Judas Thaddäus gehörte zu den Zwölf Aposteln und ist deutlich von Judas Iskariot zu unterscheiden. Im Johannesevangelium stellt er Jesus eine Frage nach dessen Offenbarung an die Jünger. Nach Ostern wird er im Kreis der betenden Jünger genannt.
Kleopas war einer der beiden Jünger, denen der auferstandene Jesus auf dem Weg nach Emmaus begegnete. Er sprach offen über Enttäuschung und Unverständnis nach Jesu Tod. Jesus erklärte ihnen die Schrift und wurde beim Brotbrechen erkannt.
Maria war die Mutter Jesu. Sie wird als junge Frau beschrieben, die Gottes Zusage annimmt und Jesus zur Welt bringt. In den Evangelien erscheint sie bei wichtigen Stationen seines Lebens: Geburt, Kindheit, öffentlicher Anfang in Kana und Kreuzigung. Nach Ostern wird sie unter den Betenden der ersten Gemeinde genannt.
Maria Magdalena war eine Jüngerin Jesu und gehörte zu den Frauen, die ihn unterstützten. Sie war bei der Kreuzigung und beim Begräbnis Jesu anwesend. Am Ostermorgen gehörte sie zu den ersten Zeuginnen des leeren Grabes und begegnete nach dem Johannesevangelium dem auferstandenen Jesus.
Matthäus war ein Zöllner, den Jesus in die Nachfolge rief. Seine Berufung zeigt, dass Jesus auch Menschen anspricht, die gesellschaftlich verachtet wurden. Nach seiner Berufung veranstaltete er ein Mahl, bei dem Jesus mit Zöllnern und Sündern zusammen war.
Mnason war ein Christ aus Zypern und wird als alter oder früher Jünger bezeichnet. Auf dem Weg nach Jerusalem sollte Paulus mit seinen Begleitern bei ihm Unterkunft finden. Damit gehörte Mnason zu den gastfreundlichen Unterstützern der Mission.
Nathanael begegnete Jesus durch Philippus. Zunächst war er skeptisch, erkannte Jesus dann aber als Sohn Gottes und König Israels. Im Johannesevangelium erscheint er als aufrichtiger Israelit, der von Jesus gesehen und angesprochen wird.
männlich · Jünger · Neues Testament
Geschlecht
männlich
Testament
Neues Testament
Rolle
Jünger Jesu
Familie/Beziehung
von Philippus zu Jesus geführt; wahrscheinlich mit Bartholomäus verbunden
Philippus war einer der Jünger Jesu und stammte aus Betsaida. Er brachte Nathanael mit Jesus in Kontakt und erscheint mehrfach als vermittelnde Person. Im Gespräch mit Jesus wird deutlich, dass auch Jünger auf dem Weg des Verstehens wachsen müssen.
Salome wird mit dem Umfeld Jesu und der Familie des Zebedäus verbunden. Sie erscheint als Mutter der Söhne des Zebedäus und gehört zu den Frauen, die Jesus nachfolgten und bei der Kreuzigung aus der Ferne zusahen. Nach dem Sabbat ging sie mit anderen Frauen zum Grab.
Simon der Zelot gehörte zu den Zwölf Aposteln. Das Neue Testament berichtet keine ausführliche Einzelerzählung über ihn. Sein Beiname unterscheidet ihn von Simon Petrus und ordnet ihn innerhalb des Apostelkreises eindeutig ein.
Thomas war einer der Zwölf und wird besonders durch seine Reaktion auf die Auferstehungsbotschaft bekannt. Er wollte nicht leichtgläubig übernehmen, was andere sagten, sondern verlangte Gewissheit. Als Jesus ihm begegnete, bekannte Thomas ihn als seinen Herrn und Gott.
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