Demetrius wird im dritten Johannesbrief positiv erwähnt. Ihm wird ein gutes Zeugnis von allen und von der Wahrheit selbst ausgestellt. Weitere Einzelheiten zu seinem Leben werden nicht berichtet. Seine kurze Erwähnung steht im Gegensatz zu Diotrephes.
Diotrephes wird im dritten Johannesbrief als jemand beschrieben, der gern der Erste sein wollte. Er nahm die Autorität des Schreibers nicht an, verbreitete schlechte Worte und hinderte die Aufnahme von Brüdern. Seine Erwähnung ist eine ernste Warnung vor Machtstreben in der Gemeinde.
Gajus ist der Name mehrerer Christen im Neuen Testament. Ein Gajus war Begleiter des Paulus und geriet in Ephesus in Gefahr. Ein anderer wird als Gastgeber des Paulus und der ganzen Gemeinde genannt. Im dritten Johannesbrief wird ein Gajus wegen seiner Wahrheitstreue und Gastfreundschaft gelobt.
Gamaliel war ein angesehener pharisäischer Gesetzeslehrer. Im Hohen Rat riet er dazu, die Apostel nicht vorschnell zu töten. Paulus nennt ihn später als seinen Lehrer.
Hannas war ein einflussreicher priesterlicher Führer. Obwohl Kaiphas zur Zeit des Prozesses Jesu amtierender Hoherpriester war, spielte Hannas im Hintergrund weiterhin eine wichtige Rolle. Jesus wurde nach seiner Verhaftung zuerst zu Hannas geführt. Auch in der Apostelgeschichte wird er im Kreis der führenden Priester genannt.
Herodes Agrippa I. war ein König aus der herodianischen Familie. Er ging gegen die Gemeinde in Jerusalem vor, ließ Jakobus, den Bruder des Johannes, töten und Petrus gefangen nehmen. Später wird sein Tod als Gottes Gericht beschrieben, nachdem er göttliche Verehrung nicht zurückwies.
Jakobus war Sohn des Zebedäus und Bruder des Johannes. Zusammen mit Petrus und Johannes gehörte er zum engsten Jüngerkreis Jesu. Er war bei besonderen Ereignissen wie der Verklärung und im Garten Gethsemane dabei. In der Apostelgeschichte wird berichtet, dass er von Herodes Agrippa I. hingerichtet wurde.
Judas Iskariot gehörte zu den Zwölf, verriet Jesus aber an die führenden Gegner. Die Evangelien zeigen ihn als tragische Gestalt, die äußerlich nahe bei Jesus war und doch innerlich den Weg des Verrats ging. Nach seiner Tat wurde sein Ende als warnendes Beispiel erinnert.
Kaiphas war Hohepriester zur Zeit des öffentlichen Wirkens und der Passion Jesu. Er spielte eine führende Rolle bei der Entscheidung gegen Jesus. Im Johannesevangelium wird seine politische Überlegung unbeabsichtigt als Hinweis auf Jesu stellvertretenden Tod gedeutet.
Maria Magdalena war eine Jüngerin Jesu und gehörte zu den Frauen, die ihn unterstützten. Sie war bei der Kreuzigung und beim Begräbnis Jesu anwesend. Am Ostermorgen gehörte sie zu den ersten Zeuginnen des leeren Grabes und begegnete nach dem Johannesevangelium dem auferstandenen Jesus.
Salome wird mit dem Umfeld Jesu und der Familie des Zebedäus verbunden. Sie erscheint als Mutter der Söhne des Zebedäus und gehört zu den Frauen, die Jesus nachfolgten und bei der Kreuzigung aus der Ferne zusahen. Nach dem Sabbat ging sie mit anderen Frauen zum Grab.
Thomas war einer der Zwölf und wird besonders durch seine Reaktion auf die Auferstehungsbotschaft bekannt. Er wollte nicht leichtgläubig übernehmen, was andere sagten, sondern verlangte Gewissheit. Als Jesus ihm begegnete, bekannte Thomas ihn als seinen Herrn und Gott.
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